„Frauen wo das erste Mal vaginal in die Gebermutter basamt werden und brutal erschrecken wiefil aus einem Schwanz kommt“

Lieber Suchmaschinen-Sucher! Wiederum bin ich irritiert, warum Sie gerade bei ruthwitt auf der Suche nach Antworten auf Fragen sexuelltypischer Natur sind. ruthwitt muss sich nämlich ständig sagen lassen, leicht oder sogar schwer prüde zu sein und sexologische Erfahrungen werden auf diesem Blog auch nicht gesammelt oder geteilt. Zumindest nicht professionell. Ich muss aber auch sagen, dass Sie wirklich Hilfe brauchen. Zuerst einmal Hilfe in Rechtschreibung und Grammatik, denn Ihre Schreibweise liest sich wie das arabisch-türkisch angehauchte Ghettodeutsch, wegen dem Eltern ihre Kinder vermehrt in Klosterschulen und andere Privatschulen schicken, damit sie dort die scheinbar nicht mehr populäre korrekte deutsche Sprache lernen, auch wenn Grammatik und Orthographie in Zeiten von Smartphone-Tippern und facebook-Herumgelaber nicht mehr so hoch bewertet werden. Haben Sie eine Frau vaginal in die „Gebermutter“ „basamt“? Haben Sie gar mehrere Frauen „vaginal in die Gebermutter basamt“? Sind Sie vielleicht so etwas wie ein Zuhälter, der arme Frauen aus Kaukasien und Afrika vergewaltigt, um sie für die Zwangsprostitution gefügig zu machen? Denn warum sonst sollten Frauen beim Sex „brutal erschrecken“? Auch wenn es das erste Mal ist, so ist es doch mit dem richtigen Partner und im Fall, dass es ein Aktus der Freiwilligkeit ist, nichts, worüber man „brutal“ erschrickt? „Brutal erschrecken“ tue ich eher vor einem Vergewaltiger- irgendeinem schmierigen Typen, der mir sexuelle und körperliche Gewalt antut, obwohl ich nichts Böses ahne. Warum erschrecke ich denn bei einvernehmlichem Geschlechtsverkehr brutal? Und „wiefil“ kommt aus Ihrem Schwanz, dass Sie sich darüber Sorgen machen? Führen Sie öfters „brutale vaginale Basamungen“ bei Jungfrauen durch? Und wohin „basamen“ Sie sonst? Denn bei Gebläse kann man ja nicht wirklich von „Basamung“ sprechen? Ach, wenn die Frauen wüssten, auf welche Fragen Sie im Internet Antworten suchen- ob sie sich dann noch gern „brutal“ von Ihnen „basamen“ lassen würden?

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80% weniger Fett

Da macht ausgerechnet der diabeteskranke Ex-Gewichtheber Matthias Steiner Werbung für eine Pommesmaschine. Sie wissen schon: Eines dieser überflüssigen Küchengeräte, die nach einmaliger Verwendung im Küchenregal verschwinden. Ich sage ja schon nichts über die Botschaft, die diese pommesgetränkte Werbung nicht nur an Kranke, sondern auch an Adipositas-Betroffene vermittelt: Solange Pommes aus der richtigen Maschine kommen, kannst du fressen. Die Philips-Werbung suggeriert ja unterschwellig, dass alle anderen Pommes ungesund seien, und nur die aus der Philips-Maschine „gesund“ seien. Interessant. Ich frage mich, wann endlich die erste Gesundheitsratgeber-Sendung aus dem öffentlichen Schundfunk auf das Thema anspringt und beginnt, Pommes anstatt Rohkost und Obst als „gesund“ anzupreisen. Am Besten in einer Kochsendung mit der Philips-Küchenmaschine!

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Traumdeutung

Psychologen und andere Besserwisser meinen, unsere Träume würden etwas über unser Unterbewusstsein und in Folge auch über unser Bewusstsein aussagen. Manche Leute schreiben mir, sie hätten von mir geträumt und das sei ein Zeichen, um Kontakt mit mir aufzunehmen, da sie besorgt seien, wie es mir geht. Diese Heuchler kommen mit dem Traum-Schmäh, obwohl sie ganz genau- und zwar in ihrem Bewusstsein- wissen, warum ich keinen Kontakt zu so manch einer zwanghaft hinterhältigen, verlogenen und bösartigen Kakerlake will und obwohl sie wissen, dass diese Träume eher etwas über ihr Gewissen und ihre Gedanken aussagen und eher nichts über mich. Aber was sagen nun meine Träume über mich aus? Heute Nacht zum Beispiel träumte ich, dass ich gemeinsam mit fünf anderen Leuten- unter ihnen Luciano Pavarotti- entführt worden bin. Nach Italien. An einem schönen Platz irgendwo in der Toskana standen wir dann auf einmal da und Pavarotti, der in meinem Traum sehr lebendig und äußerst attraktiv war, hat angefangen, „Santa Lucia“ zu singen. Ich und die anderen Geiseln waren begeistert und schunkelten im Rhythmus mit. Pavarotti hatte sich übrigens als Kaufmann von Venedig angekleidet. Und so wachte ich auf und im Kopf hört dieses verdammte „Santa Lucia“ bis jetzt nicht auf, zu spielen und der Pavarotti hört nicht auf, zu singen. Nun frage ich mich, was dieser Traum über mein Unterbewusstsein und mein Leben aussagt. Werde ich bald entführt? Mit einem toten Opernsänger vielleicht? Ich stehe ja nicht einmal so sehr auf diese Art Gesang. Warum Santa Lucia? Werde ich bald einen Heiligen treffen? Sterbe ich vielleicht und Luciano Pavarotti hat mir eine Botschaft aus dem Jenseits geschickt? Fahre ich vor dem Tod vielleicht noch schnell in die Toskana nach Italien? Werde ich vielleicht selbst, ohne einen gescheiten Ton herauszubringen, als Quereinsteiger eine Opernsängerkarriere anstreben? Oder habe ich am Ende nur am Vorabend irgend eine blöde Pizzawerbung im Fernsehen gesehen und weil der Pavarotti das singen tut, ist es mir als nerviger Ohrwurm ins Gehirn gekrochen, um dann gemeinsam mit dem gotischen Plakat der Heiligen Lucia, das in meinem Zimmer hängt, zu einem schwachsinnigen, aber sehr angenehmen Traum zu werden, in dem aus einem noch nicht ganz nachvollziehbaren Grund eine Entführung eine Rolle spielt?

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„Die Packung enthält 7 Portionen“

Sie kennen das- man kauft sich etwas zu Essen- und weil man so frei ist, isst man auch gleich das Ganze zusammen. Ist ja so wenig drinnen in den Fertigprodukten, dass es lächerlich wäre, das auch noch zu teilen. Besonders bei den vegetarischen Fertigprodukten, die nach nichts schmecken und keine Energie liefern, obwohl sie angeblich sehr viel davon „haben“, muss man oft sogar mehrere Packungen essen, um überhaupt etwas zu spüren. Ich kaufe also eine beliebige Packung „vegetarischer Bio-Aufstrich“. Er besteht angeblich hauptsächlich aus Hülsenfrüchten, natürlich auch Wasser und Zucker samt Süßungsmittel, damit die Vegetarier alle fett, krank und unglücklich werden. Es sind 150 Gramm. Schmecken tut es nach gar nichts und streich dir einmal so einen konsistenzlosen Aufstrich aufs Brot- auch mit einer zehn Zentimeter-Schicht schmeckt man kaum etwas. Ich esse jedenfalls die 150 Gramm auf, ohne dass ich irgend ein Sättigungsgefühl verspüre. Schlimmer noch- der enthaltene, auch „natürliche“, Zucker kurbelt erst recht den Heißhunger an. Dem nicht genug: Als ich beim zu Ende kauen an der Verpackung herumlese, entdecke ich nicht nur, dass die blöden Hülsenfrüchte, von denen man nur unnötig viel pupsen muss, unglaublich viele Kalorien pro Portion enthalten, sondern auch, dass diese Packung in den 150 Gramm heiße Luft 7 Portionen enthält! Wir alle haben wohl schon gemerkt, dass die ganzen Nährwertangaben auf Lebensmittelverpackungen reichlich geschummelt sind, denn der Kaloriengehalt und die Referenzmenge stehen nicht etwa für den Packungsinhalt, sondern für die Portion- bei Chips sind es genau drei Chips, bei Suppen fünf Löffel, bei anderen Fertiggerichten drei bis vier Bissen, wenn überhaupt! So kommt man sich erst recht als krankhafter Vielfraß vor, wenn man so ein Fertiggericht- ob Aufstrich, Aufschnitt oder irgendwelche anderen Speisen, ganz aufisst und man hat das Gefühl, man sei selbst verantwortlich, wenn man von diesen Schummelprodukten dann krank wird. Besonders gern wird bei den vegetarischen Gerichten getrickst, denn wie viel Fleisch ein Mensch isst, hängt ja doch eher vom Magen ab, aber bei den sättigungsfreien vegetarischen Gerichten kann man Berge davon futtern, ohne irgend etwas zu merken, außer, dass einem nach einiger Zeit vom Zuckerschock die Hände und Glieder zu zittern beginnen. Ich habe also sieben Portionen Hülsenfrüchteaufstrich auf einmal aufgegessen. Ich bin ein Monster!

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Zeitpunkt des Todes: 7:29

Schon eigenartig mit dem Tod. Der Tod von Tieren tut mir viel mehr weh, als der von Menschen. Von den meisten jedenfalls. Es gibt echt fast niemanden unter den Menschen, den ich betrauern würde, wenn er sterben würde. Aber das gilt beiderseits. Auch mich würde kaum jemand betrauern. Ja, einige aus dem engsten Familienkreis warten schon seit vor der Geburt sabbernd und händereibend auf den Tod von einem. Natürlich würden sie das nie zugeben und heucheln Liebe und Nähe- aber im Grunde geht es ja immer nur um irgendwelche Pfründen und Kohle. Um den Tod von solchem verkommenen Pack zu trauern halte ich für falsch. Auch um den Tod von Leuten, die einem gar nicht wirklich nahe stehen ein Theater zu machen ist irgendwie pavianartig, oder? Um die Handvoll Leute, um die es einem wirklich leid tut, so dass es wehtut, kann man oft gar nicht trauern, weil es die Umstände nicht zulassen. Vielleicht ist das der Grund, warum mir der Tod von Tieren so nahe geht. Von den meisten jedenfalls. Immerhin- so verlogen und verkommen wie die Menschen können Tiere gar nicht sein und vielleicht ist diese Projektion von Reinheit etwas, was einem den Tod von Menschenfreunden so nahe gehen lässt. Vielleicht sind es gar keine Menschenfreunde. Von dem kleinen golden gefiederten Vogel, der heute vor der Haustür sich auf dem Boden drehend im Todeskrampf gekämpft hat und sein Köpfchen heben wollte und vergeblich versucht hat, seine Flügel zu spreizen, kann ich es jedenfalls nicht behaupten. Er ist ja nur zum Fressen gekommen. Und unter der Kolonie von fünfhundert den Winter verschönernden winzigen Singvögeln, die in Scharen zum Futtern kommen, ist er mir auch nicht aufgefallen. Aber als ich ihn dann sterbend hereinbrachte und auf die Zeitung legte im Gedanken, dass niemand gern allein stirbt, fand ich ihn einzigartig. Viel einzigartiger als  manche Menschen, die reichlich Böses im Leben getan haben und bei deren Tod dann die Vita nochmals verschönert wird, um sie als etwas Besonderes darzustellen. Die meisten Menschen sind es wirklich nicht wert, dass man sie betrauert. Wohlgemerkt gibt es einige Ausnahmen. Aber die fallen bei bald zehn Milliarden Erdvernichtern gar nicht auf. Immer, wenn mir einer dieser gefiederten Überwinterer vor der Haustür wegstirbt- als würde er einen sicheren Ort für seine letzte Ruhe suchen- fange ich an, zu verstehen, warum Menschen ihre Haustiere auf Friedhöfen bestatten. Die sind es oft mehr wert, als Menschen.

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Die guten Vorsätze: Nie wieder Bio-Mandarinen vs Bio-Apfelsaft

Ich habe heuer das Glück, dass mein Mitbewohner sich zum ersten Mal beim Jahreswechsel nicht vorgenommen hat, mit dem Rauchen aufzuhören. Denn durchhalten tut er den guten Vorsatz nicht einmal zehn Minuten und nerven tut er uns alle mit täglich kläglichen Versuchen, die Finger vom Glimmstengel zu lassen oder zumindest, es heimlich zu tun, so dass wir glauben, er würde nicht mehr rauchen. Ich habe deswegen den Himmel um Hilfe gebeten, dass sich unser Kettenraucher dieses Mal nicht vornimmt, mit dem Rauchen aufzuhören, denn ein passionierter Raucher, dem das Rauchen wichtiger ist als Essen oder Trinken oder Vergnügen jeder anderen Art, ist ja nicht zu vergleichen mit jemandem, der mit dem Konsum von toten Tieren aufhört. Ein Kettenraucher ohne Zigarette ist genauso unerträglich wie Pillen-Junkies ohne Oxy. Überraschenderweise raucht mein Mitbewohner ohne guten Vorsatz jetzt weniger- wahrscheinlich, weil ihm niemand dabei zuschaut, wie er beim Aufhören alle halbe Stunde scheitert. Allerdings ist bei einer anderen Sucht meines Mitbewohners nichts besser geworden: Sich von TV-Gesundheitsratgebern in einer angeblich gesunden Lebensweise, die zu seinem Ketterauchen in seinen Augen wohl nicht im Gegensatz steht, belehren zu lassen und in Folge angeblich gesunde Sachen einzukaufen: Zum Beispiel Sachen, die „Bio“ sind, die aber kein Mensch braucht und die auch er nicht will und die bei uns natürlich dann vergammeln. Jeden Winter muss ich Netze von Biomandarinen vor sich hinfaulen sehen, die gekauft wurden, weil sie „bio“ seien- als wenn „bio“ irgend etwas über die Zweckmäßigkeit eines Produkts aussagen würde: Denn Fruchtzucker und jede andere Art von Zucker und Säuren sind auch „Bio“, aber warum sich Menschen den Darm mit Fruktose und Süßungsmittel kaputtmachen sollten, leuchtet mir nicht ein! In der Küche gammeln derweil zwölf Kartons Bio-Apfelsaft dahin, denn der wurde auch gekauft, weil er „bio“ ist, als wäre diese Fruktoseschleuder zu irgend etwas gut! Die Frage, ob das auch jemand trinken wird, stellte sich beim Einkaufen niemand und es wird natürlich immer zur Limonade gegriffen, während der naturtrübe Apfelsaft sein biologisches Schattendasein fristet und nicht angerührt wird. Zur Strafe für dieses Zumüllen unserer Regale wird von mir jetzt jeden Tag Bio-Apfelsaft serviert- sehr zur Verstimmung desjenigen, der diesen Schmarrn gekauft hat und ihn jetzt im Nachhinein total ekelhaft findet. „Ich trink ihn schon!“ Dieser Vorsatz, Bio-Apfelsaft zu trinken und importierte Bio-Mandarinen zu essen wird niemals realisiert, aber ich warte schon auf den nächsten einkaufstechnischen Bio-Anschlag, der nach der nächsten suggestiven TV-Gesundheitsratgeber-Sendung kommen wird! Warum nur sind die Leute nicht ehrlicher zu sich selbst und geben offen zu: Ich liebe Schokokekse lieber als Mandarinen und Limonade lieber als Apfelsaft? Und würden diese ganzen Demonstrierer einer angeblich gesunden Lebensweise auch Kot und Erbrochenes kaufen, wenn es nur hübsch verpackt wäre und „bio“ draufstünde?

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Alles Gute?

Meine Bank wünscht mir alles Gute zum Neuen Jahr. Ich glaube ihr nicht. Wenn mir die Bank tatsächlich „Alles Gute“ wünschen würde, dann täte sie auch etwas dafür, zum Beispiel: Die horrenden Kontoführungsgebühren einfach Mal sein lassen oder mir etwas aufs Konto einzahlen- einfach so. Ich will ja auch gar nicht „Alles Gute“- mir reicht schon „Etwas Gutes“. Ein bißchen Geld für umsonst. Kriegen scheinbar nur die, die auf der Flucht sind, darum habe ich mir gedacht, dass es eine gute Idee wäre, eine Bank auszurauben und dann als „Flüchtling“, der vor der Polizei fliehen tut, Grundsicherung zu beantragen- und ein kostenloses Bankkonto mit dazu. Die täten mir mit diesem Sonderstatus auch den ganzen Papierkram erledigen und ich müsste mich damit nicht beschäftigen. Aber es wird wohl nur so eine Wunschvorstellung bleiben und ich muss mich mit „Alles Gute zum Neuen Jahr“ von einer Bank begnügen, die sich nicht zu schade ist, mir diesen Fetzen gute Wünsche auf billigem, häßlichen braunen Recyclingpapier zuzuschicken, um auch damit die immer weiter steigenden Kontoführungsgebühren zu rechtfertigen!

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