Das Vermächtnis des Brioni-Kanzlers

Wenn wir an Organisationen wie Caritas, Hilfswerk, Rotes Kreuz, Obdachlosenorganisationen, diverse Hilfsorganisationen für Ausländer und an Firmen mit 1-Euro-Jobs denken, denken wir an nette Vereine, welche armen Menschen helfen wollen. Tatsache ist, dass diese Organisationen und Firmen mit den Milliarden von meist nichtsahnenden Steuerzahlen ihre eigenen Bosse und höhere Angestellte bezahlen. Für die sogenannten „Nutznießer“ dieser Vereine bleibt ein trockenes altes Brötchen und eine drittklassige Versorgung, bzw. 1 Euro für eine schwere und unfreiwillige Beschäftigung. Was Letzteres angeht, so nennt sich der Wahnsinn mit den 1-Euro-Jobs Sklaverei. Im letzten Jahrhundert abgeschafft, wurde sie ohne dass es jemand gemerkt hat, wieder eingeführt. Die Bosse der „gemeinnützigen“ Organisationen scheffeln so viel Kohle, dass sie Luxusautos fahren und eine Menge Geld in die Karibik schippern können. Nur ein paar Klicks und schon werden euch nichtsahnenden Agenda 2010-Opfern die Augen ein wenig geöffnet. Tatsache ist, dass der Sozialstaat in unseren Gesetzen verankert ist und Tatsache ist, dass der Privatsektor, auch wenn es so eine Pseudo-gemeinnützige Organisation ist, in diesem Bereich nichts verloren hat. Tatsache ist, dass Autokanzler Gerhard Schröder unseren Sozialstaat, der schon lange am bröckeln war, endgültig zerstört hat. Die einzige Möglichkeit heute, nicht zu einem 1-Euro Job gezwungen zu werden, wobei jede Drecksarbeit und Hetzarbeit zumutbar ist, ist, ein oder mehrere Kinder zu haben und dem Staat nachweislich zu belegen, dass die Kindererziehung den Job nicht ausführbar macht. Das bedeutet: Die hehren Ziele der Agenda 2010, aus Europa einen Wissensstandort zu machen, verwandeln sich in in einen Haufen von Unterschichtlern gezeugter Kinder, um den Zwängen der Hartz-IV-Gesetze, also der Annahme eines 1-Euro-Jobs, zu entgehen. Anstatt dass in die Ausbildung von solchen Nichtskönnern ohne Schulabschluss investiert wird, zwingt man sie auf Gedeih und Verderb in eine Sklavenbeschäftigung. Aus dieser Hölle kommen sie nur heraus, wenn sie das Primitivste tun, was Menschen können- sich mit irgendjemandem (wirklich egal wem) zu paaren und Kinder im erziehungsplichtigen Alter zu zeugen. Natürlich werden diese Kinder älter und damit das Ganze sich ein wenig summiert, muss immer wieder Nachschub von zukunftslosen Nachkommen geschaffen werden. So will es die Agenda 2010. Dieses privatisierte, vom Staat finanzierte Sklavenhaltungssystem produziert natürlich sozialen Unmut. Tatsache ist, dass in den untersten sozialen Schichten Ausländer überpräsent sind. Verständlich ist, dass sich die immer weniger werdenden Bürger der Mittelschicht von diesen Menschen aus der Unterschicht umzingelt und in ihrer eigenen Existenz bedroht fühlen. Jeder Bürger spürt die Mehrbelastung durch die Sozialkasse und jeder Bürger merkt, dass ihm die Krakenkasse nur mehr den Tod finanziert, aber sicher nicht gesunde Zähne, einen gesunden Körper und eine gesunde Psyche. Die, die noch etwas durch Hartz-IV zu verlieren haben, sehen diese bösen Ausländer und werden wütend. Sie sehen trotz diverser RTL-Sendungen gar nicht mehr die eigenen Unterschichtler, die aus den Resten des Systems auch noch das letzte Bißchen Geld aussaugen. Niemandem fällt auf, dass die deutsche Bevölkerung bereits wiederholt, angefangen mit Schröder, endend mit Merkel, Regierungen gewählt hat, die niemals verheimlicht haben, den Sozialstaat beschneiden zu wollen. Zugegeben, Schröder hat es auf die fiese Tour gemacht: Sozialleistungen versprechen und nach der Wahl den Sozialstaat demolieren, um das Geld aus dieser Quelle nimmersatten Privatiers in den Arsch zu schieben. Es ist nicht so, dass uns irgendwo das Geld für einen Sozialstaat fehlen würde. Es ist so, dass ein paar schlaue Lobbyisten in den USA waren und gesehen haben, wie viel Geld sich scheffeln lässt, wenn man gar keinen Sozialstaat hat und die milden Gaben von nichtsahnenden Spendern im Namen von Hilfsorganisationen in den eigenen Sack steckt. Da haben sie geahnt, dass Deutschland und andere europäische Staaten noch bessere Geldquellen als die USA sind. Denn wir haben im Gegensatz zu den USA ein Sozialsystem. Den Geldstrom dieses Sozialsystems unter dem Deckmantel von Effizienzreformen in private Kanäle umzuleiten war eine geniale Idee, die den Zombies von Hartz-IV immer mehr Freuden bereitet und dem Chef irgendeiner Treberhilfe seinen Maserati und seine Luxusvilla finanziert. Und so endet die Geschichte: Die Chinesen und die Araber kaufen unsere gesamte Industrielandschaft und Wirtschaftslandschaft auf. Wir arbeiten für 1 Euro für chinesische und arabische Multi-Konzerne und der Staat zahlt den ausländischen Konzernen, ohne von diesen auch nur einen Cent Steuergeld zu bekommen, die restlichen paar Hundert Piepen für unseren 1-Euro Pseudojob und auch noch ein paar hundert Piepen für die Erhaltung dieses Pseudo-Jobs. Wenn da irgendwelche Leute einmal Amok laufen oder irgendjemandem die Reifen aufstechen, ist nicht gleich die psychologische Masche eines gesitig Verwirrten aufzuziehen. Denn ganz ehrlich: Was sollen wir jetzt noch tun?

Über ruthwitt

Politikwissenschafterin. In Heidelberg studiert....
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