Dringend tatverdächtig: Das Bröselmonster

Männer haben auf gewisse Begebenheiten einen anderen Blickwinkel. Sie lassen zum Beispiel gern Schubladen offen, um dann über der offenen Schublade Brot zu schneiden. Sie zerteilen gern Kekse in Schubladen, um sie alle vollzubröseln und finden nichts dabei. Wer die „Sauerei“ dann wegsaugen und wegputzen muss- was nicht gerade einfach ist- ist klar- nicht sie! Mein Bitten und Flehen, nicht aus Schubladen zu essen, stößt auf taube Ohren, genauso wie die tägliche Mahnung, doch bitte die Schubladen zuzumachen, bevor man etwas schmutzverursachendes macht. Sie sagen dann immer, dass andere Frauen das ohne Meckern saubermachen! Heute entdecke ich noch eine Steigerung des „sie wird es schon nicht merken“: Einer nimmt sich ein Messer, schneidet damit Brot und tut das Messer dann wieder in die Besteckschublade, weil es ja gar nicht „schmutzig“ geworden ist! Ich öffne nach der vertuschten Tat die Schublade und frage mich- wo kommen denn die ganzen Bröseln her? Als ich auf die Messer schaue, ist der Schuldige gleich identifiziert, obwohl der Täter überzeugt war, nicht erwischt zu werden! Natürlich merke ich das, wenn ein „kaum gebrauchtes“ Messer wieder in die Besteckschublade getan wird, als wäre nichts gewesen! Ich durfte jetzt die Schublade und das Besteck reinigen, denn jemand wollte mir das Geschirrspülen ersparen, indem er das gebrauchte Messer wieder in die Schublade getan hat!

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Samstag, der 14.

So gut wie alle glauben an Freitag, den 13. Warum hat zum Beispiel das Spiel um den 3. Platz in der Fußball-WM nicht gestern stattgefunden? Nun ja: Wenn man dem Aberglauben Glauben schenkt, dann hätten beide Mannschaften an einem Freitag, den 13. verlieren müssen, denn es haben doch alle Pech an einem Unglückstag, oder? Was mich angeht, so ist mir an allen anderen Tagen der Woche immer viel mehr Mieses passiert, als an einem Freitag. Das liegt zum Teil daran, dass Schmarotzer-Beamte zum Beispiel Freitag früher Blau machen und auf unsere Kosten ein verlängertes Wochenende feiern. So kann einem ja schon aufgrund der Faulheit der Beamten wenig an einem Freitag passieren, denn die bösen Nachrichten, Mitteilungen, Mahnungen und Zurechtweisungen kommen immer an einem anderen Wochentag. Ja, so einem Schmarotzer-Beamten wünschte man gern etwas Böses an einem Freitag, den 13. Aber was passiert mir? Nichts am Unglückstag, dafür bin ich in Erfüllung meiner Haushaltspflichten heute, am Samstag, den 14., gegen eine Eisenstange gelaufen und habe mir den Fuß verletzt! Sie kennen das, wenn man wo dagegenläuft und es höllisch wehtut- man wünscht alle zum Teufel und vor allem die Sachen, die einem im Weg stehen! Daran war natürlich nur die schwarze Unglücksfarbe des Gegenstandes schuld, gegen den ich gelaufen bin!

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„Huren Asylanten“ vs „Asylanten Sex“

Lieber Suchmaschinen-Sucher! Suchen Sie nach „Huren“ unter „Asylanten“ oder schimpfen Sie eher über „Huren Asylanten“? Ich denke, es ist Letzteres. Wer in seinem Umkreis kein entsprechendes Wohnheim hat, weiß wohl nicht wirklich, dass so mancher über das offene Herz von Merkel, die jegliche Regeln der inneren Sicherheit mit Nachdruck ignoriert, leicht erbost ist. Jeder, der eine Wohnung sucht und in Babylon inklusive rechtsfreiem Raum landet, jeder, der einen normalen Lohn bekommt und sich fragt, ob er jetzt ernsthaft für Millionen illegale Einwanderer die Sozialversicherung bezahlt und jeder, dessen Haus oder Wohnung durch die Schaffung unhaltbarer Zustände jetzt nichts mehr wert sind- inklusive dementsprechender Lebensqualität-, könnte wohl ein wenig über „Huren Asylanten“ schimpfen, obwohl er eigentlich über die Bundesregierung erzürnt sein sollte, die er als demokratischer Statist selbst gewählt hat. Was „Asylanten Sex“ angeht, so fragt man sich, warum jemand im Netz nach so etwas sucht? Ja, „Asylanten“ haben auch Sex- und sogar mehr als alle anderen, denn erstens sind die meisten Staaten und Behörden so gutherzig und lassen sich mit frisch geworfenem Familiennachzug emotional und medial erpressen und zweitens hat man in den Asylzentren ja überhaupt nichts anderes zu tun und denkt wahrscheinlich unaufhörlich an Sex!

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Die Sonntagsfahrer

ruthwitt outet sich als leidenschaftlicher Sonntagsfahrer. Der Tag des Herrn ist zumindest in unseren Breiten ein Tag, an dem niemand in Eile sein sollte und andere hetzen und drängen sollte. Ein Sonntagsausflug mit dem Auto sollte dem Genuss und der Entspannung dienen und nicht einem Hinrasen zu einem ominösen Ziel, das so schnell erreicht werden muss, dass man andere Verkehrsteilnehmer, die wenigstens am Sonntag ihre Ruhe haben wollen, drängeln muss. Lichthupe- ich liebe sie. LKW-Fahrer, die einem hinten an der Stoßstange kleben. Und genauso auf meiner Favoritenliste: SUVs. Gott, was sind das für Krätzen und wie gern ich sie leidenschaftlich in meine Arme schließen würde, um sie zu erwürgen! Dieses miese Pack in den SUVs fühlt sich besonders in den wie ein Panzer die Sicht und den Platz wegnehmenden Range Rovern und Co. von dem Herrn mit der Mission betraut, anderen zu zeigen, dass sie etwas Besseres sind. Ich wünschte, alle unsere Straßen wären mit Kameras ausgestattet, denn diese Drängler sind schlicht und einfach kriminell! Wie viele Autos werden wohl in Unfälle verwickelt und die netten SUV-Fahrer rauschen als Verursacher davon? Gar nicht zu reden von LKW, die trotz ihres Überblicks Spuren wechseln, ohne zu bemerken, dass die Ameisen da unten auch auf der Straße sind! Das Auto übernimmt für viele die Aufgabe des Psychologen und schwere bis mittelschwere Psychosen werden nun mit dem motorisierten KFZ vermittelt: Aggressive Psychopathen laden ihren Frust an anderen ab und ihre auffälligen Neigungen zum Jähzorn machen sich an der Nötigung von unschuldigen  Verkehrsteilnehmern bemerkbar, denn nur sie allein haben das Recht, auf der Straße zu sein!

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Warum kaufte ich das?

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Sie kennen das: Sie gehen in den Supermarkt und kaufen etwas, das Ihre Sinne blendet. Für unseren versauerten ätzenden WG-Kaffee-Vollautomaten kaufte ich diese Kaffee-Bohnen von illy. Nicht, dass der Kaffee besonders gut wäre- der war so mies und verschimmelt wie so gut wie jeder Kaffee im Supermarkt und noch schlechter als alle anderen. Nein- ich dachte: Die schöne Dose kann ich doch gut für etwas gebrauchen! Ja, nur für was? Kaufen wir nicht ständig irgendwelches Obst in Körbchen, Käse in Döschen und Messersets in schönen Schachteln, weil wir denken, dass wir da ein super-Geschäft machen, weil wir den Plunder drumherum für etwas Nützliches gebrauchen können? Die Kaffeedose steht übrigens immer noch da und wartet auf ihre Entsorgung, denn wozu brauche ich eine Dose? Wozu eine Dose mit Loch, in der vorher Kaffee drin war? Dabei ärgerte sich ruthwitt so über Oma, die dauernd irgendwelche Schachteln und Döschen und alles aus Plastik gehortet hat- warum hat sie mir dieses blöde Gen vererbt?!

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Steck die Finger ins Gurkenglas vs „Keiner wird es merken“

Jeder von uns macht es, niemand gibt es zu: Um Geschirr und sich das Geschirrspülen zu sparen, machen wir die Gewürzgurken auf und nehmen das Gürkchen ganz dezent mit unseren Fingern heraus. Manche- ruthwitt will hier auf niemanden mit dem Finger zeigen- legen das Gürkchen aufs Schneidbrett, schneiden ein Stück davon ab und tun es mit den Fingern wieder ins Gurkenglas. Auf einmal wird mir klar, wieso das Einlegewasser im Gurkenglas nicht mehr so klar ist! Ganz genauso erfreulich: Heute nimmt sich mein Mitbewohner einen Topf, stellt ihn am Herd, tut etwas zu Essen herein, das passt nicht- da nimmt er den „kaum gebrauchten“ Topf und stellt ihn wieder ins Regal, ohne ihn zu spülen! Er fühlte sich unbeobachtet und hat es wieder getan! Kaum gebrauchtes Geschirr! Warum er den Fliegenpracker so oft brauchen tut, ist ihm überhaupt nicht klar! Alle sind bei uns herzlich zu einem Larvendinner eingeladen!

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„Die können nur fressen“

ruthwitts zeitweilige Mitbewohnerin sagt, sie schaue nicht viel Fern, aber einzig und allein die Sendung „über die Fetten“ schaue sie sich regelmäßig an. Mittlerweile gibt es ja schon auf fast jedem Sender diese Übergewichtigen-Stigmatisierungs-Sendungen, in denen die Dicken für ein wenig Darsteller-Gage sich „zur Sau“ machen lassen müssen und sich als verfressenes mieses Pack darstellen lassen müssen. Meine Mitbewohnerin sagt über diese „Fetten“: „Wirklich, die können nur fressen!“ „Den ganzen Tag tun die nix, nur fressen!“ Später folgt noch ein Kommentar dazu, dass diese Fetten menschlich wirklich nutz- und wertlos seien und ich frage mich daraufhin wieder, warum eigentlich immer die Übergewichtigen „das Fett“ abbekommen? Dünne Versager bekommen immer unser Mitleid, während die „Fetten“ selbst schuld sind, denn alles in ihrem Leben scheitert, weil sie nur fressen können! Denkt eigentlich jemand Mal darüber nach, wie unglücklich diese Menschen eh schon sind, weil sie von jedem schief angeschaut werden, fotografiert, auf sozialen Netzwerken zur Schau gestellt und dann von niveaulosen Sendungen durch „Coaches“ zu „besseren“ Menschen gemacht, indem an ihnen herumkritisiert wird und sie wie Schweine durch die Gegend gehetzt werden? Warum sind zum Beispiel illegale Einwanderer alle in unseren Augen so unschuldig, lieb und voller guter Gedanken und warum hassen wir partout alle „Fetten“, uns selbst inklusive? Was haben die Fetten euch denn Böses getan und was haben euch die illegalen Einwanderer Gutes getan?

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