Kifaya- Es reicht

Ich hielt die BRD früher für eine Autokratie. Mittlerweile, und zwar insbesondere seit der Einführung der allgemeinen GEZ-Haushaltsabgabe, welche eine diktatorische Zwangsgebühr ohne Opt-Out-Option ist, halte ich die BRD für eine Quasi-Diktatur, gemischt mit Zuständen einer anarchischen Unübersichtlichkeit über staatliche oder privatwirtschaftliche Handlungen. Die mittlerweile gut organisierte und etablierte ÖPP-Asylindustrie lässt sich vom deutschen Steuerzahler die Unterkünfte und Erhaltung von Asylbewerbern finanzieren. Dass auch nur ein einziger BRD-Bürger damit einverstanden ist, kann nur daran liegen, dass die BRD mittlerweile aus vollkommenen Bildungswaisen besteht. Wer zahlt die Taxifahrten von Asylbewerbern quer durch Deutschland? Wer zahlt die in die Millionen gehenden für die Asylbewerber kostenlosen Bus- und Bahntransfers der Asylindustrie? Wer zahlt die neu gebauten Sozialwohnungen der Asyl-Bauindustrie für die Asylbewerber? Wer zahlt Hartz IV, die Sozialversicherung und die Krankenversicherung für die Asylbewerber? Wer in der BRD und ähnlich gestalteten Autokratien noch arbeitet, ist wissenschaftlich betrachtet nicht mehr als geistig mündig zu betrachten, denn rein wirtschaftlich und rational betrachtet macht arbeiten keinen Sinn, wenn unsere Politiker im Bunde mit der Asylindustrie (Hotels, Bauindustrie, Wohnungen, Caritas, paritätische Wohlfahrtsverbände, Kirchen) Sozialsystemfremden, welche das Sozialsystem nicht vorher mit Abgaben unterstützt haben, das schenken, für das die Arbeiter und Steuerzahler (gemeint ist hier vor allem der ausgebeutete Mittelstand) bis aufs Blut vom Staat ausgenagt werden. Letztens sah man wie neue Sozialwohnungen für die Asylbewerber gebaut werden. Die Bauunternehmen werden ja wohl nicht von der Geldfee bezahlt oder haben wir das falsch verstanden, dass hier Geld von arbeitenden Menschen verschenkt wird, das eigentlich den arbeitenden Menschen zusteht? Und was Integration angeht- wer war schon einmal in Mannheim oder Ludwigshafen- das aus Peripherien mit relativ gut Situierten und einem Rest aus hochkonzentrierten sozialen Brennpunkten besteht? Wenn Interviews in Mannheim gemacht werden, sind Deutsche auf der Straße gar nicht mehr aufzugreifen- man fühlt sich dort als wäre man in Anatolien, aber nicht auf die romantische Art. Importierte Bräute wälzen sich mit Scharen von Kindern und Kinderwägen durch Turktown und dazu kommen Gruppen von jugendlichen Diebesbanden aus Osteuropa- traute Heimeligkeit kommt da eher nicht auf. Wo die Industrie billige Arbeitskräfte braucht, entstehen nun einmal Ghettos aus bildungsfernen Schichten, welche auch noch kulturell verbohrt sind. Da leben dann chauvinistische Großfamilien aus dem Orient neben bildungsfernen Enkelkindern von ehemaligen Industriearbeitern, die keine Arbeit mehr haben und deren Eltern politisch und erziehungstechnisch so träge waren, dass die Enkelkinder nun nur mehr den Ausweg zur Bierflasche, Bomberjacke und der Neonazi-Szene sehen und mit Kampfhunden den Kampf gegen einen Feind ansagen, der genauso verbohrt und geistig rückständig ist wie sie selbst. Und dass früher alles besser war ist irgendwie auch nicht so ganz die Wahrheit. Die Nachkriegsgeneration hat auf ihre Häuser und Wohnungen eine Zwangshypothek aufnehmen müssen, um die Auslagen für die Vertriebenen zu finanzieren. Die Deutschen wurden also schon sehr lange von den Medien dressiert, die Gesetze und Zwangsmaßnahmen des Staates nicht politisch wirksam zu hinterfragen und mit staatlichen Maßnahmen einverstanden zu sein, die anderswo niemals möglich gewesen wären. Die Sozialversicherung ist ursprünglich entstanden, um Arbeitern eine finanzielle Absicherung im Krankheitsfall oder im Fall des Verlustes der Arbeit zu schaffen. Seit Jahrzehnten ist jedoch jeder in der Sozialversicherung, der dort eigentlich nichts zu suchen hat- Menschen, die niemals gearbeitet und in die Sozialversicherung eingezahlt haben. Das ist nicht erst seit der Asylindustrie so, sondern wie gesagt seit einigen Jahrzehnten. Auf diese Weise ist eine gute Idee völlig pervertiert worden und Mißbrauch nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Und es ist eigentlich gar kein Mißbrauch, sondern Gebrauch von dem, was der Staat ermöglicht. Es ist ja nicht illegal, sondern vom Staat gewollt und rechtlich abgesichert. Denn ob „Deutschnational“ oder Asylbewerber- in der Sozialversicherung sollten nur die abgesichert werden, die in diese Sozialversicherung einzahlen- und dies eben auch nur in dem Ausmaß, in dem sie dies getan haben. Das jahrzehntelange Leben auf Pump in der Sozialversicherung geschieht immer auf Kosten anderer- der Arbeiter und des Mittelstandes im In- und Ausland und irgendwann implodiert dieses System und es gibt Krieg. Wir leben mittlerweile in einem Land, in dem sich die Bewohner einander sehr fremd geworden sind und wie im Mittelalter das Christentum scheint heute nur mehr der fanatische Nationalismus eine gemeinsame Diskussionsplattform zu bieten- wie traurig!

Über ruthwitt

Politikwissenschafterin. In Heidelberg studiert....
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