Ich bin Tolerist – kost‘ ja nix!

Seit einiger Zeit schaltet Tele 5 die Werbung „Ich bin Tolerist„, in der auch mein früherer TV-Liebling Oliver Kalkofe als „Tolerist“ auftritt. Diese TV-Werbung ist selbstverständlich vom deutschen Staat gegenfinanziert und Tele 5 erhofft sich dadurch, weiterhin die vom Steuerzahler finanzierte staatliche Medienförderung zu erhalten und Werbeeinschaltungen von Konzernen zu kassieren, die die faschistische Staatsmacht am Leben erhalten. Solche „Toleristen“-Opportunisten sind mir genauso zuwider wie Faschisten von links und von rechts und gut geölte Humanroboter, die den öffentlichen Meinungsmachern alles nachplappern. Schon lange wunderte man sich, dass der Medien- und Werbekritiker Kalkofe nurmehr geistig arme Kommentare über Sparten-Werbesender bringt, die nur mehr zum Wegzappen und nicht mehr zum Lachen waren. Der Kapitalismus hat es eben doch nicht gern, wenn an ihm Kritik geübt wird. Die Meute soll konsumieren und nicht den Konsum kritisieren. Und auch die Medien, die ob privat oder „öffentlich“, alle staatlich gelenkt und von Kapitalismus erhalten werden, wollen keine Kritik an ihren Sendungen. Darum sind wir jetzt alle „Toleristen“, und wer nicht, ist ein Rechtsextremist. Toleranz heißt übrigens in der Übersetzung Duldung und hat nichts mit humanistischen Werten zu tun. Dulden bedeutet „ertragen“, obwohl man es nicht akzeptiert, also will. Wenn ihr also „Toleristen“ seid, ertragt ihr diese ganzen bunten Vögel aus Arabien, Afrika und dem Balkan, obwohl ihr sie nicht wollt. Nur, um einmal klarzustellen, dass Toleranz nichts mit Völkerfreundschaft und der Suche nach gemeinsamen Werten gemein hat: Toleranz ist das Schüren von gegenseitiger Antipathie. In dieser Hinsicht werden sich wohl ziemlich viele „Toleristen“ bei uns finden: Die Deutschen, die die Propaganda der USA und die Aufgabe ihrer eigenen Kultur und ihrer Errungenschaften tolerieren- und die Einwanderer aus dem Orient, die die meinungsslosen Deutschen tolerieren, solange das halt nicht anders geht und solange der Deutsche noch zum Melken und ihnen zu Diensten sein gut genug ist. Die „Toleristen“ aus Politik und Medien sitzen in ihren Villen an der schönsten Seen und in ihren Luxus-Wohnungen weit weg von diesen Invasoren und tolerieren auf Kosten des Steuerzahlers vor sich hin. Kost ja nix!

Über ruthwitt

Politikwissenschafterin. In Heidelberg studiert....
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2 Antworten zu Ich bin Tolerist – kost‘ ja nix!

  1. aga80 schreibt:

    „tolerare“ ist lat. und heißt „ertragen“ nicht mehr und nicht weniger, das scheint aber vielen nicht geläufig, da geht es eher um „accipere“ also „gutheißen“ oder „annehmen“ , das wäre aber eine Gewalttat, denn mehr als Toleranz kann man nicht einfordern.

    In einem anderen Bereich kann man das auch gut beobachten dem Genderfeminismus, da geht es auch nicht mehrt um Toleranz, sondern um ein einklagen von einer gesellschaftlichen Akzeptanz , für alle die sich nie damit befasst haben Genderfeministen sind überwiegend weibliche Sexisten, die allen anderen Sexismus vorwerfen.
    Warum erwähne ich das, die Grundstrategie ist sehr ähnlich, mit ähnlichen Mitteln.

  2. H.Wiest schreibt:

    Es gibt keine Toleristen. Intoleranz (eine Ausprägung des Egoismus) ist im menschlichen Erbgut fest verankert. Deswegen sind ja die Kommunisten auch gescheitert, weil die denken, alle Menschen sind gleich und man könnte das Gattungserbgut durch gesellschaftspolitische „Erziehung“ (also durch Diktatur – Zensur und Gewalt) neutralisieren.

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