Warum Kinder- und Weiberhasser?

Mein Mitbewohner findet, ich sei zu streng. Er meint, mein Konzept „Kinderhasser-Hotel“ sei zu extrem. Ich antworte ihm, dass das Konzept auf leidlichen Erfahrungen von Millionen erwachsener Menschen beruht, die von Familien mit „Kindern“ (Ungeheuern) terrorisiert werden. Da nächtigen wir mit meinem Mitbewohner vor kurzem in einem Hotel. Es ist leider ziemlich klein und leider haben sich dort zwei Familien mit unzähligen Bälgern breit gemacht. Wir kommen an und wollen im Restaurant etwas essen. Daneben sitzen die Asozialen mit ihren Kinderlein an einem großen Tisch. Die Kinderlein rennen um unser Auto herum, fahren mit ihren Fahrrädern drumherum, hauen es, zerkratzen es. Elterlein ist es egal. Es sind nämlich Asoziale wie die Mehrheit dieser Wurfmaschinen. Eines dieser ungefähr zehn Kinder-Kakerlaken fängt an, hysterisch auf beste ADHS-Art zu röhren und zu schreien. Und zwar unaufhörlich. Die anderen schreien, rennen herum, schreien, rennen herum, hauen uns an, unseren Tisch, die Stühle, hauen das Auto an. Die Eltern schauen uns voller Hochmut an- sie sind nämlich auf sich als Asoziale und ihre asoziale Brut sehr stolz. Nach einer Stunde im Lokal, in dem ich mir die Ohren zuhalte und mein Begleiter kurz vor dem Nervenzusammenbruch ist, reicht es uns. Der Gastgeber liebt übrigens Kinder und lässt sie im Hotel herumrennen und alles demolieren. Am nächsten Morgen: „Frühstück“ a la Pension. Interessanterweise kleben die Familien mit ihren Bälgern schon seit dem Vortag an uns und wenn wir gehen, gehen sie auf einmal auch. Am nächsten Morgen kommen diese Asozialen mit ihren Bälgern genau wie wir um dieselbe Zeit zum Frühstück, denn sie glauben, wir haben von ihren schreienden Asozialen-Schaben-Bälgern nicht genug. Wir setzen uns. Die kommen rein mit ihren Bälgern. Zwei fangen gleich an, hysterisch zu schreien. Es hört nicht auf. Dann rennen sie im Frühstücksraum herum. Auf dem Tisch stehen Speisen a la Pension: Salat, Wurst, Käse, offene Butter. Zwei verrotzte sabbernde Bälger rennen zum Buffet. Einer greift alle Speisen mit seinen Pranken ab. Der andere tut es ihm gleich. Dann schlecken sie sich die Finger ab. Dann nimmt das eine Balg eine Gabel aus dem Salat, frisst mit dieser Gabel aus der Salatschüssel und tut sie wieder herein in die Salatschüssel. Das andere Balg nimmt sich die Nutella, fährt mit dem Löffel in sein Maul herein, schleckt den Löffel ab und tut ihn wieder in die Nutella. Das nächste schreiende Balg rennt zum Buffet und niest in einem Schwall von Rotz und Schleim auf den ganzen Aufschnitt, der ja von den anderen Bälgern schon in allen Einzelheiten mit ihren dreckigen abgeschleckten Pranken angefasst wurde. Auch auf die Butter, die Salate. Wir haben uns derweil vorher Brot und Aufschnitt genommen und stellen schockiert fest, was wir da am Teller haben- Sie glauben ja wohl nicht, dass das alles nicht wieder in den Kühlschrank kommt, um anderen Gästen serviert zu werden? Die Muttis, die ihre Bangerten zum Frühstück mitgenommen haben, sind sehr stolz und schauen uns skeptisch an, während uns der eine Bissen Brot im Halse steckenbleibt. Ich war so verrückt und habe auch noch von dem Salat gekostet- bevor ich gesehen habe, was die Dauergäste der Pension damit angerichtet haben. Die Bangerten schreien, rennen herum und zwischendurch machen sie mit den Speisen das, was schon geschildert worden ist. Ich halte mir voller Entsetzen die Ohren zu. Als wir aufstehen, stehen die Asozialen auch auf einmal auf und folgen uns- sie haben zu unserer Freude auch noch das Zimmer nebenan. Sie glauben, wir haben sehr viel Spaß daran, dass sie uns ständig stalken. Das Geschrei der widerlichen Bangerten hört nicht auf. Plärren, um unser Auto herumrennen, es ein bißchen hauen und zerkratzen. Der Gastwirt liebt die Kinder und tut sie auch noch zu ihrem Randalieren animieren. Jetzt frage ich Sie als Fans meiner Kinder- und Weiberhasserseite und auch die Kritiker von ruthwitt, die mich für ganz böse halten, was für einen Mehrwert diese Asozialen Mutter Erde und unserer Gesellschaft bringen und warum wir nicht von einer Zwangssterilisierung von solchen Weibern, die unentwegt meist auch noch von verschiedenen Erzeugern auf Kinderbeihilfe und Grundsicherungs-Basis so etwas werfen, träumen dürfen?

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Über ruthwitt

Politikwissenschafterin. In Heidelberg studiert....
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