Die orientalische Bedrohung

Damals, in den Sechzigern, Siebzigern und Achtzigern, haben die frankophonen Länder einen großen Teil der analphabetischen Bevölkerung Algeriens, Tunesiens, Marokkos usw. zu sich geholt, um ihre „Arbeitsplätze“ zu füllen. Das waren Arbeitsplätze in der hoch subventionierten Industrie, die nicht bereit war, anständige Gehälter zu zahlen und menschenwürdige Arbeitsbedingungen zu schaffen. Aber die Industrialisierung hat es so an sich, daß sie Menschen nur verheizt, wenn sie sie gerade braucht, und dann wie eine faule Kartoffel wegwirft.  Und nun haben die frankophonen Länder nicht nur diese Arbeiter in der sozialen Sicherung „am Hals“, sondern auch ihre Kinder und deren Kinder, die unter ihren ungebildeten Eltern mit der Überzeugung aufgewachsen sind, die Brathähnchen kommen ihnen in den Mund geflogen, ohne dass sie dafür einen Finger krümmen müssen. Hinzu kam eine doppelt chauvinistische Grundhaltung- das bedeutet übersteigertes National- und damit Religionsgefühl und ein übersteigertes Selbstbewusstsein, Männer zu sein. Die Konzentration von ungebildeten perspektivlosen Menschen zu hunderttausenden und dann zu Millionen hat man also erstens dem Sozialstaat, der die Industrie subventionierte, und zweitens der Industrie, also der Wirtschaft zu verdanken. Und während Frauen eher schlichtend sind und sich ihrem Schicksal eher ergeben, wollen nun diese jungen muslimischen Männer Rache. Sie sind damit aufgewachsen, dass sie die größten sind, weil sie Männer sind. Ihnen wurde von Mami, Papi und den Familien der Hintern ständig gepudert, ohne dass sie dafür hätten etwas leisten müssen. Sie haben den ganzen Tag in den Sportbars herumgehangen oder haben zu Hause Fernsehen geglotzt und sich von Mutter, die sie verehrte, bekochen lassen. Sie haben dadurch einen Hang zur Homosexualität und einer übersteigerten „Brüderlichkeit“ entwickelt und durch den massiven Fernsehkonsum sind sie wie alle Unterschichten davon überzeugt worden, dass sie ja alle ins Fernsehen können und sich damit die Kohle für ihren Drogenkonsum, ihre Autos und ihre „Nutten“ verdienen können. Da alles nicht so ganz gelaufen ist und sie nun so ziemlich alle in den Wettbüros herumhängen und in der Kriminalität gelandet sind, wollen sie Rache an den bösen Europäern, die sie mit einer gewissen Distanz und Misstrauen anschauen. Und zwar nicht, weil sie braune Haare oder dunkle Haut haben, sondern weil es lauter Halb- oder ganz kriminelle arbeitslose Nichtsnutze sind, die eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellen und die Sozialsysteme sprengen. Sie schwängern überdies importierte analphabetische „Bräute“ und bringen dem Sozialstaat dadurch noch mehr perspektivlose Empfänger, die nun gar nichts haben, worauf sie sich freuen können. Die Urgroßeltern aus der Arbeitermigration sind dem ganzen gegenüber hilflos, während die staatlichen und die privaten Medien nun über vierzig Jahre alles tun, um alle Bürger über die Realität der Missstände zu täuschen und so eine Wut in allen entstehen zu lassen, die die Kraft einer Atombombe hat. Nun braucht es nur noch ein paar Mittelchen vom Neurologen, Psychologen und Psychiater unseres Vertrauens, und diese jungen Männer drehen durch, als wären sie ferngesteuert. Dank der Familienzusammenführung in den europäischen Ländern ist es möglich, dass immer mehr von diesen Menschen herübergeschwappt kommen, die glauben, dass im Leben alles geschenkt ist und dass sie von allen gemocht werden. Ungebildete, primitive Menschen, deren einzige Bildung die religiöse ist. Dass die EU ein großer Fehler war, wird jetzt auch den letzten klar. Ein unübersichtliches, chaotisches und unlogisches Mischmasch aus nationaler und supranationaler, also uneinheitlicher Gesetzgebung, in der jeder das Seine macht und ein Mega-Staat, in dem es keine funktionierende Polizeigewalt gibt. Nun, nach fünfzig Jahren Misswirtschaft und Ignoranz durch uns Bürger, ist es auch schon zu spät. Die EU wird implodieren wie das Römische Reich, das auch so ein „Erfolgsprojekt“ war. Oder wie Österreich-Ungarn. Oder das Osmanische Reich. Die nächsten Attentäter kommen bestimmt. Besonders Räume, in denen viele Menschen sind, sind gefragt. Nicht etwa die Sitze von multinationalen Konzernen oder Regierenden- nein, dort wo unbedarfte Menschen sich aufhalten, ist es am schönsten. Dadurch demonstrieren uns diese Enkel der wenig alphabetisierten Zuwanderer, dass sie eine geistige Entwicklung rückwärts durchgemacht haben und geistig weit unter dem Niveau der ersten Generation der Zuwanderer sind. Und da sie von uns nur Verachtung ernten, wo sie doch Anerkennung dafür ernten sollten, dass sie Männer und Muslime sind, werden sie nicht ruhen, bis sie den letzten von uns liberalen kosmopolitischen Europäern vergewaltigt und/oder umgebracht bzw. ausgebombt haben. Dieses System des Zerfalls kann nur durch einen Krieg beendet werden, also sollten wir jeden Tag genießen, als wäre es unser letzter. Wie gesagt, die nächste Bombe von diesen Spinnern kommt bestimmt.

Über ruthwitt

Politikwissenschafterin. In Heidelberg studiert....
Dieser Beitrag wurde unter Einwanderung, Life: Der ganz normale Frust über alles und jeden, Religion abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s