Sexroboter für Frauen

Lieber Suchmaschinen-Sucher oder Sucherin: Wahrlich, ein Sexroboter für Frauen würde viele unserer Probleme lösen, denn seien wir ehrlich: Wenn wir läufig sind, gehen wir auf alles los, was uns unter die Augen kommt und nachher graust es uns und wir ekeln uns bis zum nächsten Hormonhoch- das wäre mit einem Sexroboter kein Problem mehr. Allerdings: Ist der eigene Partner nicht schon so etwas wie ein biologischer Sexroboter? Und außerdem: So ein Roboter ist für Frauen vielleicht gar nicht das Richtige, denn Frauen haben eher Sex mit dem Gehirn, während bei Männern das Gehirn zumindest was Sex angeht eher in ihrem Penis steckt. Frauen brauchen tatsächlich, jenseits von idiotischen Nymphomaniac-Fantasien von Notgeilen, auch das Gehirn zum Sex. Das ist wissenschaftlich bewiesen, aber natürlich wird jeder Mann behaupten, er sei die Krone der Schöpfung und wenn jemand ein Gehirn hat, dann er, aber hier geht es wirklich nur um Biologie, meine Herren. Andererseits, ruthwitt überlegt sich schon, einen Roboter als dritten Mitbewohner einzuquartieren: Den Saubermache-Roboter, der nicht meckern tut, sondern nach Programm läuft. Ich sage Ihnen, so ein Haushalts-Roboter ist am Ende mehr wert, als ein Sexroboter für Frauen, aber ich will nichts verschreien, denn bevor man als alternde nicht so attraktive Jungfer einem schmierigen Typen in die Hände fällt, der nichts Gutes im Sinn hat, ist ein Sexroboter gar keine so schlechte Idee.

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Das Fotobuch

Mittlerweile gibt es ja schon diverse Fotobuch-Anbieter und auch ich werde ständig mit der Werbung für diese Umweltverschmutzung pur belästigt. ruthwitt fragt sich- wer will eigentlich so ein Fotobuch haben? Meine Vermutung: Entweder ist es ein Geschenk von Narzissen, die sich selber ganz toll finden und es anderen unter die Nase reiben wollen oder es ist ein Geschenk für Narzissen, in dem Bilder mit diesen Selbstaffektierern zusammengestellt sind, damit sie darin blättern und sich selbst bewundern. Ich habe ja so ein Fotobuch vor längerer Zeit geschenkt bekommen und ich schwöre, ich habe es noch nicht einmal aufgeschlagen. Es liegt als nicht entsorgbarer Chemiemüll in meinem Regal und fragt sich, warum es bedruckt wurde, denn der Käse, der da abgelichtet ist, von irgendwelchen Leuten, die glauben, mich täte ihr Leben so weit interessieren, dass ich sogar ein Fotobuch von denen haben wollte, interessiert mich nicht die Bohne. Ich habe gedacht, vielleicht stelle ich selbst so ein Fotobuch zusammen: Mit Bildern von Freunden, die ich nicht habe oder von ruthwitts happy Family, deren Schandtaten leider nicht abzulichten sind: Da ist von Betrug über Kriminalität, Stalking, Nötigung und Lügen ein buntes Potpourri an Themen, an denen man sich richten könnte. Ein Fotobuch mit der Zusammenstellung von Augenblicken, an denen miese Verwandte ruthwitt das Leben ganz besonders vermiest haben. Andererseits sind dieser Augenblicke so viele, dass das Fotobuch ganz schön teuer kommen würde und so überheblich wie diese pseudo-Nächsten sind, würden sie sich darin gar nicht wiedererkennen.

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Anti-Empfängnis-Vorfreude

Ach, wie ich sie liebe. Vor Feiertagen und in der Adventszeit scheinen sie besonders konsumfreudig zu sein, die Weiber mit ihren Bangerten. Wenn ich in den Supermarkt gehe, dann vergeht mir wirklich jede Freude an einem Feiertag für Empfängnis. Lauter Muttis mit kreischenden Bälgern vor den Regalen, der Supermarkt dreimal so voll wie sonst und alles für einen Feiertag, der zumindest Menschen wie mir schon durch den unmöglichen Einkaufstag davor total versaut wurde! Wie Kakerlaken, nur, dass sie leider viel größer sind und viel mehr kreischen und plärren. Ich weiß, ihr Muttis wollt alles schön haben, aber wahrlich, ich sage euch, nach dem ganzen Wahnsinn dieser Kauf-Unterschichten habe ich fast einen Unfall gehabt, weil ich das einfach nicht mehr ertragen habe und da habe ich entschieden: Ich brauche in Zukunft gar nichts mehr einkaufen, denn die Begegnung mit diesen Schwärmen von Zombie-Familienliebhabern ist etwas, was man sich auf jeden Fall sparen kann, wenn man ein gesundes Nervenkostüm behalten will!

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Nikolaus

Wieder einmal einer dieser zahllosen Tage, an denen die Bangerten irgendwas geschenkt kriegen. Der Nikolo verteilt seine Gaben- auch an die Ungläubigen, die dem Prinzip nach keinen Anspruch auf Geschenke von unserem christlichen Nikolaus haben sollten. Wurscht, es geht ja eh nur um Konsum und darum, dass die Bangerten noch hyperaktiver und gestörter werden. In anderen Ländern würden sich Kinder derweil freuen, sauberes Trinkwasser zu haben, ein Bad, so wie es bei uns üblich ist und genug oder überhaupt zu essen. Kinder in Asien und Afrika würden sich freuen, nicht für ihre unnötigen Eltern arbeiten bzw. schuften zu müssen, die sie nur zu diesem Zweck auf die Welt gesetzt haben. Diese Kinder haben keine Perspektive, dass ihr Leben einmal so sein wird wie unseres, während unsere Bangerten Spielzeug, Süßigkeiten und wahlweise Obst hereingedrückt bekommen, als wenn sie nicht eh schon vor lauter Konsum und Fresserei die letzten Tassen in ihren Schränken verlieren. Apropos Obst: Ob das gesund ist, ist die Frage und man sollte bei all den Mandarinen und Co nicht vergessen, dass Arbeitssklaven dieses Obst unter oft unmenschlichen Bedingungen ernten und bearbeiten- so sind wir durch jeglichen Konsum und unsere sinnlose Völlerei auch für die illegale Migration und Lohndumping verantwortlich. Und wer arbeitet wohl in den Schokoladenfabriken? Charlie? Oder gar die Mitarbeiter vom Nikolo?

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Die neue Bekanntschaft

Mit Leuten, die man neu kennenlernt, ist es nicht einfach. Gerne lassen wir uns voller Naivität auf etwas ein, ohne darüber nachzudenken, wer der- oder diejenige wirklich ist. Selten fragen wir uns, ob das Lächeln, Lachen, die Herzlichkeit und all die Geschichten auch wahr sind. Wenn jemand charmant ist, reicht uns das auch schon. Was sich für Verbrechen oder unkoschere Gedanken und Vorhaben hinter einer neuen Bekanntschaft verbergen können- das interessiert uns immer weniger. Der- oder diejenige hat sicher nur Gutes im Sinn. Mit gewissen Leuten ist man ja aufgewachsen, aber die sind schon längst woanders und man selbst auch und die guten Alten sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Die meisten neuen Bekannten geben vor, etwas zu sein, was sie nicht sind und verraten nicht, was sie wirklich im Sinn haben. Als Erwachsener hat man nurmehr irgendwelche Interessenbeziehungen und das ist ja schön und gut, wenn es so etwas wie eine WG ist, aber schlimm, wenn einem Leute Freundschaft oder neue Bekanntschaft vorheucheln und dich im Grunde nur um Geld anpupmen wollen oder dir irgendwas „Geschäftliches“, eine „Super-Sache“ andrehen wollen. Schon lange hat ruthwitt keinen mehr getroffen, der nicht irgend etwas gewollt hätte. Zum Speiben dieses Erwachsensein.

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Die Krippenausstellung

Heute ist meine letzte Chance: Soll ich nun zur Krippenausstellung gehen oder nicht? Wer steht eigentlich auf Krippen? Ich verstehe ja Modelleisenbahnen und Puppen, aber Krippen erinnern irgendwie an alten Filz und geizige Großeltern, die die Enkel gezwungen haben, so etwas Grausliges irgendwo in zugigen Kirchen zu betrachten, nachdem man in eine nie endende Knie- Steh- und Babbel-Orgie hingeschleift wurde. Ich frage Mal bei den Bekannten herum: Hey, Leute, habt ihr Lust, nach Feierabend in die Krippenausstellung zu gehen? Liebevoll gestaltete Handwerkskunst bewundern? Maria, Jesu, Schafe, Esel und den Typen, der die Geschichte mit der unbefleckten Empfängnis als Erster geglaubt hat?

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Der Wasserfilter

Vor einigen Jahren wurde er in allen TV-Ratgebern beworben und war in aller Munde: Der Wasserfilter. Vor allem der „Brita“ schien ein unentbehrlicher Haushaltsgegenstand zu sein und alle kauften sich einen. Ich war dagegen, aber meine Mitbewohner sagten, das Leben ohne Wasserfilter sei ungesund und schier tödlich, darum mussten wir also auch einen haben. Nicht, dass er bis dato sehr oft verwendet worden wäre, aber Hauptsache, er tut den Kühlschrank verstopfen. Ich bin ja von Haus aus der Ansicht, dass etwas, das als Gefäß aus Plastik besteht und dessen Hauptbestandteil- der Filter- ebenfalls aus Plastik besteht, nicht als gesundheitsfördernd gelten kann- von der Umweltverschmutzung gar nicht zu reden. Da schimpfen die über Plastikflaschen und biedern sich dann mit so einer Chemiekeule an? Jedenfalls kam mein Mitbewohner vor ein paar Tagen mit der Nachricht, im Fernsehen hätten sie gesagt, Wasserfilter seien gar nicht gut und man solle sie nicht verwenden, sie seien gar gesundheitsschädlich. Ich bin fast explodiert vor Wut, denn es war derselbe Ratgeber-Gläubige, der vor ein paar Jahren dank TV-Ratgeber uns einen Wasserfilter aufgezwungen hat. Was täten wir ohne Fernsehen und die Ratgebersendungen? Wie wüssten wir, dass wir unbedingt etwas kaufen sollen, um die Chemieindustrie anzuheizen und die Erde zu zerstören? Ratgeber sind so etwas Wunderbares! Sie sind so eindeutig! Einmal sagen sie dieses und dann das Gegenteil davon und es finden sich genug Konsum- und TV-Schafe, die dem hinterherblöken, was da gesagt wird!

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