Rechtsextreme Hasspropaganda vs religiöse Liebesbotschaft?

Liebe Leser, gerade schaue ich mir im Fernsehen „quer“ an und so belustigend die Sendung ihre Beiträge auch formuliert, stelle ich doch besorgt fest, dass in der Spezialsendung zu den Attentaten in Norwegen die Nationalisten in jeglichen Ländern als trottelige verpeilte Nullraffer dargestellt werden, während die netten Muslime als weltoffene nichts Böses wollende intelligente Kosmopoliten umziert werden. Einem Menschen, der in der Realität lebt, kann da nur etwas hochkommen, oder? Da werden tatsächlich religiöse Fanatiker als liebende, nette, unpolitische Freiheitsliebhaber dargestellt und jeder, der kein Europa mit Scharia-Regeln oder aber auch christlichen Inquisitionsregeln haben will, wird als Nazi-Volksverhetzer dargestellt. Liebes „quer“-Team und liebe Medien im Allgemeinen- wen wollt ihr da eigentlich noch einlullen? Um gegen Religion im Staat zu sein muss man kein Nazi sein, oder habt ihr noch nie etwas vom Laizismus- der Trennung von Staat und Kirche- gehört? Demokratie hat nichts mit Glauben zu tun, genauso wenig wie die Staatlichkeit in dieser Staatsform! Wir, die freiheitsliebenden Bürger Europas, wehren uns gegen die Tatsache, dass Religion jeder Art einen öffentlich-rechtlichen Status in unseren Staaten genießt, ohne dass wir darüber abgestimmt hätten! Es gibt in Europa tatsächlich Menschen, die der Ansicht sind, dass Religion im Staat nichts zu suchen hat und aus dieser keine gesonderten Rechte erwachsen! Daher fürchten wir uns auch vor den religiös-fanatischen Osteuropäer-Horden genauso wie vor den Islamisten-Horden- weil sie nicht wissen, was Demokratie und Laizismus bedeuten! Aber auch Staaten wie Spanien haben in einer laizistischen EU nichts verloren! Es gibt keine kulturellen und religiösen Rechte, die ein Staat unter seinen Schutzschirm zu stellen hat! Es gibt Bürgerrechte- Punkt aus! Und so stehe ich da und werde von den Leuten als böser Nazi beschimpft, ohne dass sie mir auch nur ein einziges wohlbegründetes Argument entgegensetzen könnten. Nicht die Rechten sind die Faschos- die Sozis sind es.

Über ruthwitt

Politikwissenschafterin. In Heidelberg studiert....
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