Die neue „deutsche“ Welle

Letztens kurz hereingehört, was die neue „deutsche“ Jugend jenseits von Neonazi-Rocktralala so hört. Rapper „Harris“ erklärt uns in einem Video, das scheinbar an Palästinenser erinnern soll, die außer Leute mit Kot, Steinen und Molotow Cocktails zu bewerfen das ewige Selbstmitleid zu einer hoch angesehenen Kunst entwickelt haben, dass scheinbar fast alle „Deutschen“ (wer soll das sein?) diese wandelnden Sprachfehler mit diesem „Scheiß-Kanacke-Blick“ anschauen und sie fragen, warum sie nach zehn Jahren in Deutschland immer noch kein Deutsch oder „Doisch“, wie er es ausspricht, sprechen. Und ich frage mich wirklich, warum auch „Harris“ nach so vielen Jahren in Deutschland immer noch diesen Dönerbuden-Akzent hat. Harris erklärt uns, was Selbstmitleid von (dem Text sinngemäß folgend) muslimischen Einwanderern ist, die sich scheinbar gedemütigt fühlen, weil sie jung sind, schwarze Haare, braune Augen und dunkle Haut haben und er kennt auch diese Blicke, die sie scheinbar ohne Unterlaß demütigen, aber sie sollen Deutsche trotzdem respektieren, weil sie ja den Deutschen für etwas dankbar sein sollen. Harris jedenfalls ist stolz darauf, Deutscher zu sein- und immer noch kein Deutsch zu können. Ich kann dieses und weitere Lieder voller Inspiration über die arabisch/muslimische Unterwelt in Deutschland nur als Schulmaterial empfehlen. Demnächst eine Erwiderung von ruthwitt auf youtube. Ich zeige schon einmal zur Solidarisierung das „Victory“-Zeichen.

 

Über ruthwitt

Politikwissenschafterin. In Heidelberg studiert....
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