Occupy und Bomben in Berlin

Die Vertreter der „Occupy“-Bewegung und die Bahn-Bombenleger in Berlin haben eines gemeinsam: Diese Streichel-Protestler sind keine armen, missbrauchten, ausgebeuteten ehemaligen Arbeiter ohne eine Chance auf eine Zukunft. Es sind wohlgenährte Söhnchen und Töchterchen von Leuten, die zu zweit vier Autos in der Garage stehen haben und sich keine Gedanken machen müssen, ob sie sich das Studium oder den Kindergarten ihres Kindes leisten können. Diese Leute gehen auf die Straße, um sich wichtig zu machen und um Zeit totzuschlagen. Ihre Proteste sind ohne Risiko. Diese verwöhnten Riesenbabys riskieren nichts. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass es dieselben Leute sind, die kürzlich zu Tausenden vor den Apple-Stores Schlange gestanden sind und campiert haben, um etwas zu kaufen, das sie gar nicht brauchen, womit sie sich aber brüsten können und womit sie ihre Konsum-Marken-und Coolnessgeilheit etwas befriedigen können? Zumindest für ein paar Wochen? Wieso legen die Bombenleger keine Bomben auf Fabriken in Asien, Afrika, Südamerika, Osteuropa, während die Arbeiter für zwei oder drei Stunden zum „Ausruhen“ in die Wellblechhütte gehen? Wieso werden keine Villen der Ausbeuterfirmenbesitzer zerbombt? Dies würde keine Unschuldigen treffen… Das wäre Attack, das wäre wahrer Protest gegen existierende Missstände. Das, was die nicht gerade armen Würstchen jetzt in Berlin und New York veranstalten, ist einfach nur ein Zeitvertreib von aufmerksamkeitsgeilen verwöhnten Kindern.

Über ruthwitt

Politikwissenschafterin. In Heidelberg studiert....
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