Die kriminellen Kinderlein

Ständig hört man in den Medienbeiträgen von diesen unbegleiteten „Minderjährigen“. Diese Bezeichnung soll die hormongetränkte Gesellschaft, die definitiv zu viel Joghurt, Käse und Eis frißt und daher keine Urteilsfähigkeit mehr besitzt, dazu bringen, sich arme schutzlose Wesen vorzustellen, die unbedingt unserer Hilfe und unseres Schutzes bedürfen. Die Realität, vor der uns unsere lieben Propaganda-Medien unbedingt „beschützen“ wollen, sieht so aus: Kinderbanden aus Osteuropa rauben halbe Großstädte aus. Aber es sind ja nur Kinder und Sie glauben ja gar nicht, wie lieb sie einen anschauen! Sie stehlen unsere Brieftaschen und Handys, als wenn wir nicht unsere gesamte Existenz dort drinnen hätten und uns direkt einmal wieder eine neue besorgen könnten. Aber es sind ja nur Kinder und die sind so lieb und sie sind nicht voll strafmündig, diese lieben Kinder! Kaum sind sie „erwachsen“, kommen diese lieben jungen Menschen zum Autos stehlen und man hört immer wieder gern von diesen jungen Männern aus Osteuropa, die mit unseren Autos nach Litauen und später Weißrußland und die GUS-Staaten fahren- auf nimmer Wiedersehen! Mit dem Flieger geht es zurück in den weltoffenen, generösen Teil der EU, wo das nächste Auto mit einem billigen Elektrogerät geklaut wird! Und die Polizei schöpft keinen Verdacht, dass da zwanzigjährige Männer mit teuren Geländewagen über die Grenzen fahren- bitte das kann doch wohl nicht wahr sein! Sie wollen gar nicht diese ganzen Typen und unsere Autos erwischen- denn wie sonst kann man sich erklären, dass sie keinen Verdacht schöpfen, dass ein abgesandelter Quadratschädel mit einem so teuren Auto herumfährt? Und nun gesellen sich zu diesem ganzen Scheißhaufen aus zukunftstragenden Existenzen von jungen Menschen diese ganzen unbegleiteten oder begleiteten „Minderjährigen“, die erwachsen genug waren, fünf oder sechs Tausend Kilometer durch solche Staaten wie Iran, Syrien, Türkei zurückzulegen und die dann natürlich erwarten, dass ihnen hier alles serviert wird. Schließlich warten die Familien dort drüben, dass Geld geschickt wird und sie bald nachkommen können. Wenn also die Gönnerstaaten diese „jugendlichen“ Wanderer aus dem Orient nicht schnell genug mit Geld versorgen, drehen bei manchen die Sicherungen durch. Sie besorgen sich aus dem waffenfreundlichen Millieu ihrer Freunde aus der Heimat eine oder mehrere Waffen und ballern wahllos auf die bösen Leute herum, die in ihren Augen dafür verantwortlich sind, dass sie nicht schnell Genug zu Geld kommen, das sie in den Orient schicken können, so dass der ganze Orient auch endlich herüberkommen kann. Die westliche “Schwamm drüber“-Taktik hat dazu geführt, dass wir uns mit dem Problem einer Masseneinwanderung wie sie damals auch durch die Judenverfolgung eingetreten ist, niemals auseinandergesetzt haben. Niemand gibt gerne zu, dass für diese Millionen Juden einfach keine Ressourcen vorhanden waren, um sie aufzunehmen. Die politische Führung der USA, der Schweiz, Großbritannien usw. haben diese Juden in den Gaskammern sterben lassen. Und niemand redet gern darüber, dass heute das gleiche Problem besteht. Vielleicht zehn Prozent dieses Planeten sind überhaupt bewohnbar- der Rest ist von Elend, Krieg, Hunger, Armut und Gewalt dominiert. Werden jetzt also sieben Milliarden Menschen nach Westeuropa einwandern? Allerdings hat uns dieses Schlamassel im Orient allein die USA eingebrockt, also kann man dieses Elend getrost Barack Obama als Abschiedsgeschenk und Trump als Willkommensgeschenk auf ein paar großen Militärmaschinen herüberschicken- denn die USA stehen doch ein für Freiheit, Frieden und Demokratie und werden doch niemanden abweisen, der sich auch danach sehnt? Erst Krieg und Chaos als Befreiung stilisieren und dann Europa das Schlamassel ausbaden lassen? Typisch für die Nachkriegs-Politik der USA. Für ein weltoffenes Europa ohne Grenzen fehlen uns einfach die polizeilichen Kapazitäten und die Ressourcen. „Wir“ schaffen das nicht- und diese ganzen Anschläge und die verzweifelte Suche nach einem „Vaterland“, das wir nie hatten, sind nur ein Vorgeschmack auf böse Zeiten. Es wäre an der Zeit, mit der Heuchelei aufzuhören.

Über ruthwitt

Politikwissenschafterin. In Heidelberg studiert....
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