Geld geschenkt

Der Terry hat mir gerade 1, 385 Dollar mit Pay Pal geschickt. Es kommt gerade richtig, so kann ich den Mietrückstand und diverse aufgetürmte laufende Kosten begleichen- ein Geschenk des Himmels. Ich bin ja so froh, dass mir immer Leute Geld als E-Mail-Anhang schicken. Heute der Terry, morgen der Steven, und diese Spammer wissen- wer nichts hat ist oft so dämlich, zu glauben, jemand schicke ihm so ohne Weiteres Geld, weil er etwas Besonderes ist. Leider erwartet der Terry wie auch die anderen Spammer, dass ich ihm meine Kontodaten preisgebe und seine Mail öffne, so dass er sich in meinen Computer und meine ganzen Daten hacken kann- das ist nicht nett. Und am Ende hat der Terry gar kein Geld an mich versendet, sondern will welches von mir- da kann er lange suchen! Ich wäre ja froh, wenn mir die Bundeskanzlerin oder die Bundesarbeitsministerin ein paar Tausend- es reichen schon ein paar Hundert- aufs Konto schicken würden mit der Botschaft- „Hey, wir schenken dir Mal etwas Geld, denn du hast es wirklich nicht leicht und es müssen ja nicht immer die Syrer, Afghanen und andere meso-legale Sozial-Einwanderer aus dem Orient sein!“

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Über ruthwitt

Politikwissenschafterin. In Heidelberg studiert....
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Eine Antwort zu Geld geschenkt

  1. Andreas schreibt:

    Dazu fällt mir nur ein: „Frag nicht was der Staat für dich tun kann, sondern was du für den Staat tun kannst.“

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