Miese Restaurants


Das hat jeder einmal erlebt: Man hat Hunger bzw. Durst, erblickt ein nett aussehendes Lokal und geht voller Erwartungsfreude herein. Was man für den ersten positiven Eindruck zurückerhält, ist ein psychologischer Tritt ins Hinterteil. Aber sehen Sie selbst.

Merkur: Ihr Restaurant

In Österreich gibt es einen Supermarkt samt anhängendem „Restaurant“, welcher mit dem Slogan wirbt, es sei „verdammt hart, der Beste zu sein“. Zum Restaurant: Nachdem meine Freunde schon einige Male auf das wirklich schlechte und als Essen getarnte Fast Food im Merkur Restaurant hereingefallen waren, (Vergleichsbasis ist hier u.a. das viel bessere Lutz-Restaurant), probierten sie es noch einmal. 6,90 Euro für drei abgebissene Blätter alten Salat und Kasnudeln aus einem Teig, der schmeckte wie eine Bitumen-Flämmbahn und die offenbar vorher noch gar nicht gekocht worden waren. Also 6,90 Euro für rohe Kasnudeln. Ich kann mir nur vorstellen, dass diese Merkur-Restaurant-Rohwaren irgendwo in einer alten sozialistischen Fabrik in Tadschikistan hergestellt werden, wo man sich eben dies und jenes unter gewissen Speisen vorstellt. Das letzte Mal waren die Freunde schon begeistert von dem Eierschwammerl-Gulasch mit Knödel, was so aussah und schmeckte wie ein Tennisball in einem Liter dünner Wasserbrühe. Dazu diese ganz besonderen Merkur-Preise für spottbillig und auch noch schlecht hergestellte Fast-Food-Produkte. Ich habe nichts gegen Fast Food. Das ist eine moderne Art der Garküche. Aber ein Saftladen wie der Merkur wirbt mit seinen realitätsfernen Parolen vom „Besten“ und gibt einem dann eine rohe Kasnudel zum Fressen, als wäre man ein Schwein, das für den Abfall, den es kriegt, teuer bezahlen will. Wenn ich in eine Bitumen-Schindel beißen wollte, würde ich die aus meiner Garage vorziehen. Und die Atmosphäre im Merkur-Restaurant? Man sieht es den Servicekräften an, wie sie drangsaliert werden und zu was für einem Hungerlohn (Werksverträge…) sie areiten müssen. Die Details weiß ich nicht. aber wenn sich die Österreicher zu gut dafür sind und slowenische und slowakische Arbeiterinnen dafür herhalten müssen, weiß ich um die sozialen Kompetenzen des Merkur-Supermarktes Bescheid. Die Arbeitsatmosphäre ist sicher ähnlich der von Hühnern der Güteklasse Käfighaltung. Das Geld für die teure Scheiße, die das Merkur-Restaurant verzapft, kommt sicher den netten Managern der REWE-Group zugute. Also kaufen Sie und essen Sie beim Merkur, damit es der REWE-Group immer gut geht!

Cafe Restaurant „Karawankenblick“ in Völkermarkt

Auf dem hohen Ufer des Völkermarkter Stausees in Österreich steht das einladende Restaurant „Karawankenblick“, welches täglich frische Mittagsmenüs verspricht. Ausgestattet mit einer Terasse, von der aus man auf den Stausee und die Kalkalpen blickt, lädt es auf ein gutes Essen ein. Ein Schaas. Nicht einmal Kärntner Kasnudeln, die nun wirklich in jeder noch so miesen Hütte in Kärnten angeboten werden, gab es dort. Herr Christian Rach hätte hier eine Menge zu tun. Wir tranken ein Glas überteuerten Zweigelt und gingen wieder.

Heuriger „Sirbu“ über den Dächern von Wien

Ich hatte neulich einmal die Muße, Heurige in und um Wien zu erkunden. Leider hatte der Stammheurige nicht ausgsteckt und so waren wir gezwungen, Heurige zweiter Wahl in der Gegend zu besuchen. Die dritte Wahl der zweiten Wahl bildete derr Heurige „Sirbu“ am Kahlenberg in Wien. Die Lage ist vortrefflich- eine grandiose Aussicht. Das Lokal ist nett. Doch das hilft alles nichts, wenn die Bedienung ein unfreundlicher, ja direkt abweisender Krampf im Hintern ist. Sowohl die Bedienung am Tisch wie auch beim Buffet, obwohl Letztere so eine miese, unfreundliche Giftttasche war wie es selten eine gibt, waren nicht freundlich und zuvorkommend, sondern unhöflich und abweisend. Ich hatte mir von dieser guten Lage mehr erwartet. Die füllige Beißzange am Buffet hätte ich gern auf ihre abweisende und unakzeptable Verhaltensweise angesprochen, doch da der Weg aus der Stadt relativ weit ist, wollten wir uns den Nachmittag nicht mit einer Auseinandersetzung wegen einer dummen Nuss verderben. Solche Bedienungen vertreten die Ansicht, dass man als Kunde zu ihnen freundlich sein muss und ihre Blödheit, ihre Launen und ihre Unhöflichkeit über sich ergehen lassen muss- als Selbstverständlichkeit. Glücklicherweise gibt es ein paar Schritte tiefer fantastische Heurige mit anständigem Service- den „Sirbu“ brauche ich nicht wiederzusehen bis das schlechte Personal in Rente gegangen ist und nicht mehr auf die Gäste losgelassen wird.

„Gasthaus Diebsloch“ in Weinheim a.d.B.

Als ich eher unfreiwillig in dem badischen Weinort Weinheim an der Bergstraße landete, wurde mir das Restaurant „Diebsloch“ empohlen. Das Lokal ist urig und auch wenn es nicht so wäre- wir hatten Hunger. Nach einer geschlagenen halben Stunde wurden unsere Knödel mit Pilzen serviert- und zwar eiskalt. Wir aßen sie trotzdem, weil wir Hunger hatten und eine Reklamation eine lange Auseinandersetzung mit dem unverschämten Pächter bedeutet hätte. So unverschämt ist selten einer, dass er eiskalte Knödel mit Sauce von vorgestern einem an den Tisch bringt. Als wir die Kellnerin darauf aufmerksam machten, sagte sie, wir hätten etwas sagen sollen. Genau, als ob die falsche Sau (entschuldigung, wollte die Schweine nicht beleidigen) nicht gewusst hätte, was sie mir da für ein kaltes und altes Klumpert auf dem Teller bringt. Fazit zum Restaurant „Diebsloch“: Unfreundliche, unerzogene Kellnerin, altes, kaltes Essen, null Einsicht. Viel Vergnügen und guten Appetit wünscht Ihnen die „Familie Hau mit Team“!

Restaurant „Platzhirsch“ in Eberbach

An einem Montag im Jahr 2011 machten ich und mein Counterpart einen Ausflug in den Odenwald.  Irgendwann bekamen wir Hunger und machten Halt im Ort Eberbach, wo am „Alten Markt“ das Restaurant „Platzhirsch“ einen gut besuchten Eindruck machte.  Da die Speisekarte für Vegetarier im Odenwald ziemlich spärlich ist, um es unradikal auszudrücken, bestellten wir Käsespätzle, da ich der Ansicht war, dass das Einzige, was ein Koch in einem Lokal mit deutsch anmutenden Speisen nicht falsch machen kann, ganz einfache Käsespätzle sind. Nach einer ganzen Weile bekamen wir unsere alten zetrümmerten Hundewürstchen mit getrocknetem Zwiebel aus der Dose. Als die bedienende Dame fragte, ob es geschmeckt hat, sagte ich, es wären die schlechtesten Käsespätzle gewesen, die ich in meinem Leben gegessen habe. Da sagte sie, wenn es uns nicht schmeckte, hätten wir nicht essen oder herkommen sollen. Das Restaurant „Platzhirsch“ in Eberbach verwöhnt nicht nur mit den Kochkünsten einer Kanalratte, sondern auch mit dem Charme von Bedienungen, die es wissen müssen. Der Platzhirsch unter den Hirschen im Odenwald, keine Frage.

„Bio Fast Food Restaurant Yellow Sunshine“ in Berlin-Kreuzberg

Das vegetarische Restaurant „Yellow Sunshine“ ist für einen Berlin-Laien etwas kompliziert zu erreichen. Aber das hat etwas mit der Berliner Stadtplanung zu tun. Das Essen dort ist gut und war, zumindest 2010, günstig. Was einem dann aber wirklich den Appetit verdirbt, ist die Selbstbedienungsmasche, die in vielen solchen Restaurants aufgezogen wird. Die Tische werden den ganzen Tag über nicht gereinigt und man darf neben dem Müll anderer Leute essen. Kriechtiere, Haare und eine Armee von Schmeißfliegen umschwirren einen, umkrabbeln und belagern den Tisch und das Restaurant, so dass einem die Freude an dem Essen ganz schnell verfliegt, wenn eine Schmeißfliege in die Nase und auf den Burger läuft. Das alles versaut mir ordentlich den Appetit auf vegan- weil solcher Art Lokale zumindest in Berlin nichts für Hygiene übrig haben. Das hat auch nichts mit Naturbuschentum zu tun, denn diese sind auch keine Fans von Schmeißfliegen, fremden Haaren und Essensresten auf dem Tisch und im Lokal. Das hat etwas mit Geld sparen zu tun, aber das ist ehrlich gesagt nicht das Problem der Kunden. Ich war einfach entsetzt, weil ich feststellen musste, dass es den Tausenden Drecksäuen, die in solche Lokale gehen, nichts ausmacht, dass es so widerlich wie auf einer afrikanischen Mülldeponie zugeht. Sorry, „Yellow Sunshine“, Idee gut, Ausführung mangelhaft- für mich als Veganerin sehr schade!

„denou“-Cafe in Denia

Wieder einmal hat ein neues Korridor-Cafe im spanischen Unterschichten-Kurort Denia eröffnet. Es ist so circa 5 Meter lang und ein Meter und einen Meter breit. Ich war zufällig am Eröffnungstag da. So wie es eingerichtet war, wäre es in Deutschland von Amtes wegen sofort wieder geschlossen worden, aber wir sind ja in Spanien. An der Bar gab es eine Falltür- nur ohne Tür. In der Bar stank es nach Kanalisation- wie Kläranlagen stinken, wenn man in ihre Nähe kommt. Drinnen hielt man es vor dem Scheiße-und Güllegestank nicht aus. Ich musste aber Mal. Das Klo hatte eine Schiebetür, die kaum zuging und- was sonst- gar nicht mehr aufging. Ich war am Verzweifeln, denn irgendwie hörte mich auch keiner rufen. Nach fünf Minuten Gezerre und einem ausgerenkten Arm kam ich heraus- und in das „denou“ nie wieder herein. Langweilig, klein, an einem Arscheck gelegen und von Gemütlichkeit keine Spur- alles billiges Plastik und nichts, was einen einladen würde, dort zu verweilen. Das Knabberzeug war alt und eklig. Nicht auf die Idee zu kommen, ein paar kostenlose Tapas zur Eröffnung zu servieren, ist einer der Fehler, die alle diese Geizhälse in den Verlierer-Lokalen machen, wofür sie dann auch mit einem baldigen Konkurs belohnt werden. Andererseits dienen viele dieser unbesuchten Lokale auch als Geldwaschanlage für einfach alles links des Legalen, also einen Nutzen haben diese Einrichtungen schon…

„Eddie Rocket’s City Diner“, Einkaufszentrum Ondara

„Eddie Rocket’s war bei seiner Eröffnung ein wunderbares Nostalgie-American Diner und ich war begeistert davon, weil es an nichts fehlte und vor allem weil es ein vegetarisches und fantastisch schmeckendes Hamburger-Menü dort gab. Das Essen war frisch, das Preis-Leistungs-Verhältnis war top. Nach einigen Wochen aber, als ich wieder dort war und mich auf einen Hamburger freute, war das Lokal so heruntergekommen, schmutzig und menschenleer, nebst kaltem und altem Essen, dass ich schockiert feststellen musste, dass das ehemals gute Lokal wie alle anderen Hoffnungsträger Opfer spanischer Schlamperei geworden war. Schade- ich mache mir meine Hamburger jetzt selbst und der einzige Grund, einmal ins Einkaufszentrum zu fahren, ist jetzt auch futsch.

„Cafe&Bar&Lounge Villa“ in Heidelberg

Während eines Aufenthalts in Heidelberg im Dezember 2010 entschieden wir, in ein nettes Restaurant zu gehen. In der Cafe&Bar&Lounge Villa genossen wir einen Mittagstisch für 6.90 Euro. Wir aßen einen Gemüseauflauf, der ausschließlich aus feuchtem Blumenkohl bestand. Keine Kartoffeln, kein Käse, nichts! Ich wäre dankbar gewesen, wäre auf dem Brett gestanden- gekochter Blumenkohl für 6,90 Euro. Aber da stand Gemüseauflauf. Macht ja auch satt so ein Mittagstisch aus reinem Blumenkohl. Na ja, ein abgestandenes warmes Bier war auch dabei. Das Lokal sah gediegen aus, da hätten wir so phantasievolle Speise echt nicht vermutet. Satt und zufrieden und mit schmerzhaften Blähungen, weil im Blumenkohl ja nichts außer Blumenkohl war, machten wir uns auf den Weg und entschieden, das nächste Mal in ein anderes Lokal zu gehen und etwas zu essen, das nahrhafter ist als ein Strauß gekochtem Blumenkohl.

„Bremers „Imbiss““ in Denia

Ein neu eröffnetes deutsches Lokälchen in einem Nebengässchen im spanischen Plattenbaukurort Denia. Der Kellner ist sehr nett, spricht aber leider kein Deutsch. Die deutschen Besitzer sind zwar im Lokal präsent, aber die Chefin „versteckt“ sich eher in der Küche und taucht nur manches Mal auf eine Zigarette vor dem Lokal auf. Aber auch der Chef ist nicht gerade der Gesprächigste. Will man vielleicht ein wenig plaudern, (deshalb sucht man zuweilen ein Lokal auf), muss man es schon selbst „wagen“, einen der beiden anzusprechen, denn die beiden kommen nicht auf die Idee, mehr als  ein trockenes „Wie geht’s?“ zu einem Gast zu sagen. Die Atmosphäre ist also langweilig und klamm. Weil das Bier um zwanzig Cent billiger ist, als in meiner Stammkneipe, trank ich dort ein  paar Mal ein Glas. Aber nach wenigen Besuchen zog mich das Lokal so herunter, dass ich das „Bremers“ ohne Bedauern in der Ecke stehen ließ, um mich netteren Kneipen zu widmen…

„Konditorei-Restaurant Politzky“ in Velden: Herr Politzky, ich muss doch sehr bitten!

Am 03.09.2010 besuchten wir am frühen Abend das „Konditorei-Restaurant Politzky“ in Velden. Schon wieder schüttete es. Schon wieder waren ich und mein Counterpart darauf angewiesen, ins nächstgelegene Lokal zu gehen. Ich, ständig auf der Suche nach den ultimativen Kasnudeln, bestellte welche, während mein Counterpart Knödeln in Champignonsauce riskierte. Es schmeckte beides beschissen. Die Knödel mit Champignons für 6.80 Euro schmeckten schlechter als ein „Maggi-Fix“-Gericht aus dem Beutel und sowohl die als auch die Kasnudeln für unglaubliche 8.50 Euro waren ganz offensichtlich mehrere Tage alt und, zu aller Dreistigkeit, auch nur mit halbem Herzen aufgewärmt. Ein Haar fand ich auch in meinem Gericht. Als wir die Kellnerin, die nicht schöne Jelena, nach der Begründung für diese Kotzgerichte und das schlampige Bedienen im „Politzky“ fragten, sagte sie- ist halt so. Das kleine Bier für 2.90 Euro war für die Brühe, die Norddeutsche gern saufen, natürlich auch kaum angemessen und ich hätte am liebsten alles dem Restaurantbesitzer in die Fresse geschüttet. Der Tisch war zum Essen viel zu winzig und die Nachbarschaft zu den das Restaurant frequentierenden sich generell für etwas Besseres haltenden Deutschen viel zu eng- so dass man den Piefke mit Streifenhosen und Birkenstock-Latschen darum fragen musste, etwas zu rücken, wenn man heraus wollte. Die Tischdecke unseres den Namen kaum verdienenden Tisches war darüber hinaus voll von Haaren, speckig und dreckig und wurde trotz zweimaligen Hinweisens nicht ausgewechselt. Die Ignoranz der Bedienungen uns gegenüber hat alles auf die Spitze getrieben. Das „Politzky“ profitiert von seiner Lage und ist ansonsten dem Banausenpublikum zu empfehlen, das dort üblicherweise verkehrt. Einem kultivierteren Publikum würde ich eine der weniger exponierten Gaststätten in Velden empfehlen.

„Hotelrestaurant Post-Wrann“ in Velden: „After-Eight“-Kasnudeln

Als wir am 02.09.2010 in Velden im Hotel Post-Wrann ankamen, regnete es. Daher beschlossen wir, auf der überdachten und sehr einsamen Restaurantterasse selbigen Hotels zu speisen. Für 7.90 Euro bestellten wir Kärntner Kasnudeln und tranken 4 „Panther“-Bier für 2.80 Euro das Glas. Das Bier war ein Mist wie es die Deutschen Kameraden gern saufen- ohne Schaum und schmeckt nach nix. Die Kasnudeln hingegen waren überminzt und schmeckten wie eine Schachtel After Eight auf Ex. Als der Kellner dann fragte, ob es denn geschmeckt hätte, sagte mein Mann auch ganz ehrlich- „das waren die schlechtesten Kasnudeln, die ich in meinem Leben gegessen habe“. Dem Kellner tat es leid- was auch sonst. Aber hey, wenigstens tat es ihm leid, denn in der deutschen Heimat erhält man bei einer Beschwerde nicht einmal eine Entschuldigung, sondern, im Gegenteil, die vorwurfsvolle Aussage: „Dann gehen Sie doch in ein anderes Lokal, wenn es Ihnen bei uns nicht schmeckt!“ Aber es regnete und wir hatten Hunger. Dazu muss man wissen, dass ich meine ersten Kasnudeln in einem winzigen Lokal auf einer Seeterasse in Velden am Wörthersee gegessen hatte und so begeistert war, dass ich diesen Geschmack nie vergessen werde und ihn sogar jetzt, nachdem so eine lange Zeit seit meinen letzten Kasnudeln vergangen ist, noch im Sinn habe. Kasnudel ist nicht gleich Kasnudel, auch für einen Piefke nicht… Um 27 Euro ärmer und kein bisschen zufrieden kauften wir im „Billa“ ein trinkbares Bierli ein und da es in Strömen goss, genossen wir den Abend auf dem überdachten Hotelbalkon, während wir ein „Gösser“ nach dem anderen leerten und uns den rauschenden Bach nebenan anhörten.

Eine Antwort zu Miese Restaurants

  1. Noidry schreibt:

    Obwohl ich die erwähnten Lokalitäten nicht kenne, erfreue ich mich über die detaillierte subjektive Beschreibung Ihrer Einkehr. Wer macht das schon? Üblicherweise wird ein Lokal von einem Gast, der schlecht bedient wurde, oder dem das Essen nicht gemundet hat, ganz einfach nicht mehr besucht. Mancher Gastwirt wäre froh darum zu erfahren WAS er falsch gemacht hat, oder wo er den Service noch verbessern könnte. Uns geht es im Handwerk ja auch nicht anders. Man ist froh, wenn der Auftraggeber (Kunde) einem die Gelegenheit gibt besser zu werden. Doch Gastwirte sind da eher erkenntnisresistent, weil dummbratzige Quereinsteiger und Fremdanatolen. Wer nichts wird, wird Wirt. Der Spruch hat schon immer gepasst.

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