Der Schafskäse-Untergang: Retten Sie Ihr Geld!

Es begann alles mit Griechenland. Einem Land, das außer Oliven und Schafsmilchprodukten wirtschaftlich gesehen nichts und wieder nichts anzubieten hat. Man muss circa hundert Milliarden Packungen Schafskäse kaufen, wenn man dem Land auch nur einige Wochen lang das Überleben sichern will. Trotz der Tatsache, dass die Griechen nichts zu bieten haben, haben unter anderem unsere deutschen Banken Milliarden von Euro in griechische Infrastrukturprojekte investiert- sinnlose und nicht funktionable Straßen zum Beispiel. Die durch illegale Geschäftchen reich und mächtig gewordene Politiker- und Beamtenklasse wird sich ihre Pfründen nicht so einfach nehmen lassen. Ich würde meine Yachten, Villen und Sportautos auch nicht hergeben, wenn ich welche hätte. Diese Schmarotzer profitieren vom Standort Griechenland, in dem die Politikerklasse Projekte durchkungelt, bei denen sich in jedem anderen Land die Leute an den Kopf greifen würden, zahlen aber keinen Cent Steuern. Ihr Geld ist im Ausland gebunkert. Und nun verliert der als gierig verschmähte griechische Arbeiter mit seinen 600 Euro Bettelgehalt seinen Job, weil wir in Westeuropa scheinbar wirklich glauben, dass diese Arbeiter etwas mit dem griechischen Schlamassel zu tun haben. Die Wahrheit ist, dass A. Merkel und N. Sarkozy mit der griechischen Staatsmafia und der Schuldenkrise eher etwas zu tun haben und eigentlich mit Eiern beworfen und in einen Misthaufen gesetzt gehören anstatt auf einen politischen Posten. Immer noch versuchen diese Politiker-Ratten samt den gekauften Bankern, Ihnen, liebe Leser und eventuelle Investoren, einzureden, der Euro sei sicher und Aktieninvestitionen seien es auch. Ich kann Ihnen nur einen Rat geben- verkaufen Sie schleunigst dieses bald wertlose Zeug und werden Sie ihr Geld los- denn der Untergang kommt nicht mit einem Big Bang- Sie werden auf einmal statt zehntausend Euro zehn Cent dafür eingetauscht bekommen und damit können Sie sich heute nicht einmal mehr eine Packung Streichhölzer kaufen. Ich wünsche Ihnen viel Spass bei der Veräußerung Ihres Vermögens!

Über ruthwitt

Politikwissenschafterin. In Heidelberg studiert....
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Eine Antwort zu Der Schafskäse-Untergang: Retten Sie Ihr Geld!

  1. Stefan Wehmeier schreibt:

    „Der Sparer erzeugt mehr Ware, als er selbst kauft, und der Überschuss wird von den Unternehmern mit dem Geld der Sparkassen gekauft und zu neuen Realkapitalien verarbeitet. Aber die Sparer geben das Geld nicht her ohne Zins, und die Unternehmer können keinen Zins bezahlen, wenn das, was sie bauen, nicht wenigstens den gleichen Zins einbringt, den die Sparer fordern. Wird aber eine Zeitlang an der Vermehrung der Häuser, Werkstätten, Schiffe usw. gearbeitet, so fällt naturgemäß der Zins dieser Dinge. Dann können die Unternehmer den von den Sparern geforderten Zins nicht zahlen. Das Geld bleibt in den Sparkassen liegen, und da gerade mit diesem Geld die Warenüberschüsse der Sparer gekauft werden, so fehlt für diese jetzt der Absatz, und die Preise gehen zurück. Die Krise ist da.“

    Silvio Gesell („Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld“, 1916)

    Das ist – in der kürzest möglichen Form beschrieben – die Ursache der „Finanzkrise“. Keinem „berufsmäßigen Besserwisser“ ist es je gelungen, den bedeutendsten Ökonomen der Neuzeit zu widerlegen. Es konnten nur die Vorurteile gegenüber der Natürlichen Wirtschaftsordnung (Marktwirtschaft ohne Kapitalismus) bis ins 21. Jahrhundert hinein besser verkauft werden als die ideale Makroökonomie, die für alle Zivilisationsprobleme, die sich überhaupt thematisieren lassen, sowohl die eindeutige Erklärung als auch die eindeutige Lösung bietet und „nur aus einer Reihe banalster Selbstverständlichkeiten besteht“ (Zitat: Silvio Gesell).

    Was für geniale Menschen selbstverständlich ist, kann aber für andere unbegreiflich sein, denn es ist ebenso schwierig, in einer seit jeher systemisch ungerechten Welt das Prinzip der absoluten Gerechtigkeit zu erkennen, als das Wesen von Zeit und Raum zu verstehen! Erschwerend kommt hinzu, dass der „Normalbürger“ das ganze Ausmaß der Ungerechtigkeit, in der wir (noch) existieren, gar nicht ertragen könnte, wenn es ihm bewusst wäre. Kein vernünftiger Mensch wäre dazu bereit, in einer a priori fehlerhaften (kapitalistischen) Marktwirtschaft zu arbeiten, wenn er weiß, dass ein nachhaltiges Wirtschaften unmöglich und der nächste Krieg – zwecks umfassender Sachkapitalzerstörung, um den Zinsfuß hochzuhalten – unvermeidlich ist. Zu diesem Zweck gibt es bis heute die Religion, deren Aufgabe seit jeher darin besteht, das arbeitende Volk „wahnsinnig genug“ für das Unternehmen „Arbeitsteilung mit Konstruktionsfehlern“ zu machen. Anderenfalls hätte das, was wir „moderne Zivilisation“ nennen, gar nicht erst entstehen können.

    Um die „Finanzkrise“, die gerade in ihre Endphase eintritt (globale Liquiditätsfalle nach J. M. Keynes, klassisch: Armageddon),…

    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2011/07/der-bevorstehende-crash.html

    …zu beenden und den eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation, die Natürliche Wirtschaftsordnung (echte Soziale Marktwirtschaft), einzuleiten, bedarf es der Überwindung der Religion: http://www.deweles.de/willkommen.html

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