Ontologie a la ruthwitt


Von Tuten und Blasen

Wie lange bleibt ein Klischee verwendbar? Sendungen wie „Sex and the City“ zeigen die Frau als ein libidogestörtes Flittchen, dem es große Freude bereitet, Penisse in den Mund zu nehmen und zu lutschen und Sperma zu schlucken. Die Frau ist immerzu devot, hat keine Menstruation, und denkt den ganzen Tag scheinbar an nichts anderes, als Mr. Big und daran, sein Dingdong da unten mit der niemals müde werdenden Hand zu traktieren und an einem Geschlechtsteil zu lutschen, das natürlich je länger je besser ist, denn der Mund einer Frau ist ja auch so riesig groß wie bei einer Kuh und sie hat viel Platz darin! Die Prostituierten und die Strichbuben sind wenigstens intelligent genug, für diese Dienstleistung, die dem Dienstleister angeblich Vergnügen bereitet, Geld zu verlangen, während die hirnlosen Schuhe kaufenden Flittchen es den Männern kostenlos besorgen und als Partnerinnen und Ehefrauen sich auch noch verpflichtet glauben, Penisse zu lutschen und auch noch das Onanieren für den Mann zu übernehmen!

Liebestöter Verdauung

In Filmen sieht man immer Verliebte oder Paare, die miteinander flirten, miteinander kuscheln, miteinander leidenschaftlichen Geschlechtsverkehr haben- makellose Romantik. Man verfällt seit der Erfindung des Fernsehens leicht in einen kompletten Realitätsverlust, welcher dazu führt, dass man seine eigenen Beziehungen zu einem anderen Menschen niemals wirklich als perfekt empfindet. Auch das Liebesspiel ist irgendwie anders, oder? Wie oft hat man das selbst schon erlebt- man gerät auf einmal ins Interesse von anderen, welche ihren Partner betrügen oder macht es auch selbst, weil einem das Neue einfach besser vorkommt. Warum, ist jedoch schnell erklärt: Sobald man das erste Mal mit der Affäre seiner Träume den Stuhlgang gegenseitig miterlebt, angehört und gerochen hat, ist der Traum in tausend Splitter zersprungen. In den Filmen ist alles so perfekt, weil die Leute keinen Stuhlgang haben! Ja, es kommt einem vor, als wären die Leute im Fernsehen engelhafte Wesen, die einfach nicht kacken und furzen tun- und zwar niemals! Im realen Leben kann die schöne Frau oder der attraktive Mann noch so ein Wunder der Natur sein- sobald man einmal die Stuhlgangs-Intimität miteinander geteilt hat, ist die Amorosität dahin und man entwickelt wieder eine Post-Stuhlgangs-Beziehung, aber keine Begierde mehr zu dem Menschen, nur um ihn dann wieder einmal zu betrügen mit einem Menschen, der in unserem Beisein noch keinen Stuhlgang und Flatulenzen gehabt hat!

Das Klobürsten-Dilemma

dsc02416Mein Mitbewohner und ich haben ein Problem. Er vermisst im Ausland oft Klobürsten. Ich bin dankbar, dass sie nicht da sind. Wer zum Teufel, frage ich mich, hatte die Idee, Fäkalien-Kleinteile auf einer Bürste zu sammeln? Ich zerbreche mir seit Jahren den Kopf, warum der Mensch in der Lage ist, auf den Mond zu fliegen, aber noch keine Erfindung zur hygienischen Beseitigung von Kot-Schleifspuren im Klosett gemacht hat? Da stimmt doch etwas nicht! Lieber schiebe ich diese Spur mit einer Schicht Toilettenpapier weg, bevor ich zu einer Bürste greife, auf der die Kacke von Millionen unappetitlicher „Auf die Klobrillen-Herumkacker“ haftet! Und dann nimmt man dieses triefende Klobürsten-Ding aus dem Becher, in dem es liegt und im Becher ist schon leckeres, gutes, gestandenes braunes Kackwasser mit etlichen Rändern und natürlich auch mit Kot drauf und dann macht man „sauber“? Und dann springen die einzelnen Bürsten im Wasserlauf herum und spritzen einem die Kackereste auch noch ins Gesicht, auf die Kleidung und auf alle Oberflächen! Dann hat man also endlich auch den eigenen Kot auf der Klobürste hängen und kann sich einreden, dass man ein Mensch ist, der unglaublich viel für Sauberkeit und Hygiene übrig hat!? Aber vielleicht sollte man das alles irgendwie gelassener nehmen und einfach mit der bloßen Hand diesen von Millionen Fäkalien beschmierten Klobürstengriff greifen und mit den dicken Borsten an dem Kot herumschmieren, um auch selbst einige dicke fette kotige Stücke auf dieser Bürste hängen zu lassen.