Kapitalistisches Dreckspack


Dies ist eine Seite für utilitaristische Sozialkritik und ist offen für alle der Idee gerecht werdenden professionellen und amateurhaften Beiträge.

Hommage an den Kapitalisten, der seine menschliche Tarnung verloren hat

Natürlich ist die Wahrheit immer relativ- außer man hat eine abartige Vorliebe für Immanuel Kant und glaubt, alles, was die Menschen und ihre Welt betrifft, in ordentlich gegliederte Kategorien-Schubladen und Moral-Schubkästen stecken zu können. Jeder sollte die Möglichkeit haben, Tatsachen der menschlichen Gesellschaft (eine tierische Gesellschaft gibt es auch) und der menschlichen sozialen Ordnungen in ihrem weitesten Sinn infrage zu stellen und zu kritisieren, ohne dafür an den Pranger gestellt zu werden- beispielsweise mit vom Staat legitimierten einstweiligen Verfügungen, Anklagen und Beschwerden, weil man doch zu tief in die Scheiße gegriffen hat und die Fahne, den Kaiser, das Gesetz oder so etwas schwachsinniges wie allgemeine Wertvorstellungen beleidigt oder verletzt hat.

Die Blitzumfrage

Seit langer Zeit werde ich belästigt von E-Mails, welche irgendwelche dämlichen „Blitzumfragen“ wie jetzt zur US-Wahl machen. Was diese ganzen Werbekakerlaken wirklich nicht interessiert, ist meine oder Ihre Meinung zur irgendeinem Thema. Das Einzige, was sie interessiert, ist die Sammlung unserer persönlichen Daten, die sie dann gewinnbringend an andere Werbekakerlaken verkaufen. Ja und nicht nur das- in den letzten Jahren erhalte ich dauernd „persönliche Schreiben“ von einem Sanitätshaus, weil ich da einmal ein Rezept eingelöst habe. Nicht einmal mehr meine sensiblen Daten aus dem Gesundheitssystem sind vor diesen Kakerlaken geschützt und werden einfach missbraucht- gefragt hat mich keiner, ob ich von diesem Nagelpilz der Menschheit „persönlich“ mit Werbemüll zugekleistert werden will! „Ihre Meinung ist uns wichtig!“? Von wegen! Unsere persönlichen Daten, die wir da wie Millionen andere geistig unmündige Narzissen eingeben oder auf Umfrage-Formularen ausfüllen, sind diesen netten  „Medienfroschern“, die nichts anderes als Sammler von privaten Daten sind und sich mit irgendwelchen Zeitschriften oder seriös wirkenden Firmennamen tarnen, wichtig! Und wenn man so dumm ist und bei „Gewinnspielen“ oder „Umfragen“ mitmacht, natürlich ganz kostenlos, hat man seine Freiheit und Unabhängigkeit an unzählige Datenverwurstungs-Firmen verschenkt und braucht sich um Datenschutz nicht mehr zu kümmern! Es bilden sich noch genug Narzissen ein, dass da jemand unbedingt ihre Meinung wissen will oder glauben die geistigen Jungfrauen tatsächlich, dass da Leute herumlaufen, die einem irgendetwas schenken wollen?

Macht das die Kinder froh?

„Du, Thomas,“- fragt das arisch gestylte kartoffelig deutschtümelnde lispelnde Bangert mit seiner unerträglichen Quietschestimme im Tinnitus-Hörbereich- „was wärst du gern, wenn du einen Wunsch freihättest?“ Natürlich wäre der vom öffentlichen Rundfunk und damit von Steuergeldern und Zwangsgebühren subventionierte Mitesser ein Goldbär- was denn sonst? Liebe Werbefirmen, Haribo macht Kinder fett und hyperaktiv und die Rinder und Schweine macht es tot- aus ihren blutigen Knochen wird die gute Gelatine für die Haribos gewonnen und damit wird natürlich Massentierhaltung und Schlachtung brutalster Art kitschig als Goldbärchen und Tutti Fruttis verkleidet, um zu suggerieren, dass Gelatine zu fressen eine Art Bekenntnis zu einer Kindheit ist, die man nie hatte. Ich weiß nicht, wie es bei den anderen ist, aber ich kann mich nicht daran erinnern, von den Eltern mit Gelatine-Haribos gefüttert worden zu sein, aber aus irgendeinem Grund verbindet wohl jeder mit diesem Fruktose-Gelatine-Zeug, das nicht nur „froh“ macht, sondern bei regelmäßigem Verzehr auch so Krankheiten wie Diabetes Mellitus mitverursacht, irgendeine Kindheit, in der er scheinbar in Plastiksäckchen verpackte Gelatine gefuttert hat. Haribo macht vor allem die Firma Haribo und Thomas Gottschalk reich- warum die heutigen ADHS-gestörten Bangerten sich ständig mit Süßkram vollstopfen sollten, ist mir ein Rätsel und sie sollten aufpassen, dass sie nicht so fett werden wie der Goldbär und sich nachher die Insulinspritzen reinziehen müssen.

1. Mai: Der Tag der Zeitarbeit

Vielleicht hat es einen Grund, dass der Tag der Arbeiter heuer ins Wasser gefallen ist. Was gibt es da noch zu feiern? Die junge Generation kann sich darauf verlassen, dass eine kleine Nomenklatura von Beschäftigten eine Arbeit nach altem Modell hat: Die im öffenltichen Dienst, Beamte, und die im „öffentlichen“ Rundfunk. Für alle anderen schaut es so aus: Sie machen die Ausbildung und müssen sich dann als Zeitarbeiter in immer neuen Billigjobs behaupten- ohne irgendeine soziale Sicherung oder eine Sicherheit. Sie sind Sklaven und Wegwerfware. Hinzu kommen rumänische, bulgarische, ungarische Arbeiter in Sub-Baufirmen, die für uns die Straßen und Häuser bauen und dafür in Autos schlafen und drei Euro in der Stunde bekommen. Oder gar nichts. Diese neue Form der Arbeit nennt sich Dienstleistung und darin beschäftigt sind Sklaven, die man auf kurz abruft und sie wieder wegschmeißt wenn man sie nicht mehr braucht. Krank werden oder fehlen ist hier nicht gefragt. Und auch Geld gibt es so viel wie bei Hartz IV. Wir „Akademiker“ nennen uns noch Generation Praktikum für 200 Euro oder nix im Monat und die Bezeichnung Akademiker ist unser einziger Trost, dass eine kleine Schicht aus immer denselben Familien und Freunderln es an die Institute, Hochschulen, Medien, Vorstände und Forschungsstellen schafft, während wir uns alle fühlen, als wären wir Versager. Die Medien tun ihr Übriges, um uns alle als Versager fühlen zu lassen, indem sie einen Vorzeige-Asylanten abbilden, der gerade eine Uni-Forschungsstelle geschenkt bekommen hat. Neunzig Prozent der heute jungen sind perspektivlos und blubbern in einer Fruchtblase aus Sozialhilfe, vom Arbeitsamt erzwungenen Zeitarbeiten und Hilfe von der Familie, die auch nichts mehr hat. Die Arbeiter von ver.di sterben langsam aus und wer bei ver.di bleibt ist einer jener, die auf Kosten des Steuerzahlers und der Arbeitslosen ihren tollen Job haben. Mit denen sollen wir solidarisch sein? Die uns alle Chancen wegnehmen? Die Zeit der Gewerkschaften ist längst vorbei. Es arbeiten nur mehr osteuropäische Zeitarbeiter in „Dienstleistungsfirmen“ und die Generation aussichtslos steht apathisch da und weiß nicht so recht, was ihr der Tag der Alibi-Arbeit, durch die sie gewissenlos ausgebeutet werden, eigentlich noch sagen soll. Es ist die ganze Gesellschaft, die am Tag der Arbeiter nichts zu feiern hat. Die obersten ein Prozent gehören zu denen, die dieses Elend geschaffen haben. Es ist Zeit für den Tag der Ausgebeuteten, der Entrechteten, der Menschen an sich. Vergessen wir den Tag der Arbeiterbewegung genauso wie wir diesen Tag mit dem miesen Wetter vergessen werden.

Das Klobürsten-Dilemma

Wenn ich mich in Hotels aufhalte, habe ich sehr oft das Gefühl, die „Putzfrau“ (politisch inkorrekter Begriff für Reinigungspersonal) bürstet während meiner Abwesenheit mit meiner Zahnbürste das Klo, weil ich des Öfteren eine schreckliche Zahnfleisch- und Mundraumentzündung bekomme. Ich gebe ja zu- die Arbeitsbedingungen für das Reinigungspersonal sind menschenunwürdig und es ist nicht ersichtlich, warum ein Mensch, der unseren Scheißdreck reinigt, weniger verdient, als ein Parlamentsabgeordneter, der nur Scheiße labert und noch nie etwas von körperlicher Arbeit gehört hat. Zudem wird seine Gage auch noch vom Steuerzahler und damit auch den Reinigungskräften bezahlt. Aber dieses Gewissensproblem wird vom nicht sehr armen Hotelmanager einfach auf den Hotelgast abgeschoben und das finde ich nicht in Ordnung.

Böse böse Dieselautos

Letztes Jahr war es der Autoclub, dieses Jahr VW. Natürlich hatten die US-Thinktanks und die Frettchen in den Weltkonzernen nichts damit zu tun! Es geht nicht etwa darum, dass Diesel immer ein günstiger und leistbarer Treibstoff war und es wahrscheinlich auch immer bleiben wird. Es geht nicht darum, dass die USA von der Fracking-Krise gebeutelt werden und ein Interesse daran haben, den Erdölpreis zu steigern. Es geht hier auch nicht um die Großkonzerne in den gierigen Händen von Hedge- und Aktienfonds, die Gewinn auf ganzer Linie auf Kosten der nicht ganz so Gestopften machen wollen. Nein, es geht hier nur um den bösen bösen VW-Konzern. Und da ist auch keine Intrige aus den USA im Spiel, etwa von GM oder so, nein! Alles Verschwörungstheorien! Diesel ist böse, mein Freund der Baum kann euch ein Lied davon singen! Auch wenn heutige Diesel mit entsprechender Verbrennung und Filtern nicht viel anders als Benziner sind, nur halt sehr viel sparsamer! Und das ist das Problem für die Wirtschaftsbosse: Sparsame Autos sind scheiße! Sparsame Autos brauchen wenig Treibstoff! Sparsame Autos sind robust gebaut und halten viel zu lange, so eine Scheiß-Karre soll nicht länger als drei Jahre halten, dann muss eine neue her! Konsum ist geil! Scheißt die Welt mit immer neuen Sachen aus Erdöl an! Wir lieben die USA!

Mein Mitgefühl hält sich in Grenzen

Was haben Michael Schumacher, Prinz Friso und Sylvie van der Vaart gemeinsam? Ihr Alltag mit seinen kleinen Pannen wurde von den Medien so aufgebauscht, dass Leute, die mit diesen schwerreichen Bonzen, Bonzenweibern und Bonzenkindern nichts zu tun haben, größtes Mitgefühl mit ihnen haben. Lustigerweise sind die auch diejenigen Weiber von Sylvies Brustkrebs schwer betroffen, die Monate auf einen Chemotherapieplatz warten, dann trotzdem zum Tod verurteilt sind, und keine Ahnung zu scheinen haben, dass ihr Schicksal im Vergleich zu Sylvies einfach nur ein Griff in die dampfende Scheiße ist. Auch scheinen von Prinz Frisos Unfall und Tod diejenigen Asi-Eltern von Unterschichten-Kindern betroffen zu sein, denen es scheißegal ist, wie es ihren eigenen Bälgern geht- ob sie ausreichend materielle Versorgung haben, ob sie eine stabile Psyche haben, ob sie gesund sind, wie es ihnen in Schule und Alltag geht und ob man als Kind von Asis das Leben überhaupt ertragen kann- alles wurscht, der arme Prinz Friso geht diesen Primaten ja so an die Leber! Und die größte Tragödie der Menschheit, die auf der ganzen Welt mehr in der Glotze und im Funk verbreitet wird, als die Mondlandung, das Ende des Zweiten Weltkriegs, der 11. September und der Tsunami zusammen: der schwerreiche verwöhnte Sugarboy Michi Schumacher ist auf einem Nobel-Skiausflug “verunglückt” und sicher steckt eine ihm Böses trachtende Macht dahinter. Diese reichen Wanzen schaffen es immer, auch noch aus einem halbtoten eine Profit zu ziehen, indem sie irgendein hanebüchenes Argument für Fremdverschulden (wer hat ihm ein Bein gelegt?) heranführen. Die Gier ist halt eine Sau. Besonders lustig fand ich schon damals, dass die Asi-Schulkinder solche großen Formel 1 und Schumi-Fans waren, ohne dass sie jemals mehr als eine Kleinwagen oder Familienvan auf Kredit fahren würden und sich kaum die Gebühren für die Fernsehübertragung leisten können, während Schumi mitsamt nobler Familie sich in einem Nobelhotel, so ganz beim einfachen Volk, Kaviar in den Wanst schiebt. Mei, die tuan mir alle so laad!

Driving home for Christmas?

Überall, wo ich hinkomme, werde ich unmenschlichen akustischen Qualen ausgesetzt: Die Kollegen und Mitbewohner sind sich für eine dreifache Tageswiederholung von „Driving home for Christmas“ und die darauffolgende Leier „Santa Clause is coming“ nicht zu schade. Im öffentlichen Raum geht die Gehirnreierei weiter. Auforpfernde Moderatoren bringen dauernd Fragen wie „Was bringt euch das Christkind?“ „Habt ihr schon alle Weihnachtsgeschenke eingekauft?“ Bei Leuten, deren Gehirnmasse so undiferrenziert ist, wie der Inhalt einer vollgeschissenen Kloschüssel, und die den für die Werbewirtschaft sehr einträchtigen IQ von Krill haben, ist keine Kritik am Sado-Maso-Weihnachtsirrsinn zu erwarten. Und wenn ein Lied nicht weihnachtlich genug ist, wird es von den Moderatoren mit Glöckchen eingeleitet, damit man ja nicht vergisst, Glühwein zu saufen und in das nächste Kaufhaus zu gehen. Ich frage mich, wer gerne „für Weihnachten nach Hause fährt und es kaum erwarten kann“, diese gierigen unnützen Gesichter zu sehen? Die warten alle nur auf kostspielige Geschenke und nicht auf dich, du Idiot! Die Hausfrauen terrorisieren derweil die ganze Familie, denn für das „Familienfest“ muss ordentlich vorgekocht und viel eingekauft werden. Und der Baum muss auch passen. Und der Christbaumschmuck. Und wenn herauskommen würde, dass der Heiland vielleicht homosexuell war, weil er von ungewöhnlich vielen Männern umgeben war und sich nicht zu Frauen hingezogen fühlte, macht das auch nichts mehr. Hauptsache, wir fahren home for Christmas und können es net erwarten, dieselben miesen Fressen zu sehen, wie immer. Danke dem imaginären Mann mit Bart in der oberen Erdatmosphäre, dass Weihnachten ist, sagte Freddy Mercury. Haben wir doch einfach eine wunderschöne Weihnachtszeit. Und wenn Sie mit einem Magengeschwür im Krankenhaus liegen, wiel sie aus Frust zu viel gegessen und gesoffen haben, hören Sie sich einfach ein Santa Claus-Lied an, dann geht es Ihnen gleich besser. Christus ist da, um Ihnen zu helfen. Fragen Sie die Leute auf der Palliativstation! Da geht der Heiland dauernd spazieren. Man sagt, er trägt eine Sense auf der Schulter und hat einen Totenschädel im Gesicht. Und ganz besonders gern nimmt er die Unschuldigen mit.

Fröhlichen Konsumrausch

Allen, die zu wenig gebetet haben, um Sturmtief Xaver, die eigene Arbeitslosigkeit oder ein mieses Leben zu verhindern: Ein fröhliches Konsumfest! Hoffentlich reicht der Dispo, damit das „Christkind“ dem sechsjährigen Bangert eine Play Station und ein neues Smartphone unter den Weihnachtsbaum legt. Ist ja alles in liebevoller Handarbeit in einem fensterlosen Fabriklager in Asien hergestellt worden und dafür haben die nicht einmal einen halben Cent bekommen! Ich habe jahrelang versucht, die Stelle in der Bibel zu finden, wo Jesus zum Anlaß seiner Geburt so etwas sagt wie: Kauft euren Bekannten und Verwandten Konsumgüter, denn das ist der Grund meiner Geburt! Ich bin das Christkind, daher lügt euren geistig retardierten Kindern vor, dass ich, Jesus von Nazareth, als Christkind, halb Frau, halb Mann und mit blondem Haar und weißem Nachthemd, teure Konsumgüter unter den Weihnachtsbaum lege. Und so soll ab dem Tag meiner Geburt die Nordmanntanne, die im Nahen Osten wirklich nicht wachsen tut, den Tag meiner Geburt symbolisieren! Und sauft euch alle am Punschstand an, Brüder und Schwestern, und baut zu Ehren meiner Geburt Hütten auf, in denen ihr überteuerte Glaskugeln und Lamettaassecoires verkauft!

Die großen Sorgen der Menschheit

Alle reden nur von den Wahlen. Landtagswahlen, Bundestagswahlen, Kommunalwahlen, Briefträgerwahlen und Wahlen zum Filialleiter. Mir macht in diesem Superwahljahr etwas ganz anderes große Sorgen: Ich habe schon an die zehn Mal bei Gewinnspielen von Supermärkten der REWE-Group teilgenommen. Das sind diese kleinen Klebeheftchen, die sie an der Kasse verteilen. Fleißig klebte ich nach jedem Einkauf meine Heftchen und musste jedes Mal am Ende der Frist feststellen, dass mir schon wieder zwanzig Aufkleber zum tollen Auto oder zur neuen Waschmaschine fehlen. Seit dem letzten Penny Game bin ich zum Wutbürger geworden. Oder besser: Zum Protestbürger. Ich verzichte jetzt freiwillig auf die Klebeheftchen, wenn mich die Kassiererin an der Kasse wieder danach fragt. Ich verzichte selbstlos auf neue Elektrogeräte, Traumreisen und Traumautos. Irgendwie komisch- man kennt ziemlich viele Leute, aber kennen Sie jemand, der bei so einem Gewinnspiel ein Auto oder einen Fernseher gewonnen hat? Und ihre blöden „Vorteilskarten“ kann sich die REWE-Group dann auch gleich sonstwo hinschieben, denn so richtig sparen oder profitieren tut nur die Firma davon, die unsere Daten von REWE kauft und an Werbefirmen verkauft. Natürlich ist das reine Spekulation! In Wirklichkeit bin ich sicher umgeben von lauter Profiteuren der Vorteilskarten und Gewinnspiele und merke es nur nicht, weil ich mich taub und blind stelle. Ich werde wohl vor den Europäischen Gerichtshof gehen und meine 300 Vorteilspunkte, die ich für irgendeine alte Wurst auf hundert Beinen einlösen kann, auf Barablöse einklagen. Mir reichts!

Wer hart arbeitet

Wer sein ganzes Leben lang hart arbeitet, wird dafür auch belohnt. So die Mär der Politiker. Ganz genau das Gegenteil ist der Fall: Wer nichts arbeitet, wird belohnt. Wer hingegen wie ein Trottel ein Leben lang einem schweren Beruf oder mehreren Tätigkeiten nachgeht, sich abrackert und immer brav in die Rentenkasse einzahlt, hat am Ende das, was neulich eine körperlich kaputte Pflegerin berichtet hat: Keinen Groschen in der Tasche und ein Leben am Rande des Existenzminimums oder gar darunter.  Während die Manager, deren einer der Pflegerin ihre Anstellung genommen hat, sich für das Nichtstun krumm und deppert verdienen. Wer arbeitet, ist doof. Ganz einfach. Nur die Gehirnamputierten kommen daher und behaupten, dass harte ehrliche Arbeit das einzig Wahre ist. Die enden dann auch am Rande der Gesellschaft und machen Frustshoppen im Discounter oder bei Caritas. Ich empfehle hier einige „Berufe“, welche sich wirklich auszahlen: Manager, Zuhälter, Adliger, Politiker, Drogenboss. Wenn Sie ihr Leben lang hart arbeiten, sind Sie einfach nur bescheuert. Sie putzen den Dreck der Leute als „Reinigungskraft“ weg, kriegen dafür 5,50 die Stunde, zahlen davon noch eine Steuer an den Staat, und glauben, dass das so in Ordnung ist? Weil die Leute, deren Dreck Sie wegputzen, einfach etwas Besseres sind? Oder putzen Sie die Ärsche von geizigen alten Pflegefällen, reinigen ihre After, Genitalien und ihre Hautverkrustungen und glauben, dass Sie für diese ehrliche Arbeit fünf bis sechs Euro pro Stunde wert sind, weil ihr Beruf weniger wert ist, als der des Managers? Arbeiten Sie weiter so hart, es wartet schon die Altersarmut auf Sie. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Schnäppchenhaus

Haben Sie auch einen Kredit von über hunderttausend Euro aufgenommen, um sich ein Haus zu bauen? Investieren Sie ordentlich in die Fertigstellung? Oder haben Sie sich gar ein Schnäppchenhaus gekauft? Dann herzlichen Glückwunsch, Sie Schwachkopf! Noch bevor Sie Oh je sagen können, führt die Europäische Union die staatliche Hypothekenbelehnung von Immobilien ein. Sie werden schon sehr früh im Jahr 2013 ein Schreiben vom Bundesfinanzministerium im Briefkasten finden, in dem etwas von einer Immobiliensteuer steht, die Sie an den Staat entrichten müssen. Ganz unabhängig davon, ob Ihre Immobilie auf Schulden oder schuldenfrei ist. Sie werden dann auf einmal zum Schuldner. Der erste Steuersatz wird, sagen wir einmal,  pauschal 10% des Immobilienwerts betragen. Rechnen Sie sich das einmal im Kopf aus. Das wird dem Staat erst einmal etwas Geld bringen, das er dann der Großindustrie in den Arsch pumpen kann. Die Herren von der Autoindustrie, der Chemieindustrie, Textilbranche, u.s.w. , die eh so wenig Geld haben. Und natürlich müssen die Dienstlimousinen der Politiker und die Beamtenpensionen und Gehälter auch finanziert werden. Der nächste Brief kommt dann nach ca. 10 Monaten bis zu einem Jahr und wird so etwas beinhalten wie die Aufforderung, jährlich oder auch halbjährlich eine Immobiliensteuer in der Höhe von 2-5% des Immobilienwerts zu zahlen. Rechnen Sie sich auch da schon einmal aus, was Sie an den Staat zahlen werden. Und da die Bedürfnisse von Steinbrück, Merkel, Rösler und Konsorten immer mehr werden, sind Sie in so ca. 5 Jahren nicht nur Ihr wunderschönes Haus oder die tolle Wohnung los, sondern haben auch keine Rente, keinen Job und ein paar hundert Tausend Euro Schulden. Wir wünschen also noch viel Spaß mit Ihrer Schnäppchenimmobilie! Jetzt hat Sie der Staat in der Zange, Sie Vollpfosten:)

Hier bin ich blöd, hier kauf ich ein

Vor einigen Tagen habe ich das dm-Gutscheinheft erworben, nachdem ich wie ein Trottel meine Rechnungen in einen Punktecomputer einscannen ließ. Mir wurde nämlich versprochen, ich erhielte dann Produkte billiger. Ich hielt also mein Gutscheinheft in den Händen und konnte es kaum glauben: Nivea Sonnenmilch- normal für 14.95 Euro zu haben, für mich zum Vorteilspreis von 7.47 Euro. Nun möchte ich einmal unsere Damen und vereinzelte Herren fragen, ob sie eine Sonnencreme von Nivea für dreißig Mark gekauft hätten. Sie hätten wahrscheinlich gedacht, sie seien im falschen Film. Jetzt soll ich also glauben, dass dieses banale Erdölprodukt, das in der Produktion eine Handvoll Cent kostet, so viel mehr wert ist? Und es ist ja schon eine Frechheit, für eine Sonnencreme fünfzehn Mark zu verlangen. Weiter geht es mit dem Airwick Raumerfrischer, der “normal” 9.95, also aufgerundet zehn Euro, folglich zwanzig Mark kostet. Nun frage ich noch einmal, welche Hausfrau ein banales Raumspray für zwanzig Mark kauft? Ich aber bin bevorzugt und bekomme das Raumspray für 4,97 Euro, also für zehn Mark. Was zur Hölle spare ich denn da? Und so geht es weiter mit einem Labello Vaselinestift, der 3.35 Euro gekostet haben soll- also fast acht Mark. Da drehen sich mir die Gedärme um. Das Beste kommt noch: Eine Colgate-Zahnbürste, die “normal” 5.95 Euro kostet, erhalte ich zum Vorteilspreis von 2.97 Euro. Eine Zahnbürste für zwölf Mark müsste doch eigentlich neben Putzen auch zum Zaubern geeignet sein und Wunder vollbringen, oder? Hätten Sie sich eine Zahnbürste für zwölf Mark gekauft? Oder zu einem “Vorteilspreis” von sechs Mark? Offenbar gibt es wirklich Millionen und Abermillionen dumme Gänse, denen ich mich in meiner Blödheit angeschlossen habe, die glauben, eine Sonnencreme für fünzehn Mark und eine Zahnbürste für sechs Mark seien ein Geschenk und kein Wucher. So wird der dm-Drogeriemarkt die teuren Ladenhüter los, die im Regal ignoriert werden. Hier bin ich blöd, hier kauf ich ein.

Schauen Sie noch ARD, ZDF & Co?

Als ich wiederholt beim Einschalten des Fernsehers festgestellt habe, dass im staatlichen Fernsehen nur Faschingssendungen, Schlagerparaden, Quizshows und Berichte über Reiche, Schöne und Berühmte laufen, wurde ich wütend und habe Herrn Staatsminister für Kultur und Medien, Bernd Neumann, gefragt, ob es rechtmäßig sei,  zwangsweise Steuern und Gebühren für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland einzuziehen und damit Gagen für Nichtsnutze zu bezahlen. Während der Wirtschaftskrise. Während Leute in ihren Wohnungen bei 12 Grad frieren, weil sie sich die Heizung nicht leisten können. Herr Bernd Neumann hat auf meinen Brief natürlich nicht geantwortet. Zu viel zu tun- er muss die Gagen für Heidi Klum, Jörg Pilawa, Eros Ramazotti, Kai Pflaume & Co. austarieren. Das sind jedes Mal Millionen. Die Sie, lieber Steuerzahler, damit bezahlen, dass man sich als Arbeitsloser schuldig fühlt, wenn man Hartz IV beantragt, weil man keinen Job kriegt. Oder nur einen mit 3,50 Euro pro Stunde. Da habe ich mir schon gedacht- wie wäre es, wenn ich Kai Pflaume und Markus Lanz 3,50 Euro pro Stunde zahle und ihre zigtausend Euro monatliche Gage aus Steuergeldern einmal für einen Heizkostenzuschuss für die Leute verwende, die es nötig haben?

Ieeeehhh, du hast ’nen Windows?!

Letztens habe ich etwas über den ausbeuterischen Apple-Konzern geschrieben. („Der Gegenpapst ist tot“) Da schrieb mir eine verwöhnte Göre einen Kommentar, der in etwa wie im Titel angegeben lautete. Darauf kann ich Folgendes antworten, du widerliche Konsumhure, die sich für einen besseren Menschen hält, weil sie nur das einkauft, was gerade fesch ist: Ieeeh, du kaufst Sachen ein, die durch Sklavenarbeit produziert wurden und mit jedem deiner Einkäufe lässt du hunderte von Menschen versiechen, du kauffanatische, eingebildete, markengeile Menschenvernichttungsmaschine! Ich hoffe, so Weiber wie du geraten unter die Räder oder kriegen verfrüht die Menopause, du nichtsnutzige Einkaufs-Tussi!

Die Lebensmittelbörse

Ich frage mich, wie es sein kann, dass man über so etwas Unfassbares und nicht Greifbares wie Preise spekulieren kann. Dass es zu Krisen kommt, wenn man auf  steigende oder sinkende Preise wettet, ist eh klar. Denn Wetten ist immer nur ein Gewinn für Betrüger und für Oberbetrüger, welche die Wetten anbieten. Sicher nicht für die, über deren Schicksal gewettet wird. Die Betrüger laden also den kleinen Mann dazu ein, in Spekuliergeschäfte einzusteigen, die auf Lebensmittel- und Rohstoffpreise wetten. Da dies in horrenden Ausmaßen geschieht, steigen die Preise in der Dritten Welt über Lebensmittel so hoch, dass sich die Leute dort unten seit Beginn des Kolonialismus und lange über die Unabhängigkeit ihrer Heimatländer hinaus und auch in Zukunft nicht einmal drei Löffel Mehl am Tag leisten können. Nicht, dass es für die da unten was Anderes zu fressen gäbe. Die haben nur das Mehl. Nicht etwa die Wahl zwischen Schnitzel, Bioschnitzel und Sojaschnitzel samt Schokoladendessert, von glücklichen Kinderarbeitern in der Dritten Welt produziert. Habt ihr Popolöcher von Investoren, Börsenmaklern und Bankbeamten denn kein bisschen Schamgefühl? Blöde Frage. Also, wenn Sie Finanzbeamte, Börsenmakler und Bankbeamte treffen und von ihnen ganz tolle Agrarfonds und Rohstoffinvestments angeboten bekommen, dann nehmen Sie diese fantastischen Angebote an und töten Sie ein paar Millionen Menschen damit, Sie nimmersatte verfressene geldgeile Spießbürgersau! (Sorry, Sau, wollte dich nicht beleidigen).

Occupy und Bomben in Berlin

Die Vertreter der „Occupy“-Bewegung und die Bahn-Bombenleger in Berlin haben eines gemeinsam: Diese Streichel-Protestler sind keine armen, missbrauchten, ausgebeuteten ehemaligen Arbeiter ohne eine Chance auf eine Zukunft. Es sind wohlgenährte Söhnchen und Töchterchen von Leuten, die zu zweit vier Autos in der Garage stehen haben und sich keine Gedanken machen müssen, ob sie sich das Studium oder den Kindergarten ihres Kindes leisten können. Diese Leute gehen auf die Straße, um sich wichtig zu machen und um Zeit totzuschlagen. Ihre Proteste sind ohne Risiko. Diese verwöhnten Riesenbabys riskieren nichts. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass es dieselben Leute sind, die kürzlich zu Tausenden vor den Apple-Stores Schlange gestanden sind und campiert haben, um etwas zu kaufen, das sie gar nicht brauchen, womit sie sich aber brüsten können und womit sie ihre Konsum-Marken-und Coolnessgeilheit etwas befriedigen können? Zumindest für ein paar Wochen? Wieso legen die Bombenleger keine Bomben auf Fabriken in Asien, Afrika, Südamerika, Osteuropa, während die Arbeiter für zwei oder drei Stunden zum „Ausruhen“ in die Wellblechhütte gehen? Wieso werden keine Villen der Ausbeuterfirmenbesitzer zerbombt? Dies würde keine Unschuldigen treffen… Das wäre Attack, das wäre wahrer Protest gegen existierende Missstände. Das, was die nicht gerade armen Würstchen jetzt in Berlin und New York veranstalten, ist einfach nur ein Zeitvertreib von aufmerksamkeitsgeilen verwöhnten Kindern.

Der Gegenpapst ist tot

Die erschütternde Nachricht hat auch mich erreicht- eine noch nicht enttäuschte, bekehrte, gehirnverwaschene Microsoft-Verwenderin. Steve ist also gestorben. Und die Jünger-Welt trauert um einen Visionär. Ich muss zugeben- er hat den Konsum in den letzten dreißig, vierzig Jahren beflügelt- diese bunten Spielboxen haben ihren Käufern und Verwendern wirklich viel Spaß gemacht. Aber macht Mal halblang und stellt ihn nicht als Märtyrer her, der sein Leben für ein Ideal geopfert hat. Das sieht ein bisschen anders aus. So eine Trauer kann man um einen Menschen empfinden, der im tiefsten verseuchtesten Eck in Bangladesch sitzt und dort daran arbeitet, dass Menschen kein Wasser trinken müssen, in dem ihre eigene Scheiße schwimmt. Oder einem Menschen, der seine ganze Kohle in die Entwicklung eines banalen Anti-Grippe-Medikaments einsetzt, das jedes Jahr unzählige Menschenleben rettet. Oder jemand, der für einen unverhältnismäßig niedrigen Lohn im Pflegeheim greisen Säcken die Ärsche auswischt und auspumpt, weil ihre Verwandtschaft darauf nicht scharf ist. Und viele andere Märtyrer und Zukunftsgestalter lassen sich finden. Leute, die wirklich nicht Vergnügen als ultimatives Lebensziel haben. Anders bei dem ganzen Apple-Quatsch. Steve hat in den Apple-Fabriken in Asien Arbeiter unter unmenschlichen Bedingungen schuften und versiechen lassen. Um ein bisschen Vergnügen im Westen zu produzieren. So eine Leistung nenne ich unverhältnismäßig. Die Asiaten sind ja auch viel weniger wert als wir, die wir uns bunte und stylische Apple-Produkte leisten können. Die sind doch selber schuld da unten und der Steve kann nichts dafür! Möglicherweise. Aber stellt ihn nicht als irgendeine Form von Heiland her, der etwas Altruistisches geleistet hätte. Ruhe, Steve. Und ruhet ihr billigen und scheinbar nichts werten Wanderarbeiter in den Apple-Zuliefererfabriken in Asien.

Liberalismus und die Konsumgeilheit der Marktwirtschaft-Zombies: Eine verhängnisvolle Affäre

Stellen Sie sich vor, es eröffnet ein neues Einkaufszentrum, und keiner geht hin. Unmöglich. Stellen Sie sich vor, es kommt das neue „I-Phone“ oder „Samsung Galaxy“ heraus, und keiner will es haben. Stellen Sie sich vor, die Konsumhuren beginnen, darüber nachzudenken, wo ihr 7 Monate altes, also bereits einundhalb Menschenaltern gleichendes, alle Funktionen besitzendes, kaum zum Telefonieren verwendetes Smartphone herkommt, wie es produziert wird, wie es den maximal zwei Euro am Tag verdienenden, ohne Schutz mit krankheitserregenden Umweltgiften in den Technikfabriken hantierenden Wanderarbeitern in Asien, Südasien, Südamerika und Afrika geht, und wo ihr „altes“, total beschissenes, uncooles, nichts taugendes, nicht mehr herzeigbares, 7 Monate altes Smartphone landet, wie viele Menschen es krank macht, wenn sie es zerlegen und „weiterverarbeiten“, und wie viele Weltgewässer und Landschaften es mit den giftigen Stoffen, die auf anonym bleibenden Mülldeponien in Asien, Afrika und Südamerika landen, verseucht. Stellen Sie sich vor, die Konsumtussis gehen nicht jeden Tag ins Einkaufszentrum, sondern lesen Bücher, tanzen, zeichnen, treiben Sport. Stellen Sie sich vor, die pubertierenden Protzbuben konkurrieren nicht darum, wer das geilste Smartphone, die neueste Spielkonsole, den neuesten Rechner, den coolsten Roller, die frischesten „Adidas“ oder „Nike“-Turnschuhe und später das schärfste Auto hat, sondern wetteifern darum, wer am schnellsten und besten seinen Bildungsabschluss macht. Stellen Sie sich vor, die Eltern dieser Konsumhuren sind selbst keine konsumgeilen halben Kinder, die darum wetteifern, wer das schönere Haus, das bessere Auto, die bessere Energieversorgungsanlage, den schöneren Garten, das geilere Wasserbett, die schöneren, teureren und zahlreicheren Geschenke für Partner und Kinder hat. Eine Welt, in der die Ökofuzzis nicht nur so tun, als wären sie anders, aber trotzdem konsumieren, nur halt teurer, sondern in der die Menschen darüber nachdenken, ob sie jetzt wirklich die Bratwurst am Würstchenstand, den Hamburger im Fast-Food-Laden und das niemals schimmelnde, laut Angaben konservierungsmittelfreie „Bio“-Fertiggericht im Supermarkt kaufen. Stellen Sie sich vor… Ach, scheiß auf den philosophisch verklärten Idealismus- ich will mein neues Smartphone, jetzt sofort!

Der Schafskäse-Untergang: Retten Sie Ihr Geld!

Es begann alles mit Griechenland. Einem Land, das außer Oliven und Schafsmilchprodukten wirtschaftlich gesehen nichts und wieder nichts anzubieten hat. Man muss circa hundert Milliarden Packungen Schafskäse kaufen, wenn man dem Land auch nur einige Wochen lang das Überleben sichern will. Trotz der Tatsache, dass die Griechen nichts zu bieten haben, haben unter anderem unsere deutschen Banken Milliarden von Euro in griechische Infrastrukturprojekte investiert- sinnlose und nicht funktionable Straßen zum Beispiel. Die durch illegale Geschäftchen reich und mächtig gewordene Politiker- und Beamtenklasse wird sich ihre Pfründen nicht so einfach nehmen lassen. Ich würde meine Yachten, Villen und Sportautos auch nicht hergeben, wenn ich welche hätte. Diese Schmarotzer profitieren vom Standort Griechenland, in dem die Politikerklasse Projekte durchkungelt, bei denen sich in jedem anderen Land die Leute an den Kopf greifen würden, zahlen aber keinen Cent Steuern. Ihr Geld ist im Ausland gebunkert. Und nun verliert der als gierig verschmähte griechische Arbeiter mit seinen 600 Euro Bettelgehalt seinen Job, weil wir in Westeuropa scheinbar wirklich glauben, dass diese Arbeiter etwas mit dem griechischen Schlamassel zu tun haben. Die Wahrheit ist, dass A. Merkel und N. Sarkozy mit der griechischen Staatsmafia und der Schuldenkrise eher etwas zu tun haben und eigentlich mit Eiern beworfen und in einen Misthaufen gesetzt gehören anstatt auf einen politischen Posten. Immer noch versuchen diese Politiker-Ratten samt den gekauften Bankern, Ihnen, liebe Leser und eventuelle Investoren, einzureden, der Euro sei sicher und Aktieninvestitionen seien es auch. Ich kann Ihnen nur einen Rat geben- verkaufen Sie schleunigst dieses bald wertlose Zeug und werden Sie ihr Geld los- denn der Untergang kommt nicht mit einem Big Bang- Sie werden auf einmal statt zehntausend Euro zehn Cent dafür eingetauscht bekommen und damit können Sie sich heute nicht einmal mehr eine Packung Streichhölzer kaufen. Ich wünsche Ihnen viel Spass bei der Veräußerung Ihres Vermögens!

„Monsanto“ hat uns alle aufgekauft

Alle Menschen scheinen an den Umstand zu glauben, dass die Natur uns allen gehört. Das ist eine schöne und weltweit verbreitete Illusion. Tatsächlich beherrscht die US-amerikanische Firma „Monsanto“ fast 100% der Saatgut-Rechte für Nutzpflanzen sowie andere Pflanzen. Die mafiose Monopol-Firma patentiert laufend ihr Saatgut, was bedeutet, dass Menschen heutzutage kein Recht mehr haben, etwas ohne „Monsanto“-Genehmigung oder etwas, das nicht von Monsanto stammt aber stammen könnte, zu pflanzen, da bereits fast alles aus der uns allen gehörenden Natur dem riesigen Saatgutkonzern gehört. Nichts mehr mit Etwas pflanzen und unabhängig sein. Nichts mit Selbstversorgung. Ohne „Monsanto“ gibt es keine Selbstversorgung! Die Europäer ignorieren diesen Skandal. Aber verhält es sich nicht mit allem menschlich erzeugten Unheil so, dass der aufrecht gehende schafsdumme Homo es erst bemerkt, wenn es schon geschehen ist?

„So viel Hass kann nicht gesund sein“

Liebe Leser, ich werde in gewissen Kommentaren zu gewissen Zeitungsartikeln von empörten Abonnenten der Unwissenheit angegriffen, ich würde auf meinem Blog Hass verbreiten, sei voller Hass und Agression und würde ungerechtfertigterweise auf oberflächliche Art irgendwelche Personen oder Einrichtungen in den Schmutz ziehen. Wer so etwas über meinen Blog schreibt, scheint selbst ein oberflächlicher Stümper zu sein. Ich bin einer der wenigen Menschen auf der Welt, die um Letztere tief besorgt sind. Ich bin besorgt darüber, dass Einfluss, Macht und Vermögen auf der Welt sehr ungerecht verteilt sind. Ich kämpfe dagegen an. Es ist leicht, mich als oberflächlichen Don Quijotte darzustellen. Besonders, wenn man seine Pension gesichert, ein gutes Einkommen hat oder sein beschissenes Leben mit Alkohol und Scheingeltung betäubt. Wenn man vergisst, dass die Assecoires, die man jeden Tag einkauft, das Benzin, das man jeden Tag tankt, und die Rohstoffe, die man täglich konsumiert, alle mit dem Blut und Elend von Menschen bezahlt sind, die in der Sicht meiner Kritiker scheinbar weniger Wert haben, als die Menschen, die das Dolce Vita genießen. Aber auch in den Wohlstandsstaaten leben Millionen Menschen, die sich keinen Rechtsschutz, keinen guten Anwalt und keine mehrjährige Verhandlung leisten können und die deshalb von der Geburt bis zum Tode immer draufzahlen, sei es bei Behörden oder bei kapitalistischen Einrichtungen. Das Recht ist immer auf der Seite derer, die es gar nicht brauchen, weil sie sich alles kaufen können. Ja, ich, die hasserfülte ruth witt, kämpfe für die Kleinen und gegen die Diktatur der Großen, weil die Erde und jeder Quadratmillimeter von ihr uns allen gehört! Ihr Duckmäuse in euren gemütlichen Sofas scheint die Demokratie auf dem Altar der Bequemlichkeit geopfert zu haben- auf ein Neues Drittes Reich, hm?

„airberlin“- Your Verspätungs-Airline!

Ich bin in den letzten sechs Wochen zehn Mal mit Airberlin geflogen. Davon bin ich kein einziges Mal zu angegebener Zeit abgeflogen oder gelandet. Der Abflug verspätete sich regelmäßig um 30, dann 45 Minuten, die Ankunft um 30, 45, 50 Minuten bis zu einer, einundhalb oder knapp zwei Stunden. Das Schönste daran: Wenn man ein Hotel bucht und am Abend nicht um die späteste mögliche Zeit ankommt, dann steht man vor verschlossenen Türen. In der Nacht. Und nicht nur das- man bekommt auch keinen Zug mehr und darf in meinem Fall 130 km mit dem Taxi fahren. Und wenn man dafür kein Geld hat oder welches ausgeben will, weil es ja die Verantwortung der „airberlin“-Kakerlaken ist, dass man in dieser beschissenen Lage ist? Dann ist man schön verarscht- was will man gegen eine Airline machen? Eine Fluglinie ohne rechtliche Moral, dafür mit dem schlechtesten Service, den man erlebt hat? (Ich schließe ausdrücklich mögliche Kaukasistan-Airlines aus). Drum danke ich euch, ihr „airberlin“-Verbrecher, für die Nächte, die man draußen vor dem bezahlten Hotel verbringt, für die hunderte Euro Taxikosten und für die erquickende stundenlange Warterei und vertane Hoffnung, dass ihr euch ein einziges Mal an das haltet, was ihr versprecht!

Tommy ist eines natürlichen Todes gestorben

Ich habe lange gezögert und zögere immer noch, seine vergängliche Hülle zu entfernen. Ich werfe Dinge nicht einfach so weg, nur weil ein paar Nordeutsche, die nicht wissen dass und/oder wie man Gemüse behandelt und wäscht, jetzt blutigen Durchfall haben. Tommy die Tomate haben wir vor vier Wochen gekauft. Sie sieht immer noch aus wie am ersten Tag. So jung und frisch und gar nicht weich geworden. Wunderschön. Es hat Jahre gebraucht, aus dem Tomaten-Genpool so eine wunderbare Tomate zu züchten. Und sie kann nichts dafür, dass ich jetzt, beeinflusst von den Hypnotiseur-Massenmedien, ein wenig zurückhaltend mit gewissem Gemüse umgehe. Tommy bleibt bei uns, solange es sie gibt. Auch als Symbol für meine Medien-Beeinflussbarkeit. Sie ermahnt mich, Schwachsinn aus dem Fernsehen durch Recherche (die oft bzw. immer durch die von der Politik kontrollierten Medien unmöglich gemacht wird), auf den Grund zu gehen, bevor ich Tommy die Tomate auf den Müll werfe, wo sie ein hungernder spanischer Straßenhund isst und daran kläglich verendet, aber wen interessiert das- diese Viecher haben eh keine Seele und wer wagt es denn hier, Tiere mit den edlen Menschen zu vergleichen? Ich habe übrigens noch nie eine Josef-Fritzl-Tomate oder einen seine Tochter im Keller einsperrenden und fickenden Fritzl-Hund gesehen, Sie etwa?

Dann gehe ich zu Fielmann

Wenn ich das nächste Mal überteuerte Brillengläser von minderwertiger Qualität haben will, gehe ich zu „Fielmann“. Ich war mit meinem Freund kürzlich in diesem Geschäft, weil die Firma „Fielmann“ nach eigenen Werbeangaben gute und günstige Brillen produziert. Nachdem wir für die letzte Brille mit Designergestell bei einem privaten Optiker in Spanien 300 Euro bezahlt hatten, sagte ich zu meinem Freund- du, bei „Fielmann“ bekommst du die Brille sicher viel günstiger! Also auf zu „Fielmann“. Die Aufgabe war einfach- zwei Gleitsichtgläser in ein eigenes Gestell einzufügen. Der Herr Tschurmann* (Name von der Redaktion geändert) hat uns auch, nachdem wir in der immer überfüllten Filiale eine Stunde lang auf den „Service“ gewartet hatten, sehr nett bedient. Nur, als die Brille dann kam, sah mein Mann nichts mit der Brille. Ihm wurde dauernd schwindlig, die Augen und der Kopf schmerzten, die Gläser hatten eine Art Fettfilm, der mit keinem Reinigungsgmittel der Welt wegzukriegen war und sie beschlugen andauernd durchs Atmen. Dieser „Service“ hat uns 383 Euro gekostet- beim nach eigenen Angaben günstigsten Anbieter. Mein Mann trägt jetzt seine alten Brillen vom spanischen Optiker, mit denen er wenigstens sehen kann. Wir werden diesen Optiker auch wieder beehren- er wirbt zwar nicht mit günstigen Preisen und guter Qualität, aber beides hat er- „Fielmann“ definitiv nicht.

„Ein ganz klarer Fall: Das Dietmar-Bär-Spanienwein-Paket!“

Ich habe mir kürzlich etwas bei „amazon“ bestellt. Als ich es erhielt, entdeckte ich im Paket die oben zitierte Werbung für sechs Weine aus Spanien, die anstatt 59 jetzt „nur“ 29 Euro kosten. Da ich in diesem Land beizeiten residiere, kenne ich mich beim spanischen Wein ziemlich gut aus. Mit Sicherheit besser als der dicke Schauspieler, der sich auf dem Werbe-Schmierzettel als Weinkenner ausgibt. Auf dem Werbezettel stehen die buntesten Beschreibungen wie „wunderbar voll und reif“ und „sehr samtig am Gaumen“, was man auch über Buttermilch und lauwarmen Kakao sagen kann. Die Weine werden in Spanien natürlich nicht in den Lokalen ausgeschenkt- sie werden gar nicht ausgeschenkt. Die gibt es da nicht. Wahrscheinlich sind es Weine aus dem deutschen Weingebiet und auf einmal wird auf den Dornfelder oder irgendeinen deutschen Weißwein ein spanisch klingendes Etikett geklebt, das ihn gleich zu einem besseren Wein macht, einfach weil er aus Spanien kommt. Ganz ehrlich, Leute, Wein sollte man vor Ort trinken und es gibt in Deutschland keinen besseren, als den deutschen Wein, in Frankreich keinen besseren, als den französischen und in Spanien keinen besseren, als den spanischen. Es würde einem Franzosen nie einfallen, spanischen oder deutschen Wein zu seinem Essen zu bestellen. Warum auch? Gibt es wirklich Leute, die so etwas bestellen? Die Weine variieren von drei Sterne-„sehr gut“, über vier Sterne-„exzellent“ bis zu fünf Sterne-„exzeptionell“ und ich frage mich, warum die vertrauendswürdigen „Weinkenner“ nicht anstatt des sehr gebildet klingenden „exzeptionell“ das deutsche Synonym „außergewöhnlich“ verwendet haben. Liebe „Wein&Vinos“-Kunden, wenn Sie für diesen Preis zwei „außergewöhnliche“ Weine erhalten, dann stimmt da etwas nicht oder es gibt noch eine Qualitätsstufe- göttlich, und die ist halt im „amazon“-Schein-Weinkenner-Paket nicht enthalten.

„KaDeWe“- Kaufhaus des Wertlosen

Das „Kaufhaus des Westens“ in Berlin war einmal ein Symbol für Luxus und Pomp. Man ging gern herein in dieses ganz besondere Kaufhaus, das wie das „Harrods“ in London einfach zu einem Besuch der Stadt dazugehörte. Heute, in der Gegenwart, ist das „KaDeWe“ eine schäbige „Karstadt“-Filiale und ob Sie nun eine der hässlichen Quadratbauten von Karstadt an jedem anderen beliebigen Ort besuchen oder das „KaDeWe“ in Berlin, macht keinen Unterschied- die Verpackung ist zwar edler, aber der Inhalt genauso belanglos. Das Angebot von „Karstadt“ kennen wir ja- überteuert, die Lebensmittel schon ein Lebensalter in den Regalen und Zeug, das man nicht braucht, aber kauft, weil man nicht das findet, was man braucht. Besuchen muss man es schon, das „KaDeWe“, aber was die gierigen Kapitalisten und geschmierten Politiker aus diesem historischen Symbol gemacht haben, ist eine Schande- für Berlin und für den, der das veranlasst und zugelassen hat.

Einkaufszentrum „Portal de la Marina“ in Ondara

Lange hat die sich immer weiter mit Auswanderern (früher Deutsche, heute Albaner, Bulgaren, Ex-Jugoslawen, Kosovo-Albaner, Rumänen, Moldavier, Ukrainer, Tschetschenen und andere Nationen, die den spanischen Traum verfolgen, links des Rechts einmal ganz groß herauszukommen und auf dem Weg dahin nicht erwischt zu werden) füllende Plattenbausiedlung Denia, an der spanischen Costa Blanca gelegen, ein Einkaufszentrum gebraucht. Sie haben es gebaut- nur leider nicht auf einem leer stehenden Areal in der Nähe der Stadt, das für alle gut erreichbar wäre, weil der Orangenbauerntrottel für sein brach liegendes Feld wahrscheinlich, den Lottosechser riechend, zu viel verlangt hat. Das Einkaufszentrum wurde auswärts gebaut- schwer zu erreichen, nicht ausgeschildert und an einem Ort, der so abgelegen ist, dass niemand außer den Angestellten dorthin fahren möchte. Im ersten Jahr war es noch schön, das Einkaufszentrum. Da waren auch noch Leute darin zu sehen, die aßen, tranken und einkauften. Im zweiten Jahr waren die Kunden alle weg. Alles kam herunter. Dank der professionellen Bauarbeiter in Spanien, die früher Tiere geschlachtet und Mist auf die Felder verteilt haben, brechen spanische Bauwerke nach maximal einem halben Jahr langsam zusammen. Das Schlimmste waren die Toiletten im Einkaufszentrum- die Armaturen und alles Inventar war auseinandergebrochen bzw. demoliert oder entwendet und nicht ersetzt worden, es gab kein Wasser auf den Klos, und Reinigungspersonal suchte man vergeblich. Das Mobiliar in den Restaurants des „Portal de la Marina“ war nach nur einem Jahr heruntergekommen, alles war schmutzig und das Essen kalt und alt. Ich gab das Einkaufszentrum auf- wie alle anderen, die diese Bruchbude am Arsch der Welt nicht mehr sehen wollten. Warum ist das „Portal“ so heruntergekommen? Die Antwort ist in der Politik und Wirtschaft, die nicht nur in Spanien eine für alle gut sichtbare Symbiose bilden, zu suchen. Die Ausbeutung von illegalen Arbeitern ist in Spanien noch extremer als in Deutschland, weil sich hier Bürgermeister und Gemeindeverwaltung mit einem kleinen Check oder auch nur einem Gutschein fürs Restaurant bestechen lassen und auf diese Weise Illegalität keine Barrieren hat. Das bedeutet, dass elektrische Leitungen und Rohre von Typen gelegt werden, die drei Schulklassen besucht und sonst nichts im Leben gelernt haben, außer vielleicht Gemüse zu ernten. Die Häuser werden von denselben „Profis“ gebaut. Für die sind fünf Euro pro Stunde auch Geld und Geld stinkt nicht. Dass sie für diesen Dreckslohn keine besondere Motivation bei der Arbeit zeigen, ist klar. Die Opfer sind dann Leute, die ihr gesamtes Angespartes in so eine Pfuscher-Wohnung investieren und nicht in sie einziehen können, weil sie unbewohnbar ist oder Leute, die eine Wohnung in einem schönen Anwesen gekauft haben und nach zwei Jahren sich an Hunderttausenden von Euro Renovierungskosten für das Anwesen beteiligen müssen. Die wahren Mafiosi hier sind die Baulöwen- Typen, die sich dezent im Hintergrund halten und denen die ganze Welt gehört, denn ob reich oder arm- man muss irgendwo wohnen und kaum einer kann eine Wohnung oder eine öffentliche Einrichtung selbst bauen. Wir sind gefangen in der Baulöwen-Diktatur und wir Trottel wählen immer noch dieselben von vorne bis hinten geschmierten Politiker und begehren nicht auf, auch wenn wir alles Geld wegen ihnen verlieren. Herzlichen Glückwusch, Bürger, du bist auch nach der französischen Revolution dasselbe allem zustimmende Schaf geblieben, das du schon immer warst.

„Hermes“-Paketdienst hat nicht immer Flügel

Ich verschicke manchmal Pakete mit „Hermes“. Letztens habe ich einen Paketshop in meiner Nähe gesucht, da mein Paket schwer war. Ich suchte und suchte den „Tinten Refill Shop“ in der Heidelberger Poststraße und fand ihn nicht. Ich ging herein in den Copyshop, der die Hausnummer des Paketshops hatte. Dort empfingen mich zwei mies gelaunte unhöfliche Türken, die mich ganz schnell abwimmelten- sie haben jetzt keine Zeit, der Laden hieße jetzt anders und ich müsse schon meine eigene Verpackung mitbringen, wenn ich was verschicken will. Im Internet war angegeben, der Shop hätte das alles zur Verfügung. Ich war wütend auf diese zwei Hammeln und muss sagen, dass man solchen Leuten, die ihre Angaben über das Geschäft falsch tätigen, die Geschäftszulassung entziehen oder ihnen wenigstens eine Strafe aufgeben sollte. Natürlich sind die Südländer auch schärfer darauf, ihre Sachen aus dem Shop zu verkaufen und die „Hermes“-Sache läuft halt so pro forma und es muss schon eine geile Tussi in den Laden hereinkommen, um dort bedient zu werden. Der aufmerksame Leser wird wissen, wo bei diesen südländischen „Geschäftsleuten“ das Gehirn sitzt und wovon es stimuliert wird.

Ich pfeife aufs „Donauzentrum“

Das dritte Mal, nachdem ich und mein Freund uns im Wiener „Donauzentrum“ aus den Augen verloren hatten, entschied, ich, dieses Untershichten-Paradies, in dem die Leute sich zu Tausenden den ganzen Tag aufhalten, nicht mehr zu betreten. Immer wieder, wenn ich mich an diese Orte verirre, frage ich mich, was die Unterschichten dazu treibt, sich am Vormittag unter der Woche im Einkaufszentrum in immer tiefere Kreditschulden zu treiben, unsere Volkswirtschaft damit in den Ruin zu treiben, und währenddessen nicht nach einer Arbeit zu suchen, einer Arbeit nachzugehen oder zur Schule zu gehen? Wäre es denn zu viel verlangt, jeden dieser Kakerlaken-Schnorrer vom Ordnungsamt überprüfen zu lassen und dorthin zu schicken, wo er hingehört? Aufs Arbeitsamt, zur Arbeit, in die Schule? Diese vom Staat verwöhnten unbeaufsichtigten Schnorrer bereichern mit ihrem Einkaufen die milliardenschweren Besitzer der Kaufhäuser, während sie den Bürger wertvolle Sozialleistungen kosten, weil sie unaufhörlich Schulden machen, die der trottelige Bürger, der so blöd ist, acht bis fünfzehn Stunden am Tag zu arbeiten, dann mit vorenthaltenen Leistungen bezahlt. Danke, dass es dich gibt, „Donauzentrum“, du Heim für Wiens Schnorrer und Kleinkriminelle!

Lebensmittel-Riesen aufs Schafott

War am 02.04.2011 in einem Heidelberger Supermarkt einkaufen. Habe 132 Euro für so 100 Stück hochwertige Lebensmittel ohne lebendige Zusätze (vegan) ausgegeben und war froh über den Einkauf. Aber Herr Wolfshase, der gerade an die Kasse kam, fand das nicht so toll und er fand es auch nicht nötig, freundlich zu sein. Ich kann schon verstehen- Samstag, 15:00, Rush-Hour. Andererseits warten auf dem Arbeitsamt zigtausende von zur Freundlichkeit bereiten Kassierern und Kassiererinnen, die einfach nicht den für den Chef steuer- und beitragsfreien Zwischenjob schieben wollen wie Herr Wolfshase. Und dann kommt noch das schlechte Gewissen des Einkaufenden, das einem sagt- du mit deinen vielen Sachen musst die Leute mit den wenigen Sachen vorlassen- so lange, bis der Laden schließt. Dieser Psychoterror der Geschäfte ist kein Zufall, und sollte gesetzlich untersagt werden. In Geschäften mit mehreren Kassen sollten alle Kassen bei einer gewissen Zahl von Kunden vorschriftsmäßig besetzt sein. Die Kontrolle dessen wäre doch ein wunderbarer Job fürs Ordnungsamt! Und endlich einmal würde den milliardenschweren Lebensmittel-Riesen das Geld abgeknöpft und nicht Leuten, die vor lauter Stress wegen Geldmangels mal gerade im Parkverbot geparkt haben. Die netten Chefs von den uns allen gut bekannten Lebensmittel-Supermärkten sparen sich auf diese Weise ordentlich eingestelltes, sozialversicherungspflichtiges Personal, indem sie nur eine Kasse besetzen und „Praktikanten“ im Geschäft einsetzen, die nach ein paar Wochen weg sind und denen alles wurscht sein kann. Ich frage mich nur, warum man mit einem Milliarden- bzw. Millionenumsatz so eine widerliche geldgeile Kakerlake ist und dem Kunden den letzten Pfennig und das letzte Häufchen Wohlbefinden raubt? Wieso nur müssen diese Lebensmittel-Magnaten alles am Kunden hängen lassen, der ihre Yachten und Schlösser finanziert? Ich habe mir das Supermarkt-Leben nicht ausgesucht- nein, ich hätte nämlich gerne eines von ihren mit geraubtem und erschlichenem Geld finanzierten Schlösschen und ein dazugehöriges Gärtchen so groß wie Rheinland-Pfalz und würde mir gerne meine eigenen Sachen dort anbauen- und zwar vom Wein bis zur Kartoffel. Aber diese Schlösschen und Gärtchen und Yachten sind schon für die Nachkommen dieser Räuber reserviert. Und du, leicht zu beeinflussender, dummer Plebs, du lässt dich an der Nase herumführen und bist dafür auch noch dankbar.

2 Antworten zu Kapitalistisches Dreckspack

  1. klaus mair schreibt:

    http://www.das-kapital.eu/nationalstaat .html google:mehrheitsmeinung von neoliberaler propaganda durchtränkt danach brainworker.ch anklicken

  2. horst schlisske schreibt:

    Was hier im KOMMENTAREN über verschiedene Bereiche in Deutschland geschrieben wurde entspricht leider der Wirklichkeit. zum kotzen,die Welt wird immer mehr kaputt gemacht

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