Der Assimilationszwang

Sie kennen das: Alle Leute machen etwas und Sie müssen sich anpassen. Zumindest haben wir wie Rindviecher alle das Gefühl, dass wir das müssen. Ein sozial erzwungener Herdentrieb, der uns alle zustimmend nicken lässt, wenn im öffentlichen Fernsehen zwangsmoralisiert wird, wenn Werbung von diversen sich selbst besonders erhaltenden Hilfsorganisationen läuft- mit Kinderlein, die ihre Augen immer weit aufgerissen haben, vor der Linse-, oder auch wenn Müttern zum Muttertag gratuliert wird und alle haben Tränen in den Augen, ohne dass diejenigen Huren-Rabenmütter erwähnt werden, die, wenn sie ihre Kinder schon nicht umbringen und verspeisen- sie so psychisch, physisch und sozial mißhandeln, dass den Kindern eigentlich ein Schmerzensgeld zustehen würde, sie aber stattdessen diesen Emotionsschmarotzern trotzdem Glückwunschkarten zu jedem Anlass schicken, weil es sich so schickt! Im Politikseminar musst du- egal für wie intellektuell überlegen du dich den Schafen dort fühlst- immer links sein und musst das, was bekopftuchte Teilnehmerinnen aussagen- auch wenn es nicht zum Thema passt oder völlig abwegig beziehungsweise einfach schwachsinnig ist- immer als nützlichen Beitrag zur Diskussion bestätigen, du musst die Gewalt der Palästinenser immer gut finden und auf der anderen Seite auf gar keinen Fall dich kritisch über das nicht zeitgemäße Sozialverhalten von ultraorthodoxen Juden, welches aus längst vergangenen Jahrtausenden stammt und nichts in einem angeblich aufgeklärten 21. Jahrhundert zu suchen hätte-, äußern und alle Guerilla-Pseudo-Befreiungsbewegungen gut finden, bis sie anfangen, Europa auf den Kopf zu kacken wie die Taliban. Du musst Polen im Moment voll blöd finden, auch wenn du keine Ahnung hast, wie vielschichtig die Gesellschaft dort ist und welche sozialen Mißstände es in diesem Land gibt. Du musst Europa und offene Grenzen toll finden, bis endlich auch in dein Haus eingebrochen wird oder dir von einem Araber in Barcelona die Handtasche von der Hand gerissen wird. Du musst Einwanderung toll finden und es super finden, dass Rumänen die bekackten Hintern unserer alten kranken Knacker putzen, auch wenn das bedeutet, dass sich in Rumänien sozialpolitisch niemals etwas ändert, dass zu uns täglich busweise Bettler einer gewissen Volksgruppe abgeliefert werden, damit wir auch ja keine Chance haben, uns einen Einkaufswagen zu holen und das Land an der schönen blauen Donau immer mehr zugrundegeht. Du musst Kinder toll finden, auch wenn sie dir jeden Flug, jede Zugfahrt, jeden Restaurant- und Hotelbesuch zum nie endenden Alptraum machen, auch wenn Schmarotzer-Eltern Essen, Fahrten und Flüge für ihre Bangerten für umsonst bekommen und wir Singles das bezahlen müssen, du musst deine Eltern ehren, auch wenn sie Soziopathen, Gewalttäter oder Verbrecher sind, du musst alle Minderheiten toll finden, auch wenn du nicht nachvollziehen kannst, welchen ökonomischen und sozialen Sinn die Bewahrung von Hinterwäldlertum haben soll und schließlich müssen alle im Oktober mit dämlichen Lederhosen und karierten Hemden bzw. Nutten-Dirndln herumlaufen, weil es sich halt so gehört!

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ruthwitt in Not

Wenn Sie Mal nicht wissen, wohin mit Ihrem Geld: ruthwitt kann es brauchen! Spenden Sie nicht an anonyme Hilfsorganisationen- der Nachbar neben Ihnen hat es eventuell auch dringend nötig! Lassen Sie sich nicht von professionellen Keilern anfixen, die garantiert niemandes Wohl außer ihr eigenes im Sinn haben! Wenn Sie schon Geld zum Fenster hinauswerfen- tun Sie es bitte in meines hinein!

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Die E-Zigarette

Unser Mitbewohner hat sich wieder eine besorgt: Eine neue E-Zigarette. Er hat schon einen ganzen Rauchstall voll von E-Zigaretten, nur verwenden tut er sie nicht. Er wartet immer noch auf die E-Zigarette seiner Träume, kauft immer eine neue, steckt sie in die Schublade zu den anderen, weil die ja irgendwie qualitativ minderwertig ist und somit nicht verwendet werden kann, und raucht weiter seine stinkenden Normalzigaretten. Scheinbar sind E-Zigaretten eher ein Modeartikel für Nichtraucher, denn einen echten Raucher können diese Dinger wohl nicht vom Rauchen abbringen und so atmet ruthwitt täglich, wenn er „lüften“ tut, seine schlampig abgeknickten, nicht abgedämpften, fröhlich vor sich hin rauchenden Zigaretten ein!

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Traumdeutung hoch 3

Manchmal habe ich komische Träume. Es sind aber welche mit tieferem Sinn- da bin ich mir sicher. Psychiater sagen, unser Unterbewußtsein sei das. Wir verarbeiten also etwas aus dem Alltag. Nun ja. Ich bin neugierig. Letztens träumte ich nämlich, dass ich pfundweise riesige Packungen ranzige Margarine gekauft habe. Dann habe ich diese Margarinepackungen eine nach der anderen geöffnet und sie löffelweise gegessen, obwohl sie eklig, verdorben und ranzig waren. Jetzt soll mir einmal einer sagen, was das zu bedeuten hat? Ich bin noch mit diesem miesen Geschmack im Mund aufgewacht und war noch eine Weile überzeugt, ich hätte wirklich diese ranzige Margarine gegessen und fragte mich, warum? Ich esse nämlich realiter überhaupt keine Margarine oder Butter oder anderes Streichfett- also warum träume ich davon? Eine Erklärung könnte lauten, jemand oder etwas von der anderen Seite will mir damit metaphorisch andeuten, dass ich durch viel Kacke gehen muss oder in einen sprichwörtlichen sauren Apfel- in diesem Fall löffelweise ranzige Margarine- beißen muss, weil eine unnötige Verwandtschaft nicht aufhört, mich fertigzumachen und zu terrorisieren. Ja, diese Mischbache und ihr gestörtes Sozialverhalten- das ist wohl die ranzige Margarine, die ich löffelweise essen muss!

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Bunte Streusel

Verdauung ist etwas Faszinierendes. Manchmal oder gar oft aber auch etwas Frustrierendes. Ich frage mich zum Beispiel, woher die bunten Streusel da reinkommen? Warum weigert sich der Darm, das zu verdauen? Und vor allem: Wann habe ich so etwas wie diese bunten Streusel überhaupt gegessen? Hilfe! Bunte-Streusel-Klonotfall!

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Die Drückerkolonne

ruthwitt hat das Gefühl, die Arbeitslosenstatistik wird frisiert. Ich frage mich zum Beispiel, wie man das Belästigen von Menschen in Drückerkolonnen als „Arbeit“ bezeichnen kann? Ich meine, werden jetzt in die Statistik vielleicht auch Dealer aufgenommen? Einbrecher? Was für eine Arbeit ist die Belästigung von Leuten? Ich jedenfalls werde beim nächsten Drücker die Polizei rufen, denn mir reicht es endgültig mit „Kindern in Not“, „Pferden in Not“ und „Not in Not“!

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Lass die Unterhose an!

Ich kaufe selten Unterwäsche. Irgendwie hat es nämlich jede Unterwäsche so an sich, dass sie nach dem Waschen zwei Größen verliert. Gar nicht zu reden von den abnorm großen Etiketten- wenn man versucht, sie wegzuschneiden, reißt alles gleich auf! Aber das ist noch nicht das Hauptproblem beim Unterwäschekauf, den man mittlerweile wohl am Liebsten still und heimlich im Internet erledigt und sich dabei irgendwelche unpraktischen Shades of Grey-Accessoires kauft. Der Vorteil im Geschäft sollte sein, dass man Sachen anprobieren kann. Nun- das kann man bei den zusammengestanzten Sammelpackungen nicht. Was ruthwitt jedoch auch leicht verdrängt hatte, ist der Umstand, dass man die verdammte Unterhose, die man anhat, beim Anprobieren der Unterhosen im Laden anlassen muss. Das wäre so, als würde man BH über BH anziehen finde ich. So bekam ich den Schock meines Lebens, als ich bei einem bekannten Unterwäschehersteller (ich kann mich noch genau erinnern, früher konnte man das!) auf meine bloße Haut das Höschen anziehen wollte. „Lass deine Unterhose an!“ rief die Verkäuferin über den ganzen Laden, um mich auch ja zu kompromittieren. Ich erschrak, als wäre ich gerade beim Klauen erwischt worden, und ließ das Höschen gleich liegen, denn mir soll Mal einer erklären, wie ich herausfinden soll, ob mir das Höschen größenmäßig passt, wenn ich darunter noch ein Höschen trage??? Ich denke, die Kleiderhersteller haben es ganz genau darauf abgesehen- dass uns die Sachen dann Zuhause nicht mehr passen und wir wieder neue Höschen kaufen gehen- und wieder können wir sie nicht richtig anprobieren! Der Kreislauf geht wohl so weiter bis zum Ende unseres Lebens oder bis wir uns entscheiden, ohne Höschen herumzulaufen, aber mit den anderen Kleidern ist es ja auch nicht besser!

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