Der Silvesterschatten

Es gibt ja bekanntlich den Kurschatten. Aber der ist nicht so schlimm wie der Silvesterschatten. Millionen- nein- Milliarden von Weibern schminken sich, ziehen sich wie Prostituierte an, machen sich beim Frisör die Haare und bereiten sich auf einen Abend vor, an dem Sie „Spaß“ haben wollen. Und von einem Traumprinzen ins Neue Jahr geführt werden. In Rudeln gehen jüngere und ältere Fräulein auf die Silvesterpfade wie auf einen Riesen-Strich, säuseln sich an und gehen spätestens nach Mitternacht dann auf Partys, in Clubs und in Discos, wo sie dann scharenweise mit k.o. Tropfen betäubt und ein bißchen so geliebt werden, wie sie es sich nicht erträumt haben. Ja und Millionen seriöse Paare reisen in die schönsten Städte der Welt, wo die Süd-Ost-Diebes-und Verbrecherbanden schon auf sie warten, um sie zu berauben. Am liebsten sind sie ihnen nach ein paar Gläsern Sekt und was allen als ein Zufall erscheint, ist von der Süd-Ost-Kriminellenmafia bis auf die Minute durchgeplant. Also begrabscht zu werden ist da noch gar nichts gegen all das, was einem da passiert oder passieren kann an so einem „gemütlichen“ Abend! Was glauben die Weiber denn, was da für nette „Burschen“ auf sie warten wenn sie sich so herrichten und so verzweifelt sind, dass sie auf Aufriß in die wohlbekannten Lokalitäten gehen oder sich zu gewissen Typen auf der Straße gesellen, nur um nicht allein zu sein und allen „Freunden“ ein Selfie zu schicken, wie viel „Spaß“ sie haben? Und die Silvestertouristen sind geradezu hergerichtet wie dampfende Würstchen für einen Hund für die Diebesbanden- alle sind leutselig und glücklich und naiv darauf eingestimmt, dass alles schön ist. Und nicht zu vergessen die Schnorrer, die auch als Späher fungieren und wenn sie die angesäuselten Silvester-Glückskinder um Zigaretten oder Geld anschnorren auch gleichzeitig ihren Diebes-Komplizen gewisse Signale geben. Natürlich kommen diese erfreulichen Erlebnisse nicht in den Nachrichten vor- denn die Leute sollen Geld ausgeben und konsumieren- ob Alkohol, Drogen, Touristen-Ramschware, Übernachtungen oder Tickets für „exklusive“ Partys. In Anbetracht einer Weltbevölkerung, die sich an die zehn Milliarden nähert und der Tatsache des Massentourismus wohl nur mehr eine Fata Morgana, oder?

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Über ruthwitt

Politikwissenschafterin.
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