Omaschnitzel und Trottelkeule

Liebe Fleischliebhaber, das Ministerium für Gesundheit und Ernährung hat eine neue Informationsbroschüre für gesunden Fleischkonsum herausgebracht. In Anbetracht der Tatsache, dass die radikalen Fleischesser sich ihr Stück gequältes Masthendl nicht nehmen lassen und das Kalb dem Sensenmann überlassen, um es für ein feines Schnitzel lebendig mit der Motorsäge auseinanderschneiden zu lassen, wird eine neue Richtlinie für Nutztiere herausgegeben. Weil sich die Fleischesser zum Maßsstab nehmen, das als Schlachtvieh zu betrachten, was an weniger Intelligenz verfügt, wird dank der neuen Richtlinie die Auswahl der Tiere um ein Weiteres erweitert: Menschen. Kriterien zur Auswahl der zu schlachtenden Menschen sind: Setzen Sie einen „Ich ficke deine-Mutter gehirnamputierten Dummbolzen neben ein Mastschwein und lassen Sie beide einige Denkaufgaben lösen. Wer das Spiel verliert, kommt zum Schlachter. Das Ministerium hofft damit, die Bildungsarmut und den sozialen Abstieg schnell, effektiv und zum Vorteil von jedermann und jedem Schwein zu beseitigen. Ein weiteres Kriterium für die Auswahl von Menschenfleisch: Tun Sie ein Stück tote Oma und ein Stück antibiotikagetränktes, gequältes, krankes und mißgebildetes Mastschwein in eine Pfanne und braten Sie Beides an. Lassen Sie Freiwillige von jedem Filet kosten. Das Ministerium ist zum Schluss gekommen, dass tote Oma von der Qualität her ein Fleisch der Güteklasse A liefert und mit der Fleischqualität von Mastschweinen aufgrund der jahrelangen biologischen Haltung der Oma nicht zu vergleichen ist. Die Verwendung von Menschenfleisch beseitigt auch das Platzproblem an Friedhöfen. In weiteren Schritten wird an einer eine EU-konformen Schlachtmethode für die Dummbolzen gearbeitet. Denkbar wäre, den Dummbolzen wie die Rinder und Schweine in ein Metallgatter zu drängen, sie am Fuß an einer Schnur anzubinden, einen Haken in die Wade hineinzuspießen, den Dummbolzen an einem Laufband kopfüber an der Schnur und dem Haken aufzuhängen und dann eine halbe Stunde lang bei vollem Bewußtsein des Dummbolzens die Arme und Beine desselben abzuschneiden. Zwischendurch immer Mal wieder a bisserl mit dem Messer in den Hals reinstechen. Erweist sich der Dummbolzen als genauso zäh und lebenswillig wie die Rinder und Schweine, einfach weiter an ihm sägen, bis man ihn halbiert hat. Wenn er sich dann immer noch schüttelt, ist das sein Problem. Die Ratifizierung der Dummbolzen-tote-Oma-Richtlinie ist bereits im Gange.

Über ruthwitt

Politikwissenschafterin. In Heidelberg studiert....
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