„Wie werden sie die Wanzen verteilen, die Leute werden es freiwillig machen“

Lieber Paranoiker! Sie machen sich umsonst Sorgen um die Wanzen, die geheime Regierungsorganisationen verteilen werden. Immerhin- jeder Idiot ist heute auf fakebook und anderen sozialen Netzwerken, chattet auf dem Handy und gibt sekündlich 24 Stunden lang Ortungssignale von sich. Hyperintelligente Computer filtern, wonach Sie bei Google und anderen Suchmaschinen suchen und wenn Sie „Terror“, „Islam“, „Allah“, „Mord“, „Töten“, „Waffen“ oder einfach nur Politisches suchen, werden Sie eben auf eine Blacklist gesetzt und eventuell verhaftet. Wozu brauchen Sie da noch die Wanzen, wenn Sie sich doch selbst perfekt verwanzen?

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Irgendwann, irgendwo, irgendwie werden wir zur GEZ-Zwangsbeglückung „Nein“ sagen!

„Warum hast du nicht Nein gesagt“, fragen der Schöne und seine Edelkomparsin. ruthwitt würde diese Frage gern der Plattenfirma stellen, die diesen Hirntot-Schlager herausgebracht hat. ruthwitt konnte den „Kaiser“ noch nie leiden. Seine Stimme war irgendwie einem Las Vegas-Schlagersänger schlecht nachempfunden und irgendwie hört sich bei ihm alles an, als würde er einen Bus voller verwesender Greise unterhalten wollen, um seine fünfzig Mark Gage zu kassieren. Aber dank Maite Kelly, die trotz des Umstandes, dass sie irgendwie nichts kann so wie ihr Song-Partner auch, hat es ein plumper nichtssagender Schlager in die ersten Reihen des öffentlichen Schundfunks und der „Kaiser“ dank unserer Rundfunk-Zwangsgebühren zu einem unerträglichen Comeback geschafft. Der grauenvolle Rentnerstadl-Rhythmus dröhnt einem mit seinem Bumsi-Bumsi-Takt bis zum Ende des Tages in den Ohren, damit wir den Kaiser und die Tanz-Prinzessin ja nicht vergessen. Ich persönlich sage gerne „Nein“ zu so einer Dauerbelästigung. Mindestens genauso unerträglich und noch grausliger: Der Mallorca-König mit seinem redundanten „Irgendwann, irgendwo, irgendwie.“ Als das Lied herausgekramt wurde, kam es mehrere Male am Tag in fast jedem Radiosender und natürlich durfte es als Dauerbrenner in Lokalen nicht fehlen, so dass man schon nach kurzer Zeit wahnsinnig wurde und einem dieses „Irgendwann, irgendwo, irgendwie“ im Kopf herumgeisterte, ohne dass man es eliminieren konnte. „Irgendwann“ war dieser Ohrengraus so präsent, dass ruthwitt sich ein Spiel dazu ausdachte: „Irgendwann, irgendwo, irgendwie werde ich Lotto-Millionär, werde alle Plattenfirmen aufkaufen und den öffentlich-rechtlichen Schundfunk noch dazu, damit die Leute vor so einem Ohrengraus ihre Ruhe haben.“ „Irgendwann, irgendwo, irgendwie wird auch ruthwitt einmal was Gutes passieren und nicht nur der Mist, der ihr jeden Tag mehrmals widerfährt.“ „Irgendwann, irgendwo, irgendwie wird ruthwitt zur alternativen Schönheitskönigin ernannt werden.“ „Irgendwann, irgendwo, irgendwie wird Deutschland die Nationalmannschaft zur WM schicken, die wirklich was taugt, weil sie aus Frauen besteht.“ „Irgendwann, irgendwo, irgendwie wird das Rundfunkprogramm nicht für senile Greise gemacht und die Leute werden selbst entscheiden, ob sie für eine Zwangsindoktrinierung bezahlen.“ Und schließlich: „Irgendwann, irgendwo, irgendwie passiert ein Wunder und Deutschland bekommt eine Bundesregierung, die die Zwangs-Rundfunkgebühr abschafft!“

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Non-Appetizer

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Holen auch Sie sich den innovativen Mitbewohner-Appetithemmer! Lassen Sie den Mitbewohner Ihres Vertrauens dieses widerliche Mord-Platsch-Werkzeug, mit dem kot- und Verwesungsliebende Fliegen liebevoll ihrem Tod zugeführt werden, überall liegen, wo Ihnen der Gedanke ans Essen aufkommen könnte! Hundertprozentige Erfolgsgarantie!

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Das Thermopapier

Mein Mitbewohner hat im allgemein anerkannten Bildungsmedium Glotze gesehen, dass Thermopapier „giftig“ sei. Er sagt, ich soll es nicht anfassen und wenn, dann gleich die Hände waschen. Na ja, täte ich meinen Mitbewohnern und Gästen nach dem Genuss von Schokoladenkeksen auch ans Herz legen, damit die leicht zu identifizierenden Fingerabdrücke nicht überall, wo sie nicht sein sollten, zu finden sind. Ich frage mich, warum ihm als eingeschworenem Kettenraucher so wichtig ist, was alles „giftig“ ist? Er mag auch sehr gern die Sonne und die ist eines der giftigsten Sachen überhaupt- gemeinsam mit dem Tabak-Giftgemisch, das er täglich schachtelweise inhaliert, sicher eine gute Basis für schwere Krankheiten und mindestens genauso wirksam, wie Thermopapier, das ich ja nicht ständig aus Fetisch anfasse!

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Die Bio-Lebensmittelmafia

Gemüsesaft? Von Wegen!

 

 

Wie hat sich ruthwitt gefreut: Endlich etwas, das man nicht selbst machen muss: Ein Saft aus Grünkohl, Rote Bete und Spinat. Wunderbare Mischung. Denkste. Nach Kauf und Anbruch der Schock: Auf einmal kommt einem ein Geruch und Geschmack von Erbrochenem entgegen- picksüß, dickflüssig und widerlich. Da liest ruthwitt nach: Ja, vorne steht wirklich nur „Rote Bete, Grünkohl, Spinat“. Im Kleingedruckten und hinten: „Bio Zubereitung aus Früchten“ (der erste Beschiss), 70% Fruchtgehalt, und nur 30% Gemüsegehalt!!! Fruktose, Darmkrebserreger, Diabetes- und Nervenkrankheitenerreger pur! Die Lebensmittelmafia will uns mit offensichtlicher Täuschung Fruchtzucker andrehen- etwas, das uns und unseren Körper direkt der Verwesung zuführt, tödliche degenerative Krankheiten inklusive! Betrüger, so weit das Auge reicht! Wo bleibt eigentlich da der „Lebensmittelchecker“ von „marktcheck“ und andere „Aufdecker“ bei diesem offensichtlichen Betrug und der vorsätzlichen Täuschung des Kunden? Voelkel „Grüner Smoothie“? Am A!!!!! Billigste Kotzzutaten wie Apfel und Mango- ich hätte gleich wissen sollen, dass das nicht sein kann, einen Minisaft nur aus gesundem Gemüse zu bekommen! Sogar bei plusminus 200 Ml sind sie sich zu gierig! Hundert Prozent Gewinn für Voelkel auf Kosten des gelackmeierten Kunden! Und da erzählen die Medien etwas von Produktfälschungen der italienischen Mafia? Schauen Sie doch hinter den eigenen Zaun bei „Voelkel“ Bio nach!

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Sensor-Wahnsinn

Früher war alles besser. Früher waren Haushaltsgeräte mit robusten Knöpfen zum Drücken ausgestattet. Heute ist alles mit billigen und immer schadhaften Sensoren ausgestattet. Wie schwer konnten wir uns von unseren Miele-Haushaltsgeräten trennen- immerhin haben sie gehalten, was sie versprachen, und das einige Jahrzehnte. Heute ist alles Schrott und zwar ab Kauf: Unsere Waschmaschine droht seit ihrem Kauf, uns unter Wasser zu setzen und auseinanderzufallen- in Millionen Plastikteile. Dabei war der Schrott nicht billig! Der Kühlschrank macht Geräusche, die darauf hindeuten, dass auch er die Garantiezeit lange nicht überleben wird. Egal: Ob man sich eine neue Kaffeemaschine oder ein anderes Haushaltsgerät anschaffen will- heute gibt es alles nur zu hundert Prozent aus Plastik und zu hundert Prozent mit Sensoren statt Knöpfen zum Drücken und diese verfluchten Sensoren gehen schon nach fünf Mal „Berühren“ kaputt! Die schöne neue Sensor-Welt wäre schön, wenn uns die Elektrogeräte-Mafia nicht den billigsten Plunder andrehen würde- es könnte so wie in einem Science-Fiction-Film sein, aber leider treiben uns unsere „klugen“ Waschmaschinen, Kaffeemaschinen und Backöfen nur in den Wahnsinn und geben uns das Gefühl, dass wir sehr blöd sind, weil wir in der Schule nicht gelernt haben, Elektrogeräte zu programmieren! Wo ist die Zeit des „Drück und dreh mich“ geblieben?!

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ruthwitt will Bio-Toilettenpapier

Heute gibt es schon alles Bio. Zum Beispiel Mineralwasser. Ich frage mich, nach welchen Kriterien man biologisches von unbiologischem Mineralwasser unterscheiden kann, denn irgendwie kommt ja alles aus der gleichen Erde. Aber man hat ja gar keine Wahl mehr, denn die Supermärkte drängen sich mit ihrem Bio-Mineralwasser in sehr unbiologischen Plastikflaschen direkt auf. Da es mittlerweile auch schon Bio-Bettzeug gibt und wahrscheinlich auch biologische Zigaretten, die ganz sicher nicht zu tödlichem Lungenkrebs führen, habe ich mich gefragt, ob man das Bio-Siegel nicht auf wirklich lebenswichtige Sachen, die unter größter Umweltzerstörung, Ressourcenvernichtung und Verschmutzung hergestellt werden, erweitern könnte: Toilettenpapier zum Beispiel. Ja, warum zum Teufel gibt es kein Bio-Toilettenpapier? Wir wissen doch, wie erbarmungslos vor allem die asiatische Holz-Papierindustrie ist und wir wischen uns mit der Zerstörung von Lebensraum und Ressourcen jeden Tag mehr oder weniger oft den Hintern aus! Sich den bekackten Hintern mit reinem Bio-Gewissen auszuwischen, mit Toilettenpapier, das nicht unter Vernichtung von Regen- und Urwäldern, durch Rodungen und Zerstörung von Lebensraum von Mensch und Tier gewonnen wurde- das wäre doch ein echt gutes Geschäft! Zumindest die Lifestyle-Yuppies in den Großstädten, die mit teuren Jesus-Ledersandalen herumlaufen, wären sicher bereit, viel Geld für Luxus-Toilettenpapier zu bezahlen. Wenn reiche Mafiarussen ihr Klopapier schon mit Goldstaub imprägnieren lassen, dann ist doch auch Bio-Toilettenpapier keine so abwegige Idee und eine, die Natur und Menschen helfen würde.

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