Kapitalistisches Dreckspack


Dies ist eine Seite für utilitaristische Sozialkritik und ist offen für alle der Idee gerecht werdenden professionellen und amateurhaften Beiträge.

Hommage an den Kapitalisten, der seine menschliche Tarnung verloren hat

Natürlich ist die Wahrheit immer relativ- außer man hat eine abartige Vorliebe für Immanuel Kant und glaubt, alles, was die Menschen und ihre Welt betrifft, in ordentlich gegliederte Kategorien-Schubladen und Moral-Schubkästen stecken zu können. Jeder sollte die Möglichkeit haben, Tatsachen der menschlichen Gesellschaft (eine tierische Gesellschaft gibt es auch) und der menschlichen sozialen Ordnungen in ihrem weitesten Sinn infrage zu stellen und zu kritisieren, ohne dafür an den Pranger gestellt zu werden- beispielsweise mit vom Staat legitimierten einstweiligen Verfügungen, Anklagen und Beschwerden, weil man doch zu tief in die Scheiße gegriffen hat und die Fahne, den Kaiser, das Gesetz oder so etwas schwachsinniges wie allgemeine Wertvorstellungen beleidigt oder verletzt hat.

Schauen Sie noch ARD, ZDF & Co?

Als ich wiederholt beim Einschalten des Fernsehers festgestellt habe, dass im staatlichen Fernsehen nur Faschingssendungen, Schlagerparaden, Quizshows und Berichte über Reiche, Schöne und Berühmte laufen, wurde ich wütend und habe Herrn Staatsminister für Kultur und Medien, Bernd Neumann, gefragt, ob es rechtmäßig sei,  zwangsweise Steuern und Gebühren für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland einzuziehen und damit Gagen für Nichtsnutze zu bezahlen. Während der Wirtschaftskrise. Während Leute in ihren Wohnungen bei 12 Grad frieren, weil sie sich die Heizung nicht leisten können. Herr Bernd Neumann hat auf meinen Brief natürlich nicht geantwortet. Zu viel zu tun- er muss die Gagen für Heidi Klum, Jörg Pilawa, Eros Ramazotti, Kai Pflaume & Co. austarieren. Das sind jedes Mal Millionen. Die Sie, lieber Steuerzahler, damit bezahlen, dass man sich als Arbeitsloser schuldig fühlt, wenn man Hartz IV beantragt, weil man keinen Job kriegt. Oder nur einen mit 3,50 Euro pro Stunde. Da habe ich mir schon gedacht- wie wäre es, wenn ich Kai Pflaume und Markus Lanz 3,50 Euro pro Stunde zahle und ihre zigtausend Euro monatliche Gage aus Steuergeldern einmal für einen Heizkostenzuschuss für die Leute verwende, die es nötig haben?

Ieeeehhh, du hast ‘nen Windows?!

Letztens habe ich etwas über den ausbeuterischen Apple-Konzern geschrieben. (“Der Gegenpapst ist tot”) Da schrieb mir eine verwöhnte Göre einen Kommentar, der in etwa wie im Titel angegeben lautete. Darauf kann ich Folgendes antworten, du widerliche Konsumhure, die sich für einen besseren Menschen hält, weil sie nur das einkauft, was gerade fesch ist: Ieeeh, du kaufst Sachen ein, die durch Sklavenarbeit produziert wurden und mit jedem deiner Einkäufe lässt du hunderte von Menschen versiechen, du kauffanatische, eingebildete, markengeile Menschenvernichttungsmaschine! Ich hoffe, so Weiber wie du geraten unter die Räder oder kriegen verfrüht die Menopause, du nichtsnutzige Einkaufs-Tussi!

Die Lebensmittelbörse

Ich frage mich, wie es sein kann, dass man über so etwas Unfassbares und nicht Greifbares wie Preise spekulieren kann. Dass es zu Krisen kommt, wenn man auf  steigende oder sinkende Preise wettet, ist eh klar. Denn Wetten ist immer nur ein Gewinn für Betrüger und für Oberbetrüger, welche die Wetten anbieten. Sicher nicht für die, über deren Schicksal gewettet wird. Die Betrüger laden also den kleinen Mann dazu ein, in Spekuliergeschäfte einzusteigen, die auf Lebensmittel- und Rohstoffpreise wetten. Da dies in horrenden Ausmaßen geschieht, steigen die Preise in der Dritten Welt über Lebensmittel so hoch, dass sich die Leute dort unten seit Beginn des Kolonialismus und lange über die Unabhängigkeit ihrer Heimatländer hinaus und auch in Zukunft nicht einmal drei Löffel Mehl am Tag leisten können. Nicht, dass es für die da unten was Anderes zu fressen gäbe. Die haben nur das Mehl. Nicht etwa die Wahl zwischen Schnitzel, Bioschnitzel und Sojaschnitzel samt Schokoladendessert, von glücklichen Kinderarbeitern in der Dritten Welt produziert. Habt ihr Popolöcher von Investoren, Börsenmaklern und Bankbeamten denn kein bisschen Schamgefühl? Blöde Frage. Also, wenn Sie Finanzbeamte, Börsenmakler und Bankbeamte treffen und von ihnen ganz tolle Agrarfonds und Rohstoffinvestments angeboten bekommen, dann nehmen Sie diese fantastischen Angebote an und töten Sie ein paar Millionen Menschen damit, Sie nimmersatte verfressene geldgeile Spießbürgersau! (Sorry, Sau, wollte dich nicht beleidigen).

Occupy und Bomben in Berlin

Die Vertreter der “Occupy”-Bewegung und die Bahn-Bombenleger in Berlin haben eines gemeinsam: Diese Streichel-Protestler sind keine armen, missbrauchten, ausgebeuteten ehemaligen Arbeiter ohne eine Chance auf eine Zukunft. Es sind wohlgenährte Söhnchen und Töchterchen von Leuten, die zu zweit vier Autos in der Garage stehen haben und sich keine Gedanken machen müssen, ob sie sich das Studium oder den Kindergarten ihres Kindes leisten können. Diese Leute gehen auf die Straße, um sich wichtig zu machen und um Zeit totzuschlagen. Ihre Proteste sind ohne Risiko. Diese verwöhnten Riesenbabys riskieren nichts. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass es dieselben Leute sind, die kürzlich zu Tausenden vor den Apple-Stores Schlange gestanden sind und campiert haben, um etwas zu kaufen, das sie gar nicht brauchen, womit sie sich aber brüsten können und womit sie ihre Konsum-Marken-und Coolnessgeilheit etwas befriedigen können? Zumindest für ein paar Wochen? Wieso legen die Bombenleger keine Bomben auf Fabriken in Asien, Afrika, Südamerika, Osteuropa, während die Arbeiter für zwei oder drei Stunden zum “Ausruhen” in die Wellblechhütte gehen? Wieso werden keine Villen der Ausbeuterfirmenbesitzer zerbombt? Dies würde keine Unschuldigen treffen… Das wäre Attack, das wäre wahrer Protest gegen existierende Missstände. Das, was die nicht gerade armen Würstchen jetzt in Berlin und New York veranstalten, ist einfach nur ein Zeitvertreib von aufmerksamkeitsgeilen verwöhnten Kindern.

Der Gegenpapst ist tot

Die erschütternde Nachricht hat auch mich erreicht- eine noch nicht enttäuschte, bekehrte, gehirnverwaschene Microsoft-Verwenderin. Steve ist also gestorben. Und die Jünger-Welt trauert um einen Visionär. Ich muss zugeben- er hat den Konsum in den letzten dreißig, vierzig Jahren beflügelt- diese bunten Spielboxen haben ihren Käufern und Verwendern wirklich viel Spaß gemacht. Aber macht Mal halblang und stellt ihn nicht als Märtyrer her, der sein Leben für ein Ideal geopfert hat. Das sieht ein bisschen anders aus. So eine Trauer kann man um einen Menschen empfinden, der im tiefsten verseuchtesten Eck in Bangladesch sitzt und dort daran arbeitet, dass Menschen kein Wasser trinken müssen, in dem ihre eigene Scheiße schwimmt. Oder einem Menschen, der seine ganze Kohle in die Entwicklung eines banalen Anti-Grippe-Medikaments einsetzt, das jedes Jahr unzählige Menschenleben rettet. Oder jemand, der für einen unverhältnismäßig niedrigen Lohn im Pflegeheim greisen Säcken die Ärsche auswischt und auspumpt, weil ihre Verwandtschaft darauf nicht scharf ist. Und viele andere Märtyrer und Zukunftsgestalter lassen sich finden. Leute, die wirklich nicht Vergnügen als ultimatives Lebensziel haben. Anders bei dem ganzen Apple-Quatsch. Steve hat in den Apple-Fabriken in Asien Arbeiter unter unmenschlichen Bedingungen schuften und versiechen lassen. Um ein bisschen Vergnügen im Westen zu produzieren. So eine Leistung nenne ich unverhältnismäßig. Die Asiaten sind ja auch viel weniger wert als wir, die wir uns bunte und stylische Apple-Produkte leisten können. Die sind doch selber schuld da unten und der Steve kann nichts dafür! Möglicherweise. Aber stellt ihn nicht als irgendeine Form von Heiland her, der etwas Altruistisches geleistet hätte. Ruhe, Steve. Und ruhet ihr billigen und scheinbar nichts werten Wanderarbeiter in den Apple-Zuliefererfabriken in Asien.

Liberalismus und die Konsumgeilheit der Marktwirtschaft-Zombies: Eine verhängnisvolle Affäre

Stellen Sie sich vor, es eröffnet ein neues Einkaufszentrum, und keiner geht hin. Unmöglich. Stellen Sie sich vor, es kommt das neue “I-Phone” oder “Samsung Galaxy” heraus, und keiner will es haben. Stellen Sie sich vor, die Konsumhuren beginnen, darüber nachzudenken, wo ihr 7 Monate altes, also bereits einundhalb Menschenaltern gleichendes, alle Funktionen besitzendes, kaum zum Telefonieren verwendetes Smartphone herkommt, wie es produziert wird, wie es den maximal zwei Euro am Tag verdienenden, ohne Schutz mit krankheitserregenden Umweltgiften in den Technikfabriken hantierenden Wanderarbeitern in Asien, Südasien, Südamerika und Afrika geht, und wo ihr “altes”, total beschissenes, uncooles, nichts taugendes, nicht mehr herzeigbares, 7 Monate altes Smartphone landet, wie viele Menschen es krank macht, wenn sie es zerlegen und “weiterverarbeiten”, und wie viele Weltgewässer und Landschaften es mit den giftigen Stoffen, die auf anonym bleibenden Mülldeponien in Asien, Afrika und Südamerika landen, verseucht. Stellen Sie sich vor, die Konsumtussis gehen nicht jeden Tag ins Einkaufszentrum, sondern lesen Bücher, tanzen, zeichnen, treiben Sport. Stellen Sie sich vor, die pubertierenden Protzbuben konkurrieren nicht darum, wer das geilste Smartphone, die neueste Spielkonsole, den neuesten Rechner, den coolsten Roller, die frischesten “Adidas” oder “Nike”-Turnschuhe und später das schärfste Auto hat, sondern wetteifern darum, wer am schnellsten und besten seinen Bildungsabschluss macht. Stellen Sie sich vor, die Eltern dieser Konsumhuren sind selbst keine konsumgeilen halben Kinder, die darum wetteifern, wer das schönere Haus, das bessere Auto, die bessere Energieversorgungsanlage, den schöneren Garten, das geilere Wasserbett, die schöneren, teureren und zahlreicheren Geschenke für Partner und Kinder hat. Eine Welt, in der die Ökofuzzis nicht nur so tun, als wären sie anders, aber trotzdem konsumieren, nur halt teurer, sondern in der die Menschen darüber nachdenken, ob sie jetzt wirklich die Bratwurst am Würstchenstand, den Hamburger im Fast-Food-Laden und das niemals schimmelnde, laut Angaben konservierungsmittelfreie “Bio”-Fertiggericht im Supermarkt kaufen. Stellen Sie sich vor… Ach, scheiß auf den philosophisch verklärten Idealismus- ich will mein neues Smartphone, jetzt sofort!

Der Schafskäse-Untergang: Retten Sie Ihr Geld!

Es begann alles mit Griechenland. Einem Land, das außer Oliven und Schafsmilchprodukten wirtschaftlich gesehen nichts und wieder nichts anzubieten hat. Man muss circa hundert Milliarden Packungen Schafskäse kaufen, wenn man dem Land auch nur einige Wochen lang das Überleben sichern will. Trotz der Tatsache, dass die Griechen nichts zu bieten haben, haben unter anderem unsere deutschen Banken Milliarden von Euro in griechische Infrastrukturprojekte investiert- sinnlose und nicht funktionable Straßen zum Beispiel. Die durch illegale Geschäftchen reich und mächtig gewordene Politiker- und Beamtenklasse wird sich ihre Pfründen nicht so einfach nehmen lassen. Ich würde meine Yachten, Villen und Sportautos auch nicht hergeben, wenn ich welche hätte. Diese Schmarotzer profitieren vom Standort Griechenland, in dem die Politikerklasse Projekte durchkungelt, bei denen sich in jedem anderen Land die Leute an den Kopf greifen würden, zahlen aber keinen Cent Steuern. Ihr Geld ist im Ausland gebunkert. Und nun verliert der als gierig verschmähte griechische Arbeiter mit seinen 600 Euro Bettelgehalt seinen Job, weil wir in Westeuropa scheinbar wirklich glauben, dass diese Arbeiter etwas mit dem griechischen Schlamassel zu tun haben. Die Wahrheit ist, dass A. Merkel und N. Sarkozy mit der griechischen Staatsmafia und der Schuldenkrise eher etwas zu tun haben und eigentlich mit Eiern beworfen und in einen Misthaufen gesetzt gehören anstatt auf einen politischen Posten. Immer noch versuchen diese Politiker-Ratten samt den gekauften Bankern, Ihnen, liebe Leser und eventuelle Investoren, einzureden, der Euro sei sicher und Aktieninvestitionen seien es auch. Ich kann Ihnen nur einen Rat geben- verkaufen Sie schleunigst dieses bald wertlose Zeug und werden Sie ihr Geld los- denn der Untergang kommt nicht mit einem Big Bang- Sie werden auf einmal statt zehntausend Euro zehn Cent dafür eingetauscht bekommen und damit können Sie sich heute nicht einmal mehr eine Packung Streichhölzer kaufen. Ich wünsche Ihnen viel Spass bei der Veräußerung Ihres Vermögens!

“Monsanto” hat uns alle aufgekauft

Alle Menschen scheinen an den Umstand zu glauben, dass die Natur uns allen gehört. Das ist eine schöne und weltweit verbreitete Illusion. Tatsächlich beherrscht die US-amerikanische Firma “Monsanto” fast 100% der Saatgut-Rechte für Nutzpflanzen sowie andere Pflanzen. Die mafiose Monopol-Firma patentiert laufend ihr Saatgut, was bedeutet, dass Menschen heutzutage kein Recht mehr haben, etwas ohne “Monsanto”-Genehmigung oder etwas, das nicht von Monsanto stammt aber stammen könnte, zu pflanzen, da bereits fast alles aus der uns allen gehörenden Natur dem riesigen Saatgutkonzern gehört. Nichts mehr mit Etwas pflanzen und unabhängig sein. Nichts mit Selbstversorgung. Ohne “Monsanto” gibt es keine Selbstversorgung! Die Europäer ignorieren diesen Skandal. Aber verhält es sich nicht mit allem menschlich erzeugten Unheil so, dass der aufrecht gehende schafsdumme Homo es erst bemerkt, wenn es schon geschehen ist?

“So viel Hass kann nicht gesund sein”

Liebe Leser, ich werde in gewissen Kommentaren zu gewissen Zeitungsartikeln von empörten Abonnenten der Unwissenheit angegriffen, ich würde auf meinem Blog Hass verbreiten, sei voller Hass und Agression und würde ungerechtfertigterweise auf oberflächliche Art irgendwelche Personen oder Einrichtungen in den Schmutz ziehen. Wer so etwas über meinen Blog schreibt, scheint selbst ein oberflächlicher Stümper zu sein. Ich bin einer der wenigen Menschen auf der Welt, die um Letztere tief besorgt sind. Ich bin besorgt darüber, dass Einfluss, Macht und Vermögen auf der Welt sehr ungerecht verteilt sind. Ich kämpfe dagegen an. Es ist leicht, mich als oberflächlichen Don Quijotte darzustellen. Besonders, wenn man seine Pension gesichert, ein gutes Einkommen hat oder sein beschissenes Leben mit Alkohol und Scheingeltung betäubt. Wenn man vergisst, dass die Assecoires, die man jeden Tag einkauft, das Benzin, das man jeden Tag tankt, und die Rohstoffe, die man täglich konsumiert, alle mit dem Blut und Elend von Menschen bezahlt sind, die in der Sicht meiner Kritiker scheinbar weniger Wert haben, als die Menschen, die das Dolce Vita genießen. Aber auch in den Wohlstandsstaaten leben Millionen Menschen, die sich keinen Rechtsschutz, keinen guten Anwalt und keine mehrjährige Verhandlung leisten können und die deshalb von der Geburt bis zum Tode immer draufzahlen, sei es bei Behörden oder bei kapitalistischen Einrichtungen. Das Recht ist immer auf der Seite derer, die es gar nicht brauchen, weil sie sich alles kaufen können. Ja, ich, die hasserfülte ruth witt, kämpfe für die Kleinen und gegen die Diktatur der Großen, weil die Erde und jeder Quadratmillimeter von ihr uns allen gehört! Ihr Duckmäuse in euren gemütlichen Sofas scheint die Demokratie auf dem Altar der Bequemlichkeit geopfert zu haben- auf ein Neues Drittes Reich, hm?

“airberlin”- Your Verspätungs-Airline!

Ich bin in den letzten sechs Wochen zehn Mal mit Airberlin geflogen. Davon bin ich kein einziges Mal zu angegebener Zeit abgeflogen oder gelandet. Der Abflug verspätete sich regelmäßig um 30, dann 45 Minuten, die Ankunft um 30, 45, 50 Minuten bis zu einer, einundhalb oder knapp zwei Stunden. Das Schönste daran: Wenn man ein Hotel bucht und am Abend nicht um die späteste mögliche Zeit ankommt, dann steht man vor verschlossenen Türen. In der Nacht. Und nicht nur das- man bekommt auch keinen Zug mehr und darf in meinem Fall 130 km mit dem Taxi fahren. Und wenn man dafür kein Geld hat oder welches ausgeben will, weil es ja die Verantwortung der “airberlin”-Kakerlaken ist, dass man in dieser beschissenen Lage ist? Dann ist man schön verarscht- was will man gegen eine Airline machen? Eine Fluglinie ohne rechtliche Moral, dafür mit dem schlechtesten Service, den man erlebt hat? (Ich schließe ausdrücklich mögliche Kaukasistan-Airlines aus). Drum danke ich euch, ihr “airberlin”-Verbrecher, für die Nächte, die man draußen vor dem bezahlten Hotel verbringt, für die hunderte Euro Taxikosten und für die erquickende stundenlange Warterei und vertane Hoffnung, dass ihr euch ein einziges Mal an das haltet, was ihr versprecht!

Tommy ist eines natürlichen Todes gestorben

Ich habe lange gezögert und zögere immer noch, seine vergängliche Hülle zu entfernen. Ich werfe Dinge nicht einfach so weg, nur weil ein paar Nordeutsche, die nicht wissen dass und/oder wie man Gemüse behandelt und wäscht, jetzt blutigen Durchfall haben. Tommy die Tomate haben wir vor vier Wochen gekauft. Sie sieht immer noch aus wie am ersten Tag. So jung und frisch und gar nicht weich geworden. Wunderschön. Es hat Jahre gebraucht, aus dem Tomaten-Genpool so eine wunderbare Tomate zu züchten. Und sie kann nichts dafür, dass ich jetzt, beeinflusst von den Hypnotiseur-Massenmedien, ein wenig zurückhaltend mit gewissem Gemüse umgehe. Tommy bleibt bei uns, solange es sie gibt. Auch als Symbol für meine Medien-Beeinflussbarkeit. Sie ermahnt mich, Schwachsinn aus dem Fernsehen durch Recherche (die oft bzw. immer durch die von der Politik kontrollierten Medien unmöglich gemacht wird), auf den Grund zu gehen, bevor ich Tommy die Tomate auf den Müll werfe, wo sie ein hungernder spanischer Straßenhund isst und daran kläglich verendet, aber wen interessiert das- diese Viecher haben eh keine Seele und wer wagt es denn hier, Tiere mit den edlen Menschen zu vergleichen? Ich habe übrigens noch nie eine Josef-Fritzl-Tomate oder einen seine Tochter im Keller einsperrenden und fickenden Fritzl-Hund gesehen, Sie etwa?

Dann gehe ich zu Fielmann

Wenn ich das nächste Mal überteuerte Brillengläser von minderwertiger Qualität haben will, gehe ich zu “Fielmann”. Ich war mit meinem Freund kürzlich in diesem Geschäft, weil die Firma “Fielmann” nach eigenen Werbeangaben gute und günstige Brillen produziert. Nachdem wir für die letzte Brille mit Designergestell bei einem privaten Optiker in Spanien 300 Euro bezahlt hatten, sagte ich zu meinem Freund- du, bei “Fielmann” bekommst du die Brille sicher viel günstiger! Also auf zu “Fielmann”. Die Aufgabe war einfach- zwei Gleitsichtgläser in ein eigenes Gestell einzufügen. Der Herr Tschurmann* (Name von der Redaktion geändert) hat uns auch, nachdem wir in der immer überfüllten Filiale eine Stunde lang auf den “Service” gewartet hatten, sehr nett bedient. Nur, als die Brille dann kam, sah mein Mann nichts mit der Brille. Ihm wurde dauernd schwindlig, die Augen und der Kopf schmerzten, die Gläser hatten eine Art Fettfilm, der mit keinem Reinigungsgmittel der Welt wegzukriegen war und sie beschlugen andauernd durchs Atmen. Dieser “Service” hat uns 383 Euro gekostet- beim nach eigenen Angaben günstigsten Anbieter. Mein Mann trägt jetzt seine alten Brillen vom spanischen Optiker, mit denen er wenigstens sehen kann. Wir werden diesen Optiker auch wieder beehren- er wirbt zwar nicht mit günstigen Preisen und guter Qualität, aber beides hat er- “Fielmann” definitiv nicht.

“Ein ganz klarer Fall: Das Dietmar-Bär-Spanienwein-Paket!”

Ich habe mir kürzlich etwas bei „amazon“ bestellt. Als ich es erhielt, entdeckte ich im Paket die oben zitierte Werbung für sechs Weine aus Spanien, die anstatt 59 jetzt „nur“ 29 Euro kosten. Da ich in diesem Land beizeiten residiere, kenne ich mich beim spanischen Wein ziemlich gut aus. Mit Sicherheit besser als der dicke Schauspieler, der sich auf dem Werbe-Schmierzettel als Weinkenner ausgibt. Auf dem Werbezettel stehen die buntesten Beschreibungen wie „wunderbar voll und reif“ und „sehr samtig am Gaumen“, was man auch über Buttermilch und lauwarmen Kakao sagen kann. Die Weine werden in Spanien natürlich nicht in den Lokalen ausgeschenkt- sie werden gar nicht ausgeschenkt. Die gibt es da nicht. Wahrscheinlich sind es Weine aus dem deutschen Weingebiet und auf einmal wird auf den Dornfelder oder irgendeinen deutschen Weißwein ein spanisch klingendes Etikett geklebt, das ihn gleich zu einem besseren Wein macht, einfach weil er aus Spanien kommt. Ganz ehrlich, Leute, Wein sollte man vor Ort trinken und es gibt in Deutschland keinen besseren, als den deutschen Wein, in Frankreich keinen besseren, als den französischen und in Spanien keinen besseren, als den spanischen. Es würde einem Franzosen nie einfallen, spanischen oder deutschen Wein zu seinem Essen zu bestellen. Warum auch? Gibt es wirklich Leute, die so etwas bestellen? Die Weine variieren von drei Sterne-„sehr gut“, über vier Sterne-„exzellent“ bis zu fünf Sterne-„exzeptionell“ und ich frage mich, warum die vertrauendswürdigen “Weinkenner” nicht anstatt des sehr gebildet klingenden “exzeptionell” das deutsche Synonym „außergewöhnlich“ verwendet haben. Liebe „Wein&Vinos“-Kunden, wenn Sie für diesen Preis zwei “außergewöhnliche” Weine erhalten, dann stimmt da etwas nicht oder es gibt noch eine Qualitätsstufe- göttlich, und die ist halt im „amazon“-Schein-Weinkenner-Paket nicht enthalten.

„KaDeWe“- Kaufhaus des Wertlosen

Das „Kaufhaus des Westens“ in Berlin war einmal ein Symbol für Luxus und Pomp. Man ging gern herein in dieses ganz besondere Kaufhaus, das wie das „Harrods“ in London einfach zu einem Besuch der Stadt dazugehörte. Heute, in der Gegenwart, ist das „KaDeWe“ eine schäbige „Karstadt“-Filiale und ob Sie nun eine der hässlichen Quadratbauten von Karstadt an jedem anderen beliebigen Ort besuchen oder das „KaDeWe“ in Berlin, macht keinen Unterschied- die Verpackung ist zwar edler, aber der Inhalt genauso belanglos. Das Angebot von „Karstadt“ kennen wir ja- überteuert, die Lebensmittel schon ein Lebensalter in den Regalen und Zeug, das man nicht braucht, aber kauft, weil man nicht das findet, was man braucht. Besuchen muss man es schon, das „KaDeWe“, aber was die gierigen Kapitalisten und geschmierten Politiker aus diesem historischen Symbol gemacht haben, ist eine Schande- für Berlin und für den, der das veranlasst und zugelassen hat.

Einkaufszentrum „Portal de la Marina“ in Ondara

Lange hat die sich immer weiter mit Auswanderern (früher Deutsche, heute Albaner, Bulgaren, Ex-Jugoslawen, Kosovo-Albaner, Rumänen, Moldavier, Ukrainer, Tschetschenen und andere Nationen, die den spanischen Traum verfolgen, links des Rechts einmal ganz groß herauszukommen und auf dem Weg dahin nicht erwischt zu werden) füllende Plattenbausiedlung Denia, an der spanischen Costa Blanca gelegen, ein Einkaufszentrum gebraucht. Sie haben es gebaut- nur leider nicht auf einem leer stehenden Areal in der Nähe der Stadt, das für alle gut erreichbar wäre, weil der Orangenbauerntrottel für sein brach liegendes Feld wahrscheinlich, den Lottosechser riechend, zu viel verlangt hat. Das Einkaufszentrum wurde auswärts gebaut- schwer zu erreichen, nicht ausgeschildert und an einem Ort, der so abgelegen ist, dass niemand außer den Angestellten dorthin fahren möchte. Im ersten Jahr war es noch schön, das Einkaufszentrum. Da waren auch noch Leute darin zu sehen, die aßen, tranken und einkauften. Im zweiten Jahr waren die Kunden alle weg. Alles kam herunter. Dank der professionellen Bauarbeiter in Spanien, die früher Tiere geschlachtet und Mist auf die Felder verteilt haben, brechen spanische Bauwerke nach maximal einem halben Jahr langsam zusammen. Das Schlimmste waren die Toiletten im Einkaufszentrum- die Armaturen und alles Inventar war auseinandergebrochen bzw. demoliert oder entwendet und nicht ersetzt worden, es gab kein Wasser auf den Klos, und Reinigungspersonal suchte man vergeblich. Das Mobiliar in den Restaurants des „Portal de la Marina“ war nach nur einem Jahr heruntergekommen, alles war schmutzig und das Essen kalt und alt. Ich gab das Einkaufszentrum auf- wie alle anderen, die diese Bruchbude am Arsch der Welt nicht mehr sehen wollten. Warum ist das „Portal“ so heruntergekommen? Die Antwort ist in der Politik und Wirtschaft, die nicht nur in Spanien eine für alle gut sichtbare Symbiose bilden, zu suchen. Die Ausbeutung von illegalen Arbeitern ist in Spanien noch extremer als in Deutschland, weil sich hier Bürgermeister und Gemeindeverwaltung mit einem kleinen Check oder auch nur einem Gutschein fürs Restaurant bestechen lassen und auf diese Weise Illegalität keine Barrieren hat. Das bedeutet, dass elektrische Leitungen und Rohre von Typen gelegt werden, die drei Schulklassen besucht und sonst nichts im Leben gelernt haben, außer vielleicht Gemüse zu ernten. Die Häuser werden von denselben „Profis“ gebaut. Für die sind fünf Euro pro Stunde auch Geld und Geld stinkt nicht. Dass sie für diesen Dreckslohn keine besondere Motivation bei der Arbeit zeigen, ist klar. Die Opfer sind dann Leute, die ihr gesamtes Angespartes in so eine Pfuscher-Wohnung investieren und nicht in sie einziehen können, weil sie unbewohnbar ist oder Leute, die eine Wohnung in einem schönen Anwesen gekauft haben und nach zwei Jahren sich an Hunderttausenden von Euro Renovierungskosten für das Anwesen beteiligen müssen. Die wahren Mafiosi hier sind die Baulöwen- Typen, die sich dezent im Hintergrund halten und denen die ganze Welt gehört, denn ob reich oder arm- man muss irgendwo wohnen und kaum einer kann eine Wohnung oder eine öffentliche Einrichtung selbst bauen. Wir sind gefangen in der Baulöwen-Diktatur und wir Trottel wählen immer noch dieselben von vorne bis hinten geschmierten Politiker und begehren nicht auf, auch wenn wir alles Geld wegen ihnen verlieren. Herzlichen Glückwusch, Bürger, du bist auch nach der französischen Revolution dasselbe allem zustimmende Schaf geblieben, das du schon immer warst.

“Hermes”-Paketdienst hat nicht immer Flügel

Ich verschicke manchmal Pakete mit “Hermes”. Letztens habe ich einen Paketshop in meiner Nähe gesucht, da mein Paket schwer war. Ich suchte und suchte den “Tinten Refill Shop” in der Heidelberger Poststraße und fand ihn nicht. Ich ging herein in den Copyshop, der die Hausnummer des Paketshops hatte. Dort empfingen mich zwei mies gelaunte unhöfliche Türken, die mich ganz schnell abwimmelten- sie haben jetzt keine Zeit, der Laden hieße jetzt anders und ich müsse schon meine eigene Verpackung mitbringen, wenn ich was verschicken will. Im Internet war angegeben, der Shop hätte das alles zur Verfügung. Ich war wütend auf diese zwei Hammeln und muss sagen, dass man solchen Leuten, die ihre Angaben über das Geschäft falsch tätigen, die Geschäftszulassung entziehen oder ihnen wenigstens eine Strafe aufgeben sollte. Natürlich sind die Südländer auch schärfer darauf, ihre Sachen aus dem Shop zu verkaufen und die “Hermes”-Sache läuft halt so pro forma und es muss schon eine geile Tussi in den Laden hereinkommen, um dort bedient zu werden. Der aufmerksame Leser wird wissen, wo bei diesen südländischen “Geschäftsleuten” das Gehirn sitzt und wovon es stimuliert wird.

Ich pfeife aufs “Donauzentrum”

Das dritte Mal, nachdem ich und mein Freund uns im Wiener “Donauzentrum” aus den Augen verloren hatten, entschied, ich, dieses Untershichten-Paradies, in dem die Leute sich zu Tausenden den ganzen Tag aufhalten, nicht mehr zu betreten. Immer wieder, wenn ich mich an diese Orte verirre, frage ich mich, was die Unterschichten dazu treibt, sich am Vormittag unter der Woche im Einkaufszentrum in immer tiefere Kreditschulden zu treiben, unsere Volkswirtschaft damit in den Ruin zu treiben, und währenddessen nicht nach einer Arbeit zu suchen, einer Arbeit nachzugehen oder zur Schule zu gehen? Wäre es denn zu viel verlangt, jeden dieser Kakerlaken-Schnorrer vom Ordnungsamt überprüfen zu lassen und dorthin zu schicken, wo er hingehört? Aufs Arbeitsamt, zur Arbeit, in die Schule? Diese vom Staat verwöhnten unbeaufsichtigten Schnorrer bereichern mit ihrem Einkaufen die milliardenschweren Besitzer der Kaufhäuser, während sie den Bürger wertvolle Sozialleistungen kosten, weil sie unaufhörlich Schulden machen, die der trottelige Bürger, der so blöd ist, acht bis fünfzehn Stunden am Tag zu arbeiten, dann mit vorenthaltenen Leistungen bezahlt. Danke, dass es dich gibt, “Donauzentrum”, du Heim für Wiens Schnorrer und Kleinkriminelle!

Lebensmittel-Riesen aufs Schafott

War am 02.04.2011 in einem Heidelberger Supermarkt einkaufen. Habe 132 Euro für so 100 Stück hochwertige Lebensmittel ohne lebendige Zusätze (vegan) ausgegeben und war froh über den Einkauf. Aber Herr Wolfshase, der gerade an die Kasse kam, fand das nicht so toll und er fand es auch nicht nötig, freundlich zu sein. Ich kann schon verstehen- Samstag, 15:00, Rush-Hour. Andererseits warten auf dem Arbeitsamt zigtausende von zur Freundlichkeit bereiten Kassierern und Kassiererinnen, die einfach nicht den für den Chef steuer- und beitragsfreien Zwischenjob schieben wollen wie Herr Wolfshase. Und dann kommt noch das schlechte Gewissen des Einkaufenden, das einem sagt- du mit deinen vielen Sachen musst die Leute mit den wenigen Sachen vorlassen- so lange, bis der Laden schließt. Dieser Psychoterror der Geschäfte ist kein Zufall, und sollte gesetzlich untersagt werden. In Geschäften mit mehreren Kassen sollten alle Kassen bei einer gewissen Zahl von Kunden vorschriftsmäßig besetzt sein. Die Kontrolle dessen wäre doch ein wunderbarer Job fürs Ordnungsamt! Und endlich einmal würde den milliardenschweren Lebensmittel-Riesen das Geld abgeknöpft und nicht Leuten, die vor lauter Stress wegen Geldmangels mal gerade im Parkverbot geparkt haben. Die netten Chefs von den uns allen gut bekannten Lebensmittel-Supermärkten sparen sich auf diese Weise ordentlich eingestelltes, sozialversicherungspflichtiges Personal, indem sie nur eine Kasse besetzen und „Praktikanten“ im Geschäft einsetzen, die nach ein paar Wochen weg sind und denen alles wurscht sein kann. Ich frage mich nur, warum man mit einem Milliarden- bzw. Millionenumsatz so eine widerliche geldgeile Kakerlake ist und dem Kunden den letzten Pfennig und das letzte Häufchen Wohlbefinden raubt? Wieso nur müssen diese Lebensmittel-Magnaten alles am Kunden hängen lassen, der ihre Yachten und Schlösser finanziert? Ich habe mir das Supermarkt-Leben nicht ausgesucht- nein, ich hätte nämlich gerne eines von ihren mit geraubtem und erschlichenem Geld finanzierten Schlösschen und ein dazugehöriges Gärtchen so groß wie Rheinland-Pfalz und würde mir gerne meine eigenen Sachen dort anbauen- und zwar vom Wein bis zur Kartoffel. Aber diese Schlösschen und Gärtchen und Yachten sind schon für die Nachkommen dieser Räuber reserviert. Und du, leicht zu beeinflussender, dummer Plebs, du lässt dich an der Nase herumführen und bist dafür auch noch dankbar.

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