Sturm der Liebe?

Körperliche Liebe kann bizarr sein. Wie kann es sein, dass in Filmen Geschlechtsverkehr als ein romantischer Liebesakt dargestellt wird, in dem zwei Menschen in einem unrealistisch langsamen Tempo auf- und abwippen und in Zeitlupe eine Art Bauchgymnastik vollziehen? Die ständige Bewegung der Körper wird mit feminin-romantischer Musik untermalt und die Ekstase ist natürlich der gleichzeitige Orgasmus bei beiden Verliebten. Hollywood ist dafür verantwortlich, dass so viele Männer homosexuell werden- denn dass Mann und Frau in ihrer Geschlechtlichkeit so synchron wie in den Filmen sind und so lahm wie Schildkröten, ist biologisch und physikalisch unmöglich. Die Frau ist in jeder Hinsicht biologisch anders konzipiert wie der Mann und muss ihm zuliebe ständig „ja, ja!“ schreien, obwohl sie vielleicht gerade an das Backen einer Erdbeertorte denkt und sich den Orgasmus eher auf der Waschmaschine holt. Und da der Mann in seiner natürlichen Neigung eher pervers ist, weil das sexuelle Abrammeln für ihn eher so etwas wie die Menstruation bei der Frau ist, muss die Frau bereits nach kurzer Zeit in Swinger Clubs mitgehen, Latex-Klamotten anziehen, sich von ihm würgen lassen oder sich eine Plastiktüte über den Kopf stülpen lassen. Also Hollywood sollte da einmal wirklich etwas tun, um der heutigen Jugend einmal endlich bildlich darzulegen, was die Partner voneinander wirklich gegenseitig erwarten und dass die romantische Liebe zu herben Enttäuschungen in der Beziehung führen kann!

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Über ruthwitt

Politikwissenschafterin. In Heidelberg studiert....
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